Lieblinge im April

Gelesen | Die Meisten von euch werden Elisabeth Gilbert nur als Autorin des Bestsellers “Eat Pray Love” kennen. Mit dem Roman “Das Wesen der Dinge und der Liebe” hat sie es jedoch keinesfalls verdient, nur darauf reduziert zu werden. Denn dieses Buch erzählt die Geschichte von Alma, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Amerika geboren wird, und begleitet sie für den Leser durch ihr ganzes Leben. Sie ist nicht nur von der Botanik fasziniert, sondern auch von der Beschaffenheit der Liebe und wird so liebevoll von der Autorin gezeichnet, dass ich das immerhin fast 700 Seiten dicke Buch schon zweimal verschlungen habe. Wenn ihr auf der Suche nach noch mehr Leseinspiration seid, dann schaut doch mal hier vorbei.

Verwendet | Früher hatte ich oft mit einer Gesichtshaut zu kämpfen, die zu Rötungen neigte und vor allem sehr ölig war: Nach einigen Stunden fühlte ich mich sehr unwohl und hatte das Bedürfnis, mir das Gesicht zu waschen. Seit einigen Monaten verwende ich jedoch eine bestimmte Produktreihe, die mir sehr geholfen hat. Höchste Zeit, diesen Tipp mit euch zu teilen. Das klärende Reinigungsgel von Avène, das ich meistens günstig bei einer Online-Apotheke kaufe, wurde genau für diesen Typ Problemhaut erfunden. Seit ich es jeden Abend nach dem Abschminken verwende, bin ich sehr zufrieden mit meiner Haut. Solltet ihr aber generell eher zu trockener oder sensibler Haut neigen, dann lasst lieber die Finger davon, denn das Gel trocknet die Haut auch sehr aus.

Gekauft | Auch wenn es momentan so kalt ist, schadet es nie, sich schon mal auf die milderen Temperaturen vorzubereiten – vor allem Kleiderschrank-technisch. Ich liebe Loafer und Fransen sowieso – kein Wunder also, dass die butterweichen Slipper in pudrigem Braun bei mir einziehen durften.

Gesehen | Ja, ich weiß, dieser Tipp kommt garantiert ein paar Jahrzehnte zu spät, aber: Schaut euch “Game of Thrones” an (sofern ihr es noch nicht getan habt)! Ich dachte mir immer: So viel Gewalt? Mittelalter? Krieg? Eigentlich alles nicht so meins, also nein, danke. Aber die Handlungen sind tatsächlich so spannend und voller Intrigen, dass ich manchmal nächtelang den Laptop nicht zuklappen konnte. Allerdings solltet ihr damit umgehen können, wenn ein Charakter, den ihr mögt, stirbt – das scheint leider das Markenzeichen der Serienmacher zu sein.

Life Update – Zwischen Erinnerungen an Indonesien und Vorfreude auf das neue Semester

Ich bin zurück aus Bali! Jetzt, da ich an meinem vertrauten Schreibtisch sitze, meine Katze mir liebevoll (und wie immer auch etwas angriffslustig) an meinen Zehen knabbert und die Kastanie vor meinem Fenster endlich ihre grünen Blätter entfaltet hat, kommt mir die ganze Reise so surreal vor. Bin ich wirklich durch die berühmten Reisterrassen spaziert? In einem Wasserfall geschwommen? Sind mir Affen wirklich auf die Schultern gesprungen,  habe ich Delfine gesehen, haben mir kleine Dorie’s aus “Findet Nemo” von den Händen gefressen? Bei Gewitter (bzw. kurz davor, ich bin ja nicht lebensmüde) in türkisblauem Wasser schwimmen, den Dschungel vor der Haustür haben und süße Fruchtsäfte am Strand trinken – das alles war so eine wunderbare Erfahrung, dass sie sich jetzt schon anfühlt wie eine ferne, verschwommene Erinnerung – oder wie ein Traum. Gut, dass es Fotos gibt, die das Alles noch etwas präziser, und vor allem anschaulicher festhalten, als meine täglichen Tagebucheinträge.

