About last week #13 – Über Gespräche im Morgengrauen, das Holi-Festival und Gewitter in Frankfurt

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Getanzt… auf dem Full Moon Festival in Schwarzlicht und mit Neonfarben im Gesicht. Genauso gut wie das Tanzen tat aber auch das auf den Stufen sitzen, das Genießen der Nacht und das Reden.

Gegessen… Franzbrötchen, Spinat-Pasta, Frühstück mit selbstgepresstem Saft, Feigeneis und Heidelbeeren! Diese Woche haben sich zwei neue Süchte herauskristallisiert: Cashewmuß (so so lecker auf frischem Baguette mit Cocktailtomaten!) und alles mit Minze, egal ob Cocktails oder Schorlen oder Eis, wie zum Beispiel bei meiner neuen Lieblingseissorte Limette-Zitrone-Minz.

Gefeiert… eine Lyon-Reunion! Denn ich durfte das ganze Wochenende mit zwei Freundinnen verbringen, die ich in Frankreich kennen und lieben gelernt habe. An diesem Wochenende wurden wir ständig von Gewitter heimgesucht, und fast immer konnten wir entkommen – außer in dem Moment, als die Skyline abwechselnd in Licht und Schatten getaucht wurde, Frankfurt unter Blitz und Donner erbebte und wir uns lachend unter einer Brücke am Main versteckten. Danach frisch geduscht bei prasselndem Regen auf den Fenstern und Kerzenschein am Tisch zu sitzen, heißen Ziegenkäse mit karamellisierten Walnüssen auf Feldsalat zu genießen und zu reden war unglaublich schön.

Gelacht… auf dem Holi-Festival! Farbexplosionen in der Luft, und wir sind mittendrin. Alles ist bunt und weiß, und später, als das Farbpulver sich vermischt, tragen wir alle einen grauen Schleier und Regentropfen auf der Haut.

Gebucht… Hamburg für das nächste Wochenende!

Wann bist du zum letzten Mal… als Erste im Club gewesen und als Letzte gegangen? Und wann hast du zum letzten Mal das ins Ohr geflüstert bekommen, was du heimlich schon so lange hören wolltest? Hallo Morgengrauen, hallo du wunderschöne Welt.

7 Nächte

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Nacht 1 – Wir sind zwei Freundinnen und gehen tanzen, seit Ewigkeiten das erste Mal für mich. Der Club ist voll, und ich genieße die Musik, die Atmosphäre. Es ist ein ganz normaler Abend, bis ein Fremder meine Gedanken streift. Ein Fremder, der aus dem Nichts meine Hand nimmt und mich durch die Luft wirbelt. Gedankensplitter lösen sich auf, als wir mit der Musik verschmelzen. Ich bin glücklich.

Nacht 2 – Wir beide glauben, etwas in den Augen des Anderen gesehen zu haben. Ich will dich nicht gehen lassen, will dich kennen lernen. Es ist selten, dass ich jemanden treffe, dessen Seele genauso schön aussieht wie sein Gesicht. Ich würde dich gern küssen.

Nacht 3 – Morgens schenke ich dem Tag zuallererst ein Lächeln, wenn ich mit einer Nachricht von dir aufwache. Und ich sehe die Zuneigung in deinem Gesicht. Aber ich bin mir nicht ganz sicher – ist das hier das Kennenlernen der Wahrheit, oder das Kennenlernen deiner Wahrheit? Ist das alles nur ein Spiel? Sind wir gerade ehrlich, oder stellen wir uns dar, mit all dem Glanz, den Lügen uns leihen?

Nacht 4 – Ich kann mich nicht entscheiden, ob du der Beginn eines neuen Tages bist, oder doch bloß die Dämmerung. Meine Gedanken über dich? Sie breiten nachts die Flügel über mich aus, und lassen mich nicht schlafen.

Nacht 5 – Als ich mich abschminke, lausche ich Klaviernoten, die in meiner Brust herab perlen und dann sanft platzen. Etwas fühlt sich nicht richtig an. Melancholie schmiegt sich um meinen Hals und damit trage ich das schönste Collier des Abends.

Nacht 6 – Auch nach einem Treffen sehe ich nicht klarer. Meine Gefühle für dich  – es fühlt sich seltsam an, etwas zu verlieren, das man nie wirklich besessen hat. Ein leichter Schmerz durchfährt mich, als ich über die scharfen Kanten unserer Unterhaltungen fahre.

