Monat: Dezember 2014

Sleep is good, he said, but books are better #2

In dieser Reihe möchte ich euch Bücher vorstellen, die mich unglaublich fasziniert, berührt und begeistert haben.

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#2 “Der Mädchenmörder” von Thea Dorn

Inhalt

“Ich weiß, sie alle wollen meine Geschichte hören. Ich werde sie Ihnen erzählen. Und nichts auslassen. […] Zu viele Lügen sind verbreitet worden über mich und den Mann, der mich zwei Wochen gefangen gehalten und quer durch Europa geschleppt hat.”*

Die 19-jährige Julia, eine Abiturientin aus Deutschland, schreibt ihre Geschichte für die Presse auf. Alle sind begierig, die Wahrheit zu erfahren, denn: Julia wurde von einem ehemaligen Radprofi und Serienmörder entführt, gefoltert, gedemütigt. Anders als andere Mädchen ist sie die Einzige, die überlebte. Mehr noch: Ihr Peiniger schaffte es nicht nur nicht, sie umzubringen, sondern schleppte sie auch noch mit auf seiner zwei-wöchigen Flucht vor der Polizei durch ganz Europa.

Doch was ist anders an Julia? Wie man schnell erfährt, verhielten sich die anderen entführten Mädchen, wie man es von ihnen in einer solchen Situation erwarten würde (und wie ich mich selbst vermutlich auch verhalten würde): ängstlich, unterwürfig, voller Verzweiflung und Panik. Julia jedoch begegnet ihrem Peiniger stets mit Verachtung, oft sogar mit Sarkasmus. Sie trotzt ihm, und auch wenn er eigentlich alle Macht hat, so kann er trotzdem nicht kontrollieren, was sie denkt und sagt.

Julia schreibt von ihrer Folter, den Demütigungen und und dem unmenschlichen Verhalten, das sie über sich ergehen lassen musste, doch sie sieht sich nie selbst als ein Opfer und bewahrt sich stets ihre Würde und ihren Humor. Beim Lesen bewunderte ich diese starke Person, die mal voller Bitterkeit, mal humorvoll von ihren schrecklichen Erfahrungen schrieb, um diese verarbeiten zu können. Bis ich am zweiten Teil des Buches angelant war…

Meine Meinung

… und mit jeder Seite mehr aus allen Wolken fiel. Ich liebe einfach Bücher und Filme, die einen glauben lassen, dass alles so ist, wie es ist. Und dann ist es doch ganz anders. Dieses Buch ist in meinen Augen ein wahnsinnig gutes Paradebeispiel dafür, denn es hat einen so atemberaubenden Wendepunkt, dass mir buchstäblich die Luft in der Kehle stockte, als ich erstmal verstanden hatte. Das verrate ich hier jetzt natürlich nicht! Ich kann nur sagen, dass Julia im zweiten Teil des Buches nicht mehr für die Öffentlichkeit schreibt, sondern ganz private Briefe, in denen so einiges ans Licht kommt. Auch gegen Ende gibt es erneut Überraschungen – die mich tatsächlich so mitgenommen haben, dass ich am liebsten geweint hätte.

Mittlerweile habe ich den “Mädchenmörder” bereits drei Mal gelesen und konnte es jedes Mal vor Spannung kaum weg legen. Sicher, manche Schilderungen sind nicht so leicht zu ertragen – doch es lohnt sich. Die Wendungen und auch die Schreibweise der Autorin finde ich so genial, dass ich es jetzt am liebsten noch einmal lesen würde.

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* Zitate aus dem Buch “Mädchenmörder” von Thea Dorn, Seite 1

Birthday Table

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An advent calendar to survive the every-day-life in university!
An advent calendar to survive the every-day-life in university! A great idea, isn’t it?! <3
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A book I wanted to read for a long time – “Morgen kommt ein neuer Himmel” by Lori Nelson Spielman
Jewellery box and a notebook
Jewellery box and a notebook
Macarons!
Macarons!
A bracelet
A bracelet
A self-made book by my mother & sister with all my childhood memories and most important moments until today - I had tears in my eyes when I read it <3
A self-made book by my mother & sister with all my childhood memories and most important moments until today – I had tears in my eyes when I read it <3

Birthday Weekend

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Am Wochenende bin ich 20 Jahre alt geworden! Ich habe einmal mit Freunden und einmal mit meinen Verwandten gefeiert und konnte daher das ganze Wochende schlemmen und mich beschenken lassen:)

// This weekend I turned 20! I celebrated twice: once with my friends and once with my family.

