Above the clouds. Above everything

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Ich stehe auf dem Dach des Doms, und schaue über die Stadt. 166 steile, kantige Treppen liegen hinter mir. Wie um mich zu belohnen, legt sich die Stadt nun endlich vor mir nieder, und die Alpen werden von der Sonne angestrahlt. Der Domplatz sieht aus wie etwas aus einem Miniaturmuseum, und als ich nach oben schaue, brechen sich die Sonnenstrahlen neben unbestechlichem Blau am weißen Mamor des Doms. Ich muss lachen, weil 107 Meter unter mir winzige Tauben aufflattern und Selfiesticks kaum größer sind als Zahnstocher. Ich fühle mich fast betrunken, frage mich was das ist – die Hitze, die Höhe? -, als ich verstehe. Das ist Leichtigkeit. Ich lasse alles hinter mir. Alles unter mir. Die Welt liegt winzig klein vor mir, aber ich bin hier. Ich bin ganz bei mir.

Straßen, Gebäude, alles wird zu klein, um es auch nur mit der Pinzette zu fassen. Sogar die Menschen. Ängste. Und schließlich mein liebstes Z-Wort: Zweifel. Alles ist zu klein, zu zierlich um es zu fassen. Zerbrechlich. Es fließt mir durch die Finger, während drei Tage später das Rauschen des Flugzeugs meine Ohren erfüllt. Ich spüre nur mich selbst, bin ganz bei mir. Das Pochen unter den Rippen, gehört das zu mir? Losgelöst schwebe ich durch die Wolken, an den Alpen vorbei. Das ist Leichtigkeit. Ich lasse alles hinter mir. Alles unter mir. Die Welt fliegt an mir vorbei, aber ich bin hier. Ich bin ganz bei mir.

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Lieblingsmomente in Mailand #2 – Eiscremeblüten, das Gucci-Café und French Toast

Hier findet ihr Teil 1.

My soul is made of ice cream flowers | Die Eiscreme-Kette “Amorino” ist bekannt dafür, ihr Eis in der Form einer Rose zu verkaufen. Zugegeben, Filialen gibt es auf der ganzen Welt und das Roseneis ist längst kein Geheimtipp mehr. Trotzdem liebe ich es jedes Mal zuzusehen, wie aus Eis Blütenblätter geformt werden und freue mich wie ein kleines Kind darüber.

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Laid-back luxury | Im Luxuskaufhaus Rinascente bleibt mit der richtigen Kreditkarte kein Wunsch offen (und ohne die Richtige kein Auge trocken. Ha. Spaaaß). Ich kann mich jedes Mal trotz unerschwinglicher Preise an der puren Schönheit der Produkte erfreuen. Vor allem in dem Stockwerk für Designerhandtaschen – Prada! Gucci! Chloé! Céline! Hach! PS.: Von der Dachterrasse des Kaufhauses hat man (gratis!) einen tollen Blick über die Stadt.

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The Gucci Café | À propos Gucci – als wir einen Tisch im berühmten Gucci-Café in der Galleria Vittoria Emanuele ergattern konnten, hatten wir einen weiteren Punkt unserer Bucket List abgehakt. Allerdings trifft hier das Sprichwort ‘Es ist nicht alles Gold, was glänzt” mehr als zu. Die Preise sind ziemlich hoch – 8 € für eine heiße Schokolade? Scusi?! – und der Service war grottig. Tja, wer weiß, vielleicht hätten wir ja vorher etwas bei Gucci kaufen müssen, um freundlicher behandelt zu werden:D Der tolle Blick auf die Decke der Galleria entschädigte uns allerdings etwas – und da wir so etwas zum Glück mit Humor nehmen, gehört die Erinnerung trotzdem zu meinen Lieblingsmomenten.

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Eat glitter for breakfast and shine all day | Zu einem Städtetrip gehört immer mindestens ein leckeres Frühstück, findet ihr nicht auch? Südländische Frühstücksangebote fallen oft etwas knapp aus – Croissant mit Marmelade, hallo, wer soll davon satt werden? – und deshalb haben wir in einem amerikanisch angehauchten Café (“California Bakery”) gleich um die Ecke und gleich zwei Mal mit French Toast, Pancakes, Obst und Ahornsirup unser Frühstücksglück gefunden.