Nacht 7 – Heute Nacht ist es so, als ob du nie existiert hättest. Die Erinnerung an das, was hätte sein können – sie umfängt mich wie ein dunkler Sternenhimmel.

Ich war 7 Nächte glücklich, bei dem Gedanken an uns. Was für eine schöne Illusion.

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About last week #12 – Über Wasserfarben, Fotografie und Nate Archibald

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Gegessen… Geburtstagskuchen, frische Früchte, Pizza, Spargel, Sushi… Diese Woche habe ich es mir wirklich gut gehen lassen! Das kulinarische Highlight? Rührei mit Ziegenkäse, Pinienkernen, Babyblattspinat und frisch gepresstem Orangensaft zum Frühstück. Ich sollte definitiv öfter frühstücken gehen!

Wiederentdeckt… meine Liebe zur Kalligraphie und Fotografie. Hier ein Schnappschuss mit dem iPhone, dort ein Snap… Aber der Tag, an dem ich zum letzten Mal meine Kamera in der Hand hatte, ist schon Monate her. Und den Pinsel oder die Feder für die Kalligraphie? Das noch viel länger. Ich vermisse es, mit Fotos eine Geschichte zu erzählen und gedanklich in Trance zu versinken, während ich mit Wasserfarben male. Umso glücklicher bin ich, beides diese Woche wieder ausprobiert zu haben. Ich hoffe, ich kann euch bald hier ein paar Favoriten zeigen!

Gefühlt… Unvollständig, leer, teilnahmslos. Heute habe ich überlegt, warum – was ist diese Woche anders gewesen als sonst? Die Antwort: Ich habe nicht gelesen. Dass heißt, ich habe sehr viel gelesen – aber nicht aus reinem Vergnügen. Für die Uni warteten noch 8 Kinderbücher auf mich, hunderte Seiten mit Goethes Lyrik und andere Novellen. Ich mag es überhaupt nicht, parallel zu lesen – denn wenn ich einen Bestseller und Bücher für die Uni zu lesen habe, weiß ich schon von vorneherein, wer den Kürzeren zieht. Deshalb dachte ich, ich lese erst mal die Sachen für die Uni. Dass es mich aber tatsächlich so unglücklich macht, nicht mitten in einer Geschichte zu stecken und ich regelrecht unter Entzugserscheinungen leide, hätte ich nie für möglich gehalten. Gut, dass meine Oma mir gerade erst die beiden neusten Bücher von Jojo Moyes geschenkt hat. Die werden sofort verschlungen! 💙

Wann hast du zum letzten Mal… von Nate Archibald geträumt? Ich war sehr verwirrt, als er vor ein paar Nächten in meinem Traum vorkam – ich bin doch #TeamChuck!!:D

About last week #11 – Über Astrid Lindgren, grüne Wiesen und einen Brautstrauß

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Wiederbelebt… wurde die alte Tradition des Übernachtens bei Freundinnen. Wisst ihr noch, wie aufregend es immer war, wenn man früher bei einer Freundin schlafen durfte? Seit einigen Wochen habe ich diese Tradition wieder ins Leben gerufen und auch dieses Wochenende versanken wir zu viert in einem großen Bett, ganz vielen Snacks, gegenseitiger Maniküre und Gossip Girl.

Geshoppt… wurde auf Hochtouren. Einige wunderschöne Stücke werden zwar wegen fehlenden Anlässen von mir wieder zurück gebracht, über ein weißes Oberteil mit wunderbarer Lochstickerei und einen schwarzen Jumpsuit von Zara freue ich mich aber nach wie vor riesig.

Gelesen… In der Uni absolviere ich dieses Semester ein Modul mit dem Namen Kinder- und Jugendbuchliteratur. Dafür muss ich logischerweise einige Kinderbücher lesen. Das Gefühl, jetzt ein Buch zu lesen, dass ich zum letzten Mal mit 8 Jahren gelesen habe, ist total paradox – aktuell ist es “Die Brüder Löwenherz” von Astrid Lindgren. Mit der Story ein 8-jähriges Mädchen zu fesseln ist eine Sache – aber mit demselben Buch eine 21-Jährige? Chapeau, Frau Lindgren. Ihre Geschichte über den Tod und Bruderliebe, die über diesen hinaus geht, rührt mich immer wieder zu Tränen…