Und während ich noch Urlaubserinnerungen nachhänge, frage ich mich zeitgleich, wie die Semesterferien schon wieder so schnell vergehen konnten. Das waren doch niemals zwei Monate! Kurz vor Semesterbeginn bekomme ich immer Lust, mich mit neuen Dingen einzudecken (hier habe ich schon mal darüber geschrieben). Wer mich kennt, weiß, dass ich Schreibwaren liebe, und durchaus Stunden mit der Entscheidung über die richtige Farbe eines Brush Pens zubringen kann. Als Kind gab es nichts Schöneres für mich, mich vor dem neuen Schuljahr mit neuen Blöcken, Stiften und Wasserfarben einzudecken. Meine kindliche Freude habe ich mir in diesem Punkt bewahrt: Es gibt doch keinen besseren Grund für neue Schreibwaren, als der Beginn eines neuen Semesters. Momentan liebäugele ich mit diesem Notizbuch, das mich an den Urlaub erinnert (und welches ungefähr mein 18574628. Notizbuch wäre). Aber auch eine neue Handtasche, zum Beispiel eine Lacktasche oder Schuhe, die Lust auf den Frühling machen, landen vermutlich bald in meinem Warenkorb.

Jetzt freue ich mich aber erst mal auf die letzte, angebrochene Ferienwoche – inklusive “Die Schöne und das Biest” im Kino, Kirschblüten vor blauem Himmel, ein großes Osterfestessen und Erdbeeren mit Nutella zum Frühstück. Macht euch wunderschöne Ostertage, ihr Lieben!

Off to Bali!

Bild via Pinterest

Oh Februar! Nach so vielen wettertechnisch grauen Stunden belohnst du mich in Frankfurt endlich mit ein paar Sonnentagen. Und nicht nur in der Hinsicht scheint sich der Winter zu verziehen: Meine Hausarbeit ist abgegeben, die Klausuren sind geschrieben, und das Wintersemester ist für mich vorbei. Und damit auch erstmal die Stunden am Schreibtisch! Denn morgen fliege ich an einen Ort, an dem ich noch nie war und der (hoffentlich) im intensiven Kontrast zum windigen November bis Februar in Deutschland steht: Nach Bali!

Das erste Mal Langstrecke fliegen, eine ganz andere Kultur und atemberaubende Natur erleben… dieser Urlaub wird auf jeden Fall eine ganz neue Erfahrung für mich sein. Meine Vorfreude zeigt sich in einer ausgeprägten Affinität zu exotischen Früchten und… floralen Mustern! Vor allem Bildern und Kleidern mit Ananas- oder Jungle-Prints bin ich in letzter Zeit völlig verfallen. Hier seht ihr eine Collage, die es geschafft hat, mich auch hier im noch nicht ganz so sommerlichen Deutschland auf den Urlaub einzustellen. Besonders das Kleid würde ich liebend gern sofort mit silbernen Sandalen am Strand ausführen, aber auch die Jeans und die Espadrilles kann ich mir so gut für die ersten Frühlingstage hier in Frankfurt vorstellen. Wie findet ihr die Sachen?

Bis in drei Wochen, Küsschen!

1 Print Hose | 2 Off Shoulder Top | 3 Espadrilles | 4 Kleid mit Jungle Print | 5 Shopper | 6 Jeans mit floralem Print

Diese Fashion-No-gos tragen wir bald wieder – oder nicht?

Fashion Trends kommen und gehen schneller, als ich „Berlin Fashion Week“ sagen kann. 2016 war voll von tollen sowie weniger tollen Trends, und auch 2017 kommt einiges auf uns zu – neues Jahr, neues Glück quasi. Schaut man sich die vermeintlichen Trends für das kommende Jahr genauer an, sind hier viele ehemalige Fashion-No-Gos zu finden.

Trend 1 – Satin

Samt, Seide und Satin: Velvet war aus der letzten Saison wirklich nicht wegzudenken. Der neue Trendstoff ist jetzt jedoch Satin. Abendgarderobe, Tops und Kleidchen im Schimmerlook findet man auf hunderten Instagram-Feeds. Was ich vorher eher mit Unterwäsche-Wühltischen, aufgeplüschten Abiballkleidern oder glänzender Bettwäsche in Verbindung gebracht habe, wird jetzt wieder salonfähig. Ob Bomberjacke oder Slipdress, Satin ist ein Muss im Kleiderschrank.