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Go where you feel the most alive | Bei italienischen Kanälen hatte ich bislang nur Venedig im Kopf. Umso überraschter war ich, als wir um die Ecke unseres Airbnbs bogen, und sich vor uns zahlreiche Kanäle auftaten. Das Wasser und die darum herum entstandenen Promenaden verleihen dem Viertel etwas Romantisches, und laden außerdem zum Genießen der Sommernächte ein – denn hier spielt sich das Nachtleben Mailands ab.

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Wart ihr schon mal in Mailand? Was waren eure Highlights? 

Lieblingsmomente in Mailand #1 – Eis mit Goldperlen, der Dom und Ladurée

Italien im September – eine traumhafte Vorstellung. Und dann ist da dieses Angebot – ein Ryanair-Flug für 40 Euro – und die Freundin, die Ja sagt. Ja zu Italien, zu Pasta und warmer Abendsonne. Ja zu Mailand. Lest hier von meinen liebsten Momenten von unserem Trip!

Visit the dome | Als wir an unserem ersten Tag um eine Straßenecke bogen, und sich plötzlich dieser riesige weiße Traum einer Kirche vor uns auftat, war ich fast ein wenig sprachlos. Den Dom – die drittgrößte Kirche der Welt! –  muss man einfach in echt gesehen haben.

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The world’s most beautiful shopping center | Die Galleria Vittorio Emanuele ist neben dem Dom mein größtes architektonisches Highlight in Mailand, und gleichzeitig die berühmteste Einkaufspassage von ganz Italien. Der Architekt, der beim Bau der Kuppel 1877 tragischerweise herunter fiel und starb, hat sich mit seinem Meisterwerk aus Mamor und Glas wenigstens ein ewiges Denkmal gesetzt. Ein Denkmal, ohne das Mailand nicht Mailand wäre. Als ob es in der Galleria nicht schon genug Schönheit gäbe – der Boden, die Kuppel, die Wände -, nein, es reihen sich auch noch Luxusgeschäfte aneinander, mit den schönsten aller Schaufenster.

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La vita è bella | Versteckt in einer Seitengasse befindet sich der Magnum-Store – meine Freundin hat ihn entdeckt, ich wäre vorbei gelaufen. Als der Chocolatier das Eis in frische, flüssige Zartbitterschokolade taucht, fühlt es sich ein bisschen so an, als ob ich einem Zauberer gegenüberstehen würde. Ich darf mir aussuchen, womit dekoriert werden soll, und ich wähle Browniestückchen, getrocknete Rosenblätter und Goldperlen aus. Und dieses Eis ist nicht nur schön, es schmeckt auch wahnsinnig gut – es ist vielleicht sogar das beste Eis, das ich je gegessen habe.

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In love with french macarons and italian stores | Filialen der französischen Kette Ladurée, die vor allem für ihre Macarons bekannt ist, gibt es auf der ganzen Welt. Trotzdem verfalle ich jedes Mal dem niedlichen Dekor, der Detailverliebtheit und den Pastellfarben, die einen augenblicklich umgeben, wenn man über die spiegelglatte Türschwelle tritt. Der Laden in Mailand hat mich besonders beeindruckt. Wie gefallen euch die Fotos?

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Dieser herrlich erfrischende Stolz

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Im Reiseführer stand, dass Mailand eine arrogante Stadt ist. Und nach reiflicher Überlegung kann ich dem zustimmen. Mailand ist hochmütig, und dabei zugleich frech. Eine selbstbewusste Stadt, die entdeckt werden will. Sie gibt nicht viel von sich preis, und manchmal schaut sie auf dich herab. Aber bei ihrer Schönheit, bei den Meisterwerken der Architektur, die sie beherbergt, kann sie sich das auch leisten. Und bei ihren Boutiquen! Davon darf ich eigentlich gar nicht erst anfangen. Es ist die Stadt der Mode, und der Duft der Haute Couture liegt überall in der Luft. Und dieses wunderschöne Selbstbewusstsein, dieser herrlich erfrischende Stolz färbt langsam auf mich ab. In Highheels von Prada die Welt erobern, das können die halt, die Italienerinnen. Und weil ich in Mailand bin, kann ich das auch.

Schließlich werden hier Cocktailkleider von Gucci mit Trüffelpasta am Kanal kombiniert, orange leuchtender Campari mit zu lautem Lachen. Hier wird das Leben nicht so schwer genommen, und auch wochentags strömen die Menschen nachts aus ihren Altbauwohnungen. Erst recht wochentags. Essen Pasta um 23 Uhr, und sehen dabei wunderschön aus, weil Diäten eben nicht glücklich machen. La dolce vita! Das Glück festhalten, das können die halt, die Italiener. Und weil ich in Italien bin, kann ich das auch.