Reingeplatzt… bin ich diese Woche doch tatsächlich in eine Hochzeit im Bad Homburger Schlossgarten. Ich öffnete eine Tür und stand plötzlich neben der Braut, die just in diesem Moment den Brautstrauß in die klatschende Menge warf und eine Dame in einem rosanen Traum aus fließender Seide sehr glücklich machte. Gestört hat mein Versehen zum Glück niemanden, und in dieser glücklichen Stimmung wurde ich nur mit strahlendem Lächeln bedacht. Dieser Vorfall hat mich daran erinnert, wie schön es ist, Glück zu teilen… und wie sehr ich mich auf die Gartenpartys des kommenden Sommers freue!

Wann bist du zum letzten Mal… barfuß über eine Wiese gelaufen? Dabei gedacht: So fühlt sich Glück an <3

Unterhaltung mit S. – über das Internet und einen ganz besonderen Garten

Ich hatte vor kurzem eine Unterhaltung mit einer guten Freundin, die mich glücklich gemacht hat. Die mir zu denken gegeben hat, die mich inspiriert hat, und die ich deswegen mit euch teilen möchte. Obwohl sie in der Realität über lange WhatsApp-Sprachnachrichten stattfand, stelle ich mir gern vor, dass wir dabei in einem Garten saßen, umgeben von dunklem Grün und weißen Wolken. Es geht um etwas, das uns beiden viel bedeutet – um das, was andere oft „brotlose Kunst“ nennen und das wir als Schreiben, Fotografieren, kreativ sein, seine Gedanken in die Welt tragen und das alles zu lieben definieren. Es gibt Menschen, die nicht verstehen, warum man etwas macht, das für sie nicht in die Definition von Spaß passt – ein Bild zu malen beispielsweise, oder ein Gedicht zu schreiben. Noch weniger verstehen diese Menschen, warum man etwas aus seinem Leben mit dem Internet teilt.

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Dabei kann es so viel auslösen, wenn man ein Bild, einen Text oder einen Gedanken mit der Welt teilt. Ohne es zu ahnen, kann man zahlreiche Menschen berühren, sie zu etwas bewegen, ihnen bei einer wichtigen Entscheidung helfen und Gleichgesinnte finden. Gleichzeitig bekommt man immer etwas zurück – ein ernst gemeintes Kompliment, eine liebe Mail, ein aufmunterndes Gespräch. Das ist eine ganz neue Dimension des Geben- und Nehmens, als ich sie zuvor kannte. Außerdem eröffnete das Teilen eigener Inhalte mit dem Internet sowohl mir als auch meiner Freundin, S., eine ganz neue Welt.

„Ich wusste vorher gar nicht, wie groß die Welt ist. Welche Ausmaße sie hat“, sagt S. über ihre liebste Plattform Tumblr und zupft dabei etwas Gras aus der Erde. Und da hat sie recht. Ich wusste vorher auch nicht, wie groß sie ist. Wie vollgestopft von Kunst und Schönheit und Kreativität und Möglichkeiten sie ist. Sie hat uns durch das Internet gezeigt, dass sie voll von Fotografiebegeisterten, Lyrikversessenen, Klavierspielverzückten und Kalligraphieverliebten ist. Es ist immer jemand auf dem selben Weg wie du. Du bist nie allein. Du wirst immer einen Seelenverwandten haben, irgendwo da draußen.

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Ich stelle mir das Internet gern als ein eigenes Universum vor, nein, als ein riesiger Garten, gefüllt mit grüner Leidenschaft, sanftem Verstehen, Freude und wunderschönen Hortensien. Wenn wir an den richtigen Stellen suchen, können wir darin so viel Positives finden. Lachende Wasserfälle zum Beispiel und Augen, in denen sich das ganze violette Universum spiegelt. Menschen, die vor Lebensfreude explodieren und wehmütige sich im Wind wiegende Gräser. Butterblumen am Wegesrand, dessen Schönheit wir erst nicht wahrnehmen, und Künstler, die mit einem stummen Lächeln durchs Leben gehen.

S. und ich streichen mit den Händen durch das Gras. Es gefällt uns hier, in unserem Garten.

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Die Fotos wurden von meiner Freundin S. gemacht. 