The Diner

Mein Lieblingsessen, vor allem im Winter, ist und bleibt Raclette. Vorher gab es zur festlichen Einstimmung wahlweise Glühwein oder Kinderpunsch! Spät abends wurde mir mit 20 brennenden Kerzen eine wunderschöne, von der Mutter meines Freundes selbstgemachte Himbeer-Maskapone-Torte serviert…

// One of my favourite food of all times is raclette! Earlier we got in the right mood with children’s punch and mulled wine. Later in the evening we had a delicious cake…

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The Brunch

… dessen Reste mit einer Bananen-Schokoladen Torte auch noch am nächsten Vormittag beim Brunch serviert werden konnte. Vorher gab es alles, was (m)ein Herz begehrt: selbstgemachte Flammkuchen mit Schmand und Champignons, einen frischen Kartoffelsalat mit Paprika und Mais, Nudelsalat; aber natürlich auch Baguette, Brötchen, Käseplatten, Nutella, Obst und Blaubeermuffins.

// … which we ate also the next morning for brunch. Additionally we had tartes flambees, potato salad, pasta salad, baguette, fruits and blueberry muffins.

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The Decoration

Abends liebe ich es, mit Kerzen zu dekorieren und alles in sanftes, indirektes Licht zu tauchen. Natürlich war die Tischdeko weihnachtlich – die Teller hatte ich mich grün-weißen Ikea-Servietten und roten Weihnachtsbaumkugeln dekoriert.

// I love to decorate with candles and christmas decoration, so it was easy to decorate and it fitted perfecty to the christmasy feeling.

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The Reunion

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Eine der größten Veränderungen der Zeit nach dem Abitur ist zweifelsohne, dass man seine Freunde nicht mehr jeden Tag sieht, und auch meine Verwandten sehe ich nicht jede Woche. Eines der schönsten Gefühle an Geburtstagen ist es, wenn man all seine Lieben wieder versammelt hat und alle Neuigkeiten, alles Lachen der letzten Wochen endlich wieder austauschen kann.

// One of the biggest changes after the Abitur is not seeing your friends daily anymore. And I don’t have my family around everyday neither – so I love this feeling of a reunion when all your loves are assembled in one room again.

The Birthday Table…

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… den bekommt ihr im nächsten Post zu sehen!

// … you’ll get to see in the next post!

My Kind of Breakfast

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Ich sitze gerade auf dem Sofa, werde von der Sonne beschienen und habe die Pfoten meiner Katze auf dem Schoß. Ich freue mich, dass ich so oft erst nachmittags Uni habe und etwas genießen kann, zu dem ich in der Schulzeit wirklich nie gekommen bin: ein ausgiebiges Frühstück. So ein Plätzchenberg braucht schließlich Zeit!

Nein Spaß, diese Plätzchen habe ich zwar (mit sehr viel Liebe) gebacken, aber zum Frühstück muss dann doch etwas Gehaltvolleres her. Ich liebe es zurzeit zu frühstücken, und ja, es liegt an dem allseits so beliebten “Oatmeal”. Auch ich habe mir zuerst Fragen gestellt wie “Warum fahren jetzt alle so sehr auf Haferschleim ab?! Als Kinder haben wir das alle gehasst! Und warum kann man kein deutsches Wort benutzen?” und habe mich lange standhaft geweigert, es einmal selbst auszuprobieren. Doch dann kam der Tag und mit ihm die Erleuchtung. Es stehen alle so darauf, weil es so lecker ist! Am Tollsten aber finde ich, dass es warm ist. Ich bin einfach ein viel größerer Fan von warmen Essen als von