Mein Stück dolce vita. Ich sitze im Flugzeug, auf dem Weg nach Deutschland, und halte es fest.

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Off to Milan

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Das letzte Wort der Hausarbeit tippen, und dann den Laptop langsam zuklappen. Den Koffer auch. Den Rest des Sonntagabends dem Prasseln des Regens zuhören, sich mit einem Buch unter der Decke verkriechen, und sich ein Lächeln gestatten. Ein Lächeln der Vorfreude. Ich werde die Stadt lieben – das hab’ ich im Gefühl. Morgen sitze ich dann ein paar Stunden auf der Arbeit, bevor es mit meinem Koffer in die Bahn geht. Und dann ins Auto. Auf die Autobahn. Zum Flughafen. Und dann – endlich! – in den Flieger.

Ich freue mich wahnsinnig auf die nächste Woche, die ich mit einer lieben Freundin in Mailand verbringen werde. Und merkwürdigerweise auch aufs Fliegen; auf das Gefühl, weit über allem zu schweben. Allein bei dem Gedanken an Italien klopft mein Herz höher.

In den letzten Wochen habe ich gemerkt, wie gut es mir geht. Dass ich ausgeglichen bin. Zufrieden. Dass ich auf dem Kettenkarussell vor Freude kreischen kann und danach so tanzen, als ob niemand zusehen würde. Aber die nächsten Tage werden noch viel mehr als das. Sie werden fantastisch.
Das hab’ ich im Gefühl.

Picture via Pinterest.

September To do List

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In meinen Augen ist der September einer der schönsten Monate. Das Sonnenlicht glänzt nicht mehr klar und hell, sondern golden und wenn man Glück hat, verfärben sich bereits die ersten Blätter. Manchmal ist die Luft noch aufgeheizt vom Sommer und warm genug, um nochmal das Lieblingskleid auszuführen. Manchmal ist der aufkommende Wind schon frisch genug für den neuen Lieblingsschal. Wie jeden Monat habe ich einige Dinge, die ich gern erledigen möchte. Ich liebe To Do Listen – Hier kommt meine, wie sieht eure aus?

Capture the moment | Schnappschüsse können schön sein. Aber auch langweilig, manchmal. Ich finde es extrem faszinierend, wenn etwas für ein Foto inszeniert wird, wenn eine Geschichte damit erzählt wird. In Zukunft will ich genau das öfter machen.

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Be creative | Mit einem Teil meiner To Do Liste habe ich bereits begonnen, und darunter fällt auch das Basteln eines Fotoalbums meiner kleinen Rom-Reise, wie ihr auf den Fotos seht. Fotos einkleben und die Seiten mit Sprüchen und Bändern zu verzieren ist einfach so entspannend. Außerdem geht es nächstes Jahr für mich zum ersten Mal über die Grenzen von Europa hinaus und für diese Reise möchte ich mir ein Scrap Book mit ganz vielen inspirierenden Bildern dieses Reiseziels basteln, und natürlich auch To Do Listen für die Reise anfertigen. Es dauert noch ein wenig bis ich tatsächlich im Flieger sitzen werde, aber zum Glück ist ja Vorfreude die schönste Freude!

Discover | Wie ihr wisst, liebe ich Städtetrips und ich freue mich wahnsinnig, dass ich diesen September wieder ein paar Städte von meiner Liste abhaken kann.

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Start a Bullet Journal | Bullet Journals sind Notizbücher, die man ganz frei gestaltet und wie eine Art Kalender benutzt. Viele benutzten es, um Erfolge zu tracken (wie viel Wasser habe ich getrunken, wie viele Stunden habe ich geschlafen, welche Bücher habe ich gelesen?) und illustrieren diese Listen liebevoll. Im Internet, vor allem auf Blogs, auf Pinterest und Instagram gibt es so wahnsinnig viel Inspiration. Lets do this!

Burst with joy | Ein Besuch des Europaparks steht schon ewig auf meiner Liste. Wenn man diesen Punkt allerdings mit Menschen “abhaken” möchte, die alle einen vollen Terminkalender haben und zudem in der ganzen Welt herumreisen, ist es sehr schwierig, einen Termin zu finden. Ich hoffe so sehr, dass es diesen Herbst endlich klappt und ich mir auf der Achterbahn vor Freude die Seele aus dem Leib schreien kann.