Trend 2 –  Crocs

Wenn ich mich recht erinnere, waren Crocs zuletzt 2009 (oder noch nie?) sehr beliebt. Nachdem im letzten Jahr Birkenstocks und sogar Trekking-Sandalen getragen wurden, war dieser neueste Trend jetzt eigentlich schon abzusehen. Ob er sich wirklich durchsetzen wird, ist eine andere Sache. Auf den Laufstegen dieser Welt fanden die unsäglichen Plastikschuhe jedoch schon ihren Platz, und auch im US-Shop von Urban Outfitters findet man „stylische“ Modelle.

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Trend 3 –  Radlerhosen

Es gibt gewisse Dinge, die stylische Frauen niemals tragen würden. Radlerhosen gehörten bis dato definitiv dazu. 2017 überrascht uns jedoch auch mit diesem Trend. Nachdem Kim Kardashian und Co. die Leggins wieder zum It-Kleidungsstück gemacht haben, scheinen auch Radlerhosen wieder in zu werden. Laut der ‘Elle’ soll dieser Trend 2017 mit Netzkleidern oder ausgestellten Röcken absolut tragbar sein.

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Trend 4: Lingerie-Look

An den Satin-Trend knüpft der Lingerie-Look an. Bustiers offen zeigen? Eigentlich ein absolutes No-go und jetzt trotzdem super im Trend. Zarte Spagettiträger und Ballettes aus Spitze werden jetzt über T-Shirts und Longsleeves getragen.

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Trend 5: Pyjama-Look

In Pyjama zur Arbeit oder Uni? Was früher undenkbar war, ist jetzt für Fashionistas möglich. Negligé, Pyjama und Morgenmantel werden jetzt auch für den Alltag gestylt. Gucci oder Givenchy schickten ihre Models in Nachthemden und Schlafanzügen auf die Laufstege und veranstalteten somit herrliche Pyjama-Partys im großen Stil.

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Was sagt ihr zu diesen teils merkwürdigen Trends? Gut? Schlecht? Im Alltag tragbar oder überhaupt nicht? Hinterlasst dazu gern eure Meinung in den Kommentaren!

My latest obsession? Glasses!

Milena mit Fake-Brille

Wenn ich vor einigen Jahren einen Gegenstand oder ein Accessoire hätte benennen müssen, das ich niemals hätte freiwillig tragen wollen, hätte ich gesagt: Eine Brille! Zu brav, zu streberhaft wirkten Brillen auf mich. Sie erschienen mir wie ein störendes Element, das sich bei jedem Anblick aufdrängte und die wahre Schönheit von Wangenknochen, Augenpartie und Stirnansatz dreist versteckte. Ich, die ich sogar meine Freundinnen um ihre Zahnspangen beneidete, hätte zu diesem Augenblick geschworen, sich niemals in ihrem Leben eine Brille zu wünschen.

Dieser Fall ist nun allerdings aufgetreten – und ich bin ganz schön froh, dass man seit Kurzem auch mit Augen ohne Sehschwäche nicht auf Brillen verzichten muss. Ja, richtig – die Brille ist nun ein Statement im Gesicht, die sogar ohne Notwendigkeit getragen wird. Fensterglas ermöglicht das Tragen einer Brille als cooles Accessoire.

Gründe für eine Fakebrille gibt es genug – genauso wie dafür, seine benötigte Brille noch ein bisschen mehr zu lieben. Brillen machen das Gesicht interessanter und betonen im Optimalfall das Wichtigste: Die Augen. Eine gut geschnittene Brille verleihen Kontur und gibt dem Gesicht einen Rahmen. Dabei können spannende Kontraste entstehen: Ein sehr heller Typ – egal, ob Mann oder Frau – mit weizenblonden Haaren und einem elfenhaften Teint wirkt mit einer breiten, dunklen Brille gleich interessanter und facettenreicher. Genauso bildet ein zartes, kaum sichtbares Modell einen tollen Gegensatz zu dramatischem messy Hair oder einer eleganten Abendfrisur.