About last week #10 – Über Pfannkuchen, neue Traditionen und Cha cha cha

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Gehört…Die Lieblingslieder der Woche, und zwar “I’m in love” von Kygo, “Let you go” von Weknownothing, “Breathe” von Seeb und “Moments” von Kidnap Kid. Was hört ihr zurzeit am liebsten? Schreibt mir euren Lieblingssong gern in die Kommentare, ich bin immer auf der Suche nach neuen Liedern!

Gelacht über… wunderbar absurde Anmachen im Club und das herrliche Gefühl, die Highheels in die Hand zu nehmen und lachend und barfuß nach Hause zu laufen.

Gegessen… Süßkartoffelpommes und Kinderschokolade um 4 Uhr nachts im Bett bei den coolsten Sleepovers <3 Außerdem Pfannkuchen mit Erdbeeren, Nutella und Wassermelone. Schmeckt in der Sonne und an einem Feiertag doppelt gut!

Gefeiert…  den Beginn einer neuen Tradition: Meine beste Freundin und ich haben montags frei und diesen Tag daher zu dem Wochentag erklärt, an dem wir im Bikini im Garten liegen, die Uni-Skripte dekorativ neben uns liegen haben, uns sonnen, Eis essen und quatschen. Quality-time <3 Außerdem: Feiertage mit Familienausflügen, amüsanten Museumsbesuchen, Main-Spaziergängen und dem Gefühl von Ferien!

Wann hast du zum letzten Mal… getanzt? Also so richtigen Standardtanz mit Rumba, Cha cha cha, Walzer & Co? Ich diese Woche zum ersten Mal seit meinem Tanzkurs vor 5 Jahren und es hat herrlich viel Spaß gemacht!

PS.: Es freut mich, dass mein letzter Post über meine Frühlings-To-Do-Liste so gut bei euch ankam, danke für eure vielen Kommentare! <3 Der Brunch, die Sleepovers, der Lippenstift und der Frühjahrsputz sind schon “abgehakt”. Ich wünsche euch ein wundervolles Wochenende!

Magnolienanbeterin & Spring To Do List

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Ich bin ein Listenmensch. Ich liebe To-Do-Listen, Schreibwaren, Post-its – und eben Listen. Ich habe ganze Notizbücher voll mit Listen (aber nur mit “schönen” Listen, versteht sich, nicht mit normalen Alltags-To-Do-Listen). Und wenn eine neue Jahreszeit Einzug erhält, dann verdient sie selbstverständlich auch eine eigene – denn auch wenn im Herbst und herannahenden Winter das Einkuscheln in dicke Decken, Kerzenlicht und Weihnachtsmärkte noch das Größte waren, sieht das jetzt natürlich schon wieder ganz anders aus. Die Fotos sind übrigens ganz spontan in einer Freistunde im Palmengarten entstanden – meine Freundin und ich waren hin und weg von der Schönheit des Frühlings und haben die Bäume regelrecht angebetet (und dabei sogar das Rasen-Betreten-Verbot verletzt, oh-oh!). Hier also meine Must-Dos für diesen Frühling…

Einen Frühlings-Brunch geben

Sleepover-Party… bei wärmeren Temperaturen mit selbstgemixten Cocktails auf der Dachterrasse, und sonst mit Filmen, Pyjamas und Pizza!

Nachdem ich den perfekten Duft gefunden habe (“Si” von Giorgio Armani), möchte ich jetzt den perfekten Lippenstift finden. Challenge accepted!

In einen Erlebnispark fahren und jede Achterbahn ausprobieren

Ganz viele neue Cafés in Frankfurt ausprobieren – am liebsten mit der Möglichkeit, draußen zu sitzen!

Wie jedes Jahr ein Muss: auf der Dachterrasse oder im Garten sonnen, Smoothies trinken und dabei lesen!

Ein klassisches Konzert besuchen

Eine Liste (Hello again, Listenbuch!) mit den Klassikern, die ich noch lesen möchte, erstellen und diese lesen

Einen neuen Kurztrip planen – Rom oder Lissabon stehen ganz oben auf meiner Liste (die sich übrigens ebenfalls im Listenbuch befindet. Ist eigentlich noch jemand so komisch wie ich?).

Zum Holi-Festival gehen -Tickets sind schon gebucht!

Und zum Schluss noch der Euphorie-Killer: Frühjahrsputz. Bah. Aber was muss, das muss, stimmts?