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Actually buy happiness | In meinem gedanklichen Einkaufskorb für den September sehe ich Blusen und Spitze unter Grobstrickpullovern, matte Lippenstifte und Overkneestiefel und viel weinrot, aber auch Bücher und Kerzen und einen Riesenvorrat meiner Lieblingstees.

Stop complaining | “Go 24 hours without complaining. Not even once… Then watch how your life starts changing.”

Be grateful everyday | Amen <3

Habt ihr euch auch Dinge für den September vorgenommen?

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About last week #17 – Über das Schwimmen mit Schwänen, Sam Smith und Sommerregen

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Gelacht… über alte Traditionen. Denn: In meiner Familie geht man nicht zusammen essen, man geht paddeln. Auch dieses Wochenende haben wir mehr als einmal unsere Kanus ins Gebüsch manövriert, waren gefährlich nah vorm Kentern und haben munter die Plätze getauscht, in dem wir von Boot zu Boot sprangen (“Ich kann nichts für den Linksdrall! Das muss am Boot liegen!! Lass’ uns die Plätze tauschen!”). Danach vom Kanu in die Lahn springen und zusammen zwischen verwunschenen Bäumen und Schwanenbabys schwimmen gehen: Unbezahlbar.

Gebräunt… im Schwimmbad und am See. Ich bin so so glücklich, dass der Sommer tatsächlich doch noch nach Deutschland gekommen ist! Sich auf der Luftmatratze nach draußen in die Mitte des Sees treiben zu lassen und dabei die vorbei ziehenden Wolken zu beobachten ist übrigens besser als jede Meditation <3

Gehört… Eine alte neue Liebe: Sam Smith. Diese Stimme könnte ich wirklich 24 Stunden am Stück im Ohr haben.. Meine Favoriten heißen Life Support, Not in that way und Good thing.

Geschrieben… endlich wieder eine Kurzgeschichte. Tschüss, Hausarbeit, hallo neues leeres weißes Worddokument! Sich den ganzen Nachmittag nicht von der Couch zu bewegen und außer den neuen Gedanken alles um sich herum zu vergessen kann so schön sein.

Wann hast du zum letzten Mal… in der Dämmerung auf der Dachterrasse gesessen, dem Gewitter zugeschaut und dich vom Sommerregen nass regnen lassen?

About last week #16 – Über die Jagd nach Blumen, Mirabellenkuchen und Bib-Beinahe-Unfälle

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Ausprobiert… Stand up paddling! Auf einem See bei uns in der Nähe, und ich kann es wirklich empfehlen, denn es macht total viel Spaß, obwohl – oder gerade weil – es so eine wackelige Angelenheit ist. Der Klassiker, den ihr unbedingt ausprobieren solltet: Andere auslachen, weil sie vom Brett gefallen sind, und dabei selbst ins Wasser fallen. (Gegen diesen Schock helfen richtig schön fettige Pommes übrigens ausgezeichnet!)

Angefangen… Meine Hausarbeit. Die Recherche dafür war abenteuerlicher als gedacht: Ohne es zu wollen, fand ich mich in einer zweistöckigen Bibliothek auf einer gefährlich wackelnden Leiter wieder, wie ich versuchte mich (und die dicken Wälzer) wieder lebendig auf den Boden zu bekommen. Ratet, zu wem sich alle pausenlos ärgerlich umdrehten, weil diese Person beim “Klettern” den größten Krach überhaupt verursachte? Exakt. Dass die Bücher anschließend so alt waren, dass ich das Deutsch nicht lesen konnte und auseinander fielen, ist dabei doch zweitrangig..:D Mittlerweile habe ich glücklicherweise andere (lesbare!) Literatur gefunden und konnte mit dem Schreiben beginnen.

Wieder einmal gelernt… was Balsam für die Seele ist. Sonntage mit Spaziergängen durch Brenesselwälder, Mirabellenkuchen mit extra viel Sahne und der warmen Dämmerung mit der ganzen Familie beim Verschwinden zusehen.