2016 war das Jahr, in dem so viel wie nie mit Klichees gespielt wurde – und das ging mit keinem Accessoire oder Make-up-look so schnell wie mit Brillen. Was ich ebenfalls für eine sehr schöne Entwicklung halte, ist die wachsende Selbstironie beim eigenen Look. Da sucht sich der Nerd eben noch eine nerdigere Brille aus und trägt auch noch Fliege und Hosenträger dazu. Genauso wie sich die selbstbewusste Frau mit Schmollmund für das sexy Pilotenmodell mit Fensterglas entscheidet. Doch nicht nur in verschiedene Stilrichtungen kann man mit Brillen super schnell eintauchen, sondern auch in die Modegeschichte – egal ob Retro, modern oder Vintage. Ihr merkt schon, das Accessoire, das sofort auffällt, hat es mir mittlerweile richtig angetan. Einen meiner liebsten Looks mit Brille findet ihr hier.

Aber auch folgende Mädels, die regelmäßig auf meinem Instagram-Feed auftauchen, können sich mit Brille als Statement-Accessoire wirklich sehen lassen (bzw. in Yassi’s Fall das Beste aus ihrer Sehschwäche heraus holen – sie hat einfach so ein tolles Brillengesicht!):

1 @shaym | 2 @milenalesecret | 3 @yassiinlovewith

Was sagt ihr zu diesem Trend 2016? Tragt ihr eine Brille, und wenn ja, tragt ihr sie gern? Wenn nein, würdet ihr im Alltag eine mit Fensterglas tragen? Sagt mir gern eure Meinung dazu in den Kommentaren!

 

About last week #20 – Über einen Sonntagsbrunch, Oscar and the Wolf und Schokoladensoufflés

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Gefeiert… die Familie! Bei uns in der Verwandtschaft übernehme ich die Rolle derjenigen, die alle regelmäßig zusammen trommelt und zum Beispiel zu einem riesigen Sonntagsbrunch einlädt. (Der Clou an der Sache: Ich lade nicht zu mir nach Hause ein, sondern zu einem anderem Familienmitglied. So habe ich das Vergnügen und trotzdem keine Arbeit, ha!) Einen Anlass? Brauchen wir nicht, um uns den ganzen Tag den Bauch voll zu schlagen, zusammen im Wohnzimmer zu tanzen, über den Weihnachtsmarkt zu schlendern und unsere Gesichter der zaghaften Novembersonne entgegen zu strecken. Das sind Sonntage, wie sie sein sollten.

Geseufzt… beim Anblick der Weihnachtslichter, der leuchtenden Sterne und Zimtplätzchen. Ich kann die Weihnachtszeit kaum erwarten!

Gegessen… Raclette, und zwar in der schönsten Runde an Freundinnen, die ich mir vorstellen kann. Ein Hoch auf gutes Essen, geschmolzenen Käse und Gespräche, die einem vor Lachen die Tränen in die Augen treiben.

Gehört… Oscar and the Wolf. Der Belgier Max Colombie, der hinter diesem poetischen Pseudonym steckt, hat mich mit seinem Mix aus Elektropop und Indie völlig in seinen Bann gezogen. Die Stücke sind melancholisch, gefährlich, sinnlich – und hell und dunkel zugleich. Meine Favoriten: „Somebody wants you“, „Undress“ und „Princes“.

Wann hast du zum letzten Mal… warmes Schokoladensoufflé im Bett gegessen, dabei in den Armen von jemand ganz Besonderem gelegen und dich wirklich und wahrhaftig geliebt gefühlt?

Zu sich kommen. Durchatmen.

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In letzter Zeit schlafe ich schlecht. Mein Kopf schwirrt vor Terminen, neuen Projekten, Ideen und Abgabefristen, und nachts nehme ich den Laptop mit ins Bett. Immer weitermachen. Immer erreichbar sein. Wenn ich etwas lese, kann ich mich nicht darauf konzentrieren. Es macht mir keinen Spaß mehr, und das irritiert mich. Gut, dass man sich vorm Schlafengehen noch durch sämtliche sozialen Medien klicken kann. Mein Kopf schläft ein, erfüllt mit hunderten von fremden Bildern, Meinungen, Stimmen. Die Nächte sind unruhig, ich wälze mich hin und her. Nach einer weiteren schlaflosen Woche weiß ich, dass ich etwas ändern muss.

Wollte ich ihn so, den Anfang des Novembers? So erfüllt mit innerer Unruhe und Gedankenspiralen, und ohne eine ruhige Minute nur für mich? Der November, der Winter sollte doch eine Zeit der Besinnung sein. Zu sich kommen, Prioritäten neu sortieren, Gedanken ordnen. Durchatmen. Das brauche ich jetzt.