Jetzt möchte ich natürlich wissen – habt ihr euch ein paar bestimmte Dinge für diesen Frühling vorgenommen?

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Die Fotos hat meine talentierte Freundin S. gemacht <3

Rotes Gold

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Ich sitze im Auto, ganz ruhig. Die Wälder schweben vorbei, nur ein leises Rauschen, als ob es außer mir und der knisternden Stille niemanden sonst in diesem Universum gäbe. Ich sehe kein Auto vor mir, keine Lichter hinter mir. Nur der schwarze Wald, der mich umschließt, der mich beruhigt. Die Sonne blinzelt durch die vorbei rauschenden Äste, gibt den Himmel Stück für Stück frei. Und als das Rot mich allumfassend umfließt, sehe ich ein Gesicht. Ich sehe uns, und meine Brust krampft sich zusammen, wie nach einem plötzlichen Angriff. Meine Herzkammern flattern, bekommen Flügel, wollen sich gegen ihr Gefängnis aus Knochen wehren.

Ich sehe uns, tanzend, die dunklen Straßen Frankfurts; Lichter, die uns blenden und die wir lächelnd in die Augen schließen. Dieser Gedanke fühlt sich gut an, wohltuend, verheißungsvoll. Aber ich habe auch Angst. Es liegt immer ein Risiko darin, etwas von sich preiszugeben, ein Stück rohes Fleisch seiner selbst offen zu legen. Die Musik wird lauter, die Lichter greller. Trotz dem nervösen Flattern werde ich sie immer der Dunkelheit vorziehen. Die Sonne taucht den Wald in rotes Gold, lässt die dunkle Straße hinter mir. Die Wälder schweben vorbei, als ob es außer uns niemanden sonst in diesem Universum gäbe. Dieser Gedanke fühlt sich gut an. Wohltuend. Verheißungsvoll.

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Pullover – Zara | Rock – Naf Naf | Stiefel – Zara | Tasche -Céline Look alike | Uhr – Fossil | Armbänder – 4 ever with everyone und Tiffany | Kurze Kette – Karstadt | Lange Kette – Vintage

About last week #9 – Über Lunch Dates, Blumen Bikinis und Mondscheinsonaten

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Gekauft… erste Sommersachen, und dann noch so schöne! Bei H&M habe ich neben einem wirklich süßen Top meinen Traum-Bikini gefunden. Wer steht auch so sehr auf florale Muster?

Wiederentdeckt… meine Liebe zu klassischer Musik! Bei einer Lesung, die durch Klaviermusik begleitet wurde, bemerkte ich, wie lange ich schon keine klassische Musik mehr gehört habe. Das wurde sofort nachgeholt – Tagebuch schreiben wird doch auch gleich viel bedeutsamer, wenn man dabei die Mondscheinsonate von Beethoven hört! Mein aktueller Lieblingssong bleibt aber trotzdem „One Dance“ von Drake <3

Geplant für das Wochenende… einen Trip nach Köln! Ich habe einen Schreibwettbewerb gewonnen und wurde daher mit meiner Begleitung eingeladen, an der Preisverleihung in Köln teilzunehmen. Ich freue mich schon sehr auf das Wochenende! Ob ich mich dann im Endeffekt wirklich traue, meinen Text vor einigen hundert Menschen vorzutragen, weiß ich allerdings noch nicht:) In dem Text geht es um das Thema Flucht und Heimat – und was mich noch mehr freut, ist, dass mein Text – unabhängig von dem Schreibwettbewerb – nicht nur in Grundschulen an Projekttagen, sondern auch in 9. und 10. Klassen in Frankfurt ganz normal im Deutschunterricht behandelt wird. So ein schönes Gefühl!

Geliebt… die Sonne! Die Lunch Dates! Das Auffrischen alter Freundschaften und das Schließen neuer Bekanntschaften. Den neuen Sommersalat bei Vapiano mit Erdbeeren und Mango, und dunkles Schokoladeneis von Häagen Dasz. Shoppingnachmittage und Smoothies mit meiner Besten. Sacher-Torte, Hibiskus-Tee und Minzcocktails… Durch das herrliche Wetter, die Blumenstände auf den Straßen Frankfurts, das Eis und die herrlich entspannte Atmosphäre hat sich diese Woche wie eine Woche der Sommerferien angefühlt. I love it!