Gejagt… allerdings nicht wie der Rest der Welt Pokémon, sondern die schönsten Blumen im Palmengarten Frankfurt. Erbeutet: wunderschöne Dahlien! Unten und oben rechts in der Collage seht ihr ein paar Eindrücke. (Ich wusste übrigens bis dato gar nicht, was für qualitativ hochwertige Bilder mein iPhone machen kann – wieder was gelernt:)

Wann hast du zum letzten Mal… auf einer Schaukel gesessen und zwischen blauem Himmel und weißen Wolken hin- und her geschaukelt? Gestern, im Grüneburgpark in Frankfurt. Gedacht: Wieder ein Kind zu sein ist manchmal gar nicht so schwer… <3

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17 Tage

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In meinen Gedanken war die Wohnung kein Appartement, sondern ein kleines Haus aus Stein mit blauen Fensterläden, dessen Eingangsportal von weißen Rosenstöcken eingerahmt waren. Wir saßen im grünen Garten, rochen die Blüten, lauschten unseren Stimmen und ich sah sogar, wie wir uns mit Mineralwasser und dem puren Glück, zusammen zu sein, betranken.

Und nun stand ich endlich in der Wohnung. Natürlich war es kein Haus aus Stein mit blauen Fensterläden und weißen Rosenstöcken, sondern eine sehr kleine Wohnung am Ende einer sehr engen Treppe, ganz wie in Rom üblich.

Vor dem winzigen Balkon hielt ich inne. Schwarze, verschnörkelte Eisenstöcke waren die einzige Grenze zwischen der Wohnung und dem Himmel. Oder dem freien Fall.

Ich stemmte die Tür auf und trat hinaus. Diesmal überkam mich trotz der Höhe kein Schwindel, sondern das unbändige Gefühl von Freiheit. Wenn überhaupt wurde mir vor Glück schwindelig, als ich in die Tiefe blickte. Und dann in die Weite. Rauchende Schornsteine, hunderte andere winzige Balkone und Stiegen auf den schmalen Dächern traten in mein Blickfeld, und ich reckte meinen Kopf in die schwindelerregende Höhe, und der Junisonne, und dem Wolkendach entgegen.

Das war Rom. Heute ist dieser Moment unglaubliche 55 Tage her. Doch ich zähle die Stunden, bis Italien mich erneut in seine Arme schließen kann. Mailand. Noch 17 Tage.

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Dress – H&M (old) | Shoes – Birkenstock

Mein neuer Arbeitsplatz + GEWINNSPIEL

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Erst im Februar habe ich mein Zimmer grau gestrichen, die Möbel umgeräumt und mich ab da sehr sehr wohl in meinen vier Wänden gefühlt. Eine Wand habe ich allerdings schon ewig nicht mehr verändert, und zwar die Wand über meinem Schreibtisch. Da ich in den letzten Monaten unzählige Stunden damit verbracht habe, auf diese Wand zu starren, wenn ich eigentlich hätte lernen sollen, hatte ich schon länger Lust, etwas Neues damit anzufangen. Für alle, die auch Lust haben, ihr Zimmer mit wenig Aufwand neu zu gestalten, kommt hier eine kleine Anleitung!

Ich habe mir zunächst einmal zurecht gelegt, was ich alles an der Wand haben möchte. Darunter befanden sich zuckersüße weiße Bilderrahmen, die schon seit Ewigkeiten in meinen Schubladen warteten, schwarz-weiße Polaroids von meinen Lieblingsmenschen (und -Katzen) und drei super schöne Poster, die ich mir freundlicherweise bei Posterlounge aussuchen durfte.

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Ich bin ein großer Fan davon, Dinge umzustreichen. Für meine neue kleine Galerie strich ich ein paar braune Bilderrahmen schwarz, und ich finde, so passt alles viel besser zueinander. Für das Streichen von Rahmen eignet sich eigentlich fast alles – Lack, Wand- oder Acrylfarbe.

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Nach einigem Hin- und Herüberlegen, was die Anordnung betraf, musste ich nur noch alles an der Wand anbringen. Hier seht ihr das Ergebnis!

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Wie gefällt es euch? Ich finde, die Poster und die Bilder passen hervorragend zusammen. Dadurch, dass alles so hoch hängt und dementsprechend mehr Platz an der Wand einnimmt, sieht der Raum noch einmal viel größer aus. Hier seht ihr den direkten Vergleich zwischen vorher und nachher:

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Gewinnspiel

Falls ihr euch auch so in die Poster von Posterlounge verliebt habt, habe ich eine gute Nachricht: Einer von euch darf sich zwei “meiner” drei Poster aussuchen und bekommt sie natürlich auch bequem nach Hause geliefert – für eine weitere neue, wunderschöne Bilderwand.

So könnt ihr teilnehmen: Hinterlasst einfach einen Kommentar bis zum 26. August 2016 unter diesem Beitrag (eure Email-Adresse wird nicht veröffentlicht). Ich hoffe, ihr freut euch und wünsche euch noch eine schöne Woche!

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