Der erste Schritt? Das iPhone ausschalten, und den Laptop auch. Nichts davon kommt mehr mit mir ins Bett, und vor dem Einschlafen wird auch kein Instagram, Facebook und Snapchat mehr konsumiert. Und: Es funktioniert. Ich fühle mich ruhiger, distanzierter von der hektischen Welt da draußen. Nur ich, meine Gedanken und ein Buch. Wie konnte ich vergessen, wie gut sich das anfühlt.

Der nächste Schritt, um herunter zu kommen: Durchatmen. Sich seiner selbst bewusster werden. Sich von den endlosen Gedankenströmen lösen. Inspiriert haben mich dazu Freundinnen, die große Fans von Entspannungsübungen sind – und von Yoga, denn das geht ja oft Hand in Hand. Deshalb will ich bald meine erste Yoga-Stunde ausprobieren, um mich vollends von dem Gefühl zu befreien, keine Ruhe mehr finden zu können. Erste Inspirationen und Informationen zum Thema fand ich bei der neuen Yoga-Rubrik von Zalando, die total schön aufgemacht ist. Die zweite Hälfte des Novembers wird anders werden. Und mit diesem neuen Bewusstsein – das spüre ich – wird mir noch nicht mal der aufkommende Weihnachtsstress etwas anhaben können.

Dieser Beitrag entstand in liebevoller Zusammenarbeit mit Zalando.

About last week #19 – Über heiße Schokolade, Girl on the Train und spanische Vokabeln

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Gelernt… Me llamo Alissa, y tú? Vor ein paar Wochen habe ich euch erzählt, dass ich einen Sprachkurs in einer neuen Sprache beginnen möchte – am liebsten in spanisch, italienisch oder niederländisch. Spanisch hat schließlich das Rennen gemacht und die erste Stunde fand in einer supernetten Gruppe statt – in einem Raum mit fantastischem Blick über die Frankfurter Skyline. Ich freue mich schon so, in ein paar Wochen die ersten Sätze sagen zu können!

Gesehen… Girl on the train im Kino. Ich hätte nicht gedacht, dass der Tag kommen würde, an dem ich sage: Ich fand den Film besser als das Buch. Und das soll keine Kritik am Buch sein – das bedeutet einfach, dass mich der Film so begeistert hat, dass ich sogar überlegt habe, noch ein zweites Mal ins Kino zu gehen.

Getrunken… so viele Tassen heiße Schokolade wie noch nie. Der Grund? Ist der schönst mögliche, den es dafür geben kann: Coffee Dates mit Freunden! Ich liebe dieses auf den neusten Stand gebracht werden, Stundenpläne vergleichen und neue Cafés ausprobieren in den ersten Semesterwochen.

Wann bist du zum letzten Mal… im Morgengrauen im Feld spazieren gewesen? Die Luft knistert, und der Tag offenbart sich vor dir  – ein elektrisierendes Gefühl.

Tipps für das Schreiben von Hausarbeiten

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Hallo Oktober, hallo neues Semester! Eine Woche des Wintersemesters 2016 ist bereits um, und für mich war es diesmal ein total unwirkliches Gefühl, wieder in den vertrauten Hörsälen zu sitzen und über den Campus zu laufen. Damit ich im Winter nicht in den totalen Stress komme, habe ich mir vorgenommen, ein paar Hausarbeiten bereits während des Semesters zu schreiben oder zumindest zu beginnen. Dafür wurde ich nach Tipps gefragt, und teile deshalb – obwohl ich selbst noch nicht viele geschrieben habe – die “Regeln”, die mir bis jetzt jetzt dabei geholfen haben.

1) Wähle (wenn möglich) ein Thema, das dich interessiert – auch wenn du dir vielleicht einfachere, aber uninteressantere Themen aussuchen könntest.

2) Besuch’ die Sprechstunde deines Dozenten und lass’ dir helfen. Ein Dozent erzählte mir vor ein paar Wochen, dass Studenten in den meisten Fällen gar nicht alle Hilfestellungen nutzen, die sie bekommen könnten. Deshalb: Frag’ alles, was dir auf der Seele brennt! Dozenten helfen gern, und das ist ja schließlich auch ihr Job. Achte außerdem in der Sprechstunde darauf, auf was dein Dozent Wert legt. Bei meiner Hausarbeit war explizit nach der eigenen Meinung gefragt. In anderen Fächern ist das jedoch ein absolutes No-go. Ohne die Sprechstunde hätte ich nie erahnen können, auf was mein Dozent seinen Fokus legt.

3) Steck’ viel Energie in die Gliederung – und schreib nicht einfach drauf los. Sei dir genau im Klaren darüber, was du sagen willst, dann musst du auch nicht seitenlang um den heißen Brei herumreden. Schreibe dir auf, was du verdeutlichen willst. Mit einer guten Gliederung ist die halbe Arbeit bereits erledigt.

4) Plan dir feste Schreibzeiten ein – geh’ bloß nicht nach dem Motto ‘Das mach ich, wenn ich Zeit dafür finde’, sondern nimm dir die Zeit! – und belohn’ dich danach.

5) Gewöhne dir einen Rhythmus an! Ich habe mich anfangs gezwungen, wirklich jeden Tag ein paar Stunden an meiner Hausarbeit zu arbeiten; nach kurzer Zeit hatte ich mich schon so daran gewöhnt, dass ich mich immer automatisch nach der Arbeit vor den Laptop setzte. So bleibt man immer im Thema – und es gibt nichts schlimmeres, als eine Aufgabe, die sich ewig hinzieht, oder?

6) Setze dir Tages- und Wochenziele. Heute schreibe ich zwei Seiten. Bevor ich am Freitag Feiern gehe, dann noch vier! Und vor dem Städtetrip will ich alles geschafft haben!

7) Wenn du nicht weiter kommst – rede darüber. Das muss (bei mir zumindest) weiß Gott keine Person vom Fach sein. In 99% der Fälle komme ich auf eine Lösung, wenn ich in der Küche vor meiner Mutter auf- und ab tigere und einen Monolog über mein Problem halte – bis mir die Lösung plötzlich selbst einfällt.

8) Lass eine unbeteiligte Person Korrektur lesen. Auch wenn sie den verwendeten Fachjargon nicht verstehen sollte, kann sie sagen: Ist die Arbeit sinnvoll gegliedert? Liest sie sich angenehm? Wird sinnvoll argumentiert, und ist die Rechtschreibung und Grammatik korrekt?

Ich hoffe, diese Tipps können Einigen von euch helfen. Viel Erfolg im neuen Semester!

Bluse vom Foto – Zara

Overdressed

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Ich bin oft overdressed. Und ganz ehrlich: Es ist mir egal. Sollen die Leute doch schauen, reden. Vielleicht sehen sie nicht, auf was für eine Suche ich mich jeden Tag begebe. Es ist eine Suche nach Anmut. Nach Glanz und Licht und Sonnenstrahlen, dich sich in etwas brechen. Nach Gefühlen, die tief genug sind, um darüber Romane zu schreiben und mich aufwühlen, mich zum Durchatmen zwingen. Die Momente, in denen sie wie die Gischt über mir zusammenbrechen, sind die Augenblicke, in denen ich mich lebendig fühle. Da. Anwesend. Beseelt, mit Leben erfüllt, atmend. Es ist eine Suche nach der Empfindung, anders zu sein. Regeln zu brechen, auch wenn diese nur in meinem Kopf bestehen. Grenzen zu testen, Instinkten nachzugeben, lauter zu lachen und schneller den Tränen nachzugeben. Ich will fühlen. Ich will da sein, anwesend. Beseelt, mit Leben erfüllt, atmend.

Und wenn sich die Abendsonne in den Pailletten meiner Espandrilles bricht und ich den Anmut im Schwung meines Rockes spüre, weiß ich, warum ich ein Kleid trage, wenn alle anderen Jeans anhaben. Und warum die vielleicht komisch schauen. Denn vielleicht sehen sie nicht, auf was für eine Suche ich mich jeden Tag begebe. Es ist eine Suche nach Anmut. Nach Glanz und Licht und Sonnenstrahlen. Denn ich will da sein, fühlen. Beseelt sein. Mit Leben erfüllt. Und atmen.

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Dress – P&C | Shoes – From an italian boutique | Bag – Primark | Bracelet – Tiffany&Co | Necklace – Karstadt