Wann hast du zum letzten Mal… ein altes Hobby für dich neu entdeckt? Heute! Ich hatte zum ersten Mal seit Jahren wieder eine Tennisstunde. Generell bin ich in letzter Zeit total verrückt danach, neue Dinge auszuprobieren, Gewohnheiten zu ändern und über den eigenen Schatten zu springen. Die letzten beiden Wochen war ich so unfassbar glücklich, und ich freue mich so wahnsinnig auf die nächste Zeit und einen fantastischen Frühling!

Bloomy Days

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„Blumen sind das Lächeln der Erde…“ und immer ein Geschenk an sich selbst. In den letzten Wochen hatte ich das Glück, drei mal das besagte Lächeln der Erde bis vor die Haustür geliefert zu bekommen. Freudestrahlend nahm ich jedes Mal dem Paketboten meine ganz besondere Lieferung aus den Armen. Wie ihr euch oder euren Lieben eine ebenso schöne Freude bereiten könnt, verrate ich euch jetzt.

Bloomy Days ist ein Start-up aus Berlin, das sich auf Blumen aller Art – großartige Bouquets, mit Liebe hergerichtete Arrangements, – spezialisiert hat. Das Besondere an ihrem Service ist, dass sie sogenannte Blumen-Abos verschicken. Ich wurde von Bloomy Days gefragt, ob ich Lust hätte, ihren Service zu testen. Da ich ja kürzlich selbst ein Praktikum bei einem Start-up gemacht habe, war ich sofort interessiert. Und frische Blumen liebe ich sowieso. Aber wie funktioniert das denn jetzt mit dem Blumen-Abo?

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Zunächst durfte ich mir aussuchen, ob ich wöchentlich, alle zwei Wochen, oder einmal im Monat eine Blumenlieferung erhalten möchte. Natürlich darf man sich ebenfalls den Wochentag der Lieferung aussuchen – und, ob man mit lang- oder kurzstieligen Blumen überrascht werden möchte. Ich entschied mich für alle zwei Wochen, für Samstag als Liefertag und für die kurzstieligen Blumen (da ich leider keine Bodenvase besitze). Die Option mit der Auswahl des Wochentags finde ich besonders schön für Berufstätige, da man da ja wochentags tagsüber eher selten zu Hause ist, um dem Postboten die Tür zu öffnen.

Nachdem diese Entscheidungen getroffen sind, wird man regelmäßig mit frischen Blumen überrascht. Das Abo kann man jedoch jederzeit kündigen oder pausieren, falls man zum Beispiel im Urlaub ist. Mir wurde drei Mal im Abstand von jeweils zwei Wochen ein Strauß zugeschickt. In dieser Zeit war ich mehrfach positiv überrascht. Mit am schönsten finde ich, dass man nicht einfach einen Strauß Tulpen zugeschickt bekommt – sondern immer ein Arrangement aus verschiedenen Blumen, die – bei mir zumindest – stets einen interessanten Kontrast zueinander bildeten und trotzdem wunderschön zusammen aussahen. Außerdem bekommt man immer die „Bloomen der Woche“ (süßes Wortspiel, oder?), und das sind oft außergewöhnliche Sorten. Was ich super finde! Außer rosanen Tulpen und roten Ranunkeln kannte ich die anderen Sorten – Inkalilien, Goldrute, Hypericum und den Zungenbrecher Ornithogalum –  nicht gut oder gar nicht. Es war eine herrliche Überraschung, auch mal exotischere Bouquets im Wohnzimmer oder auf dem Schreibtisch stehen zu haben.

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Außerdem war ich von der Liebe zum Detail, die bei jeder Lieferung omnipräsent war, hin und weg. Jedem Blumen-Paket, das übrigens in wunderschönes Seidenpapier eingeschlagen ist, liegen hübsch aufgemachte Zettel dabei, die erklären, wie die Bloomen der Woche heißen und wie man sie am besten pflegt. Zudem liegt ein Zettel dabei, auf dem steht, wer dir die Blumen eingepackt und mit Liebe für dich fertig gemacht hat. Wie süß ist das denn bitte? Ein Blumen-Abo kostet pro Lieferung 19,99 Euro und eignet sich meiner Meinung nach besonders gut als Geschenk – zum Beispiel zum Muttertag? – oder auch als Dauerlieferung fürs Büro. Danke Bloomy Days, dass ich euren wunderbaren Service testen durfte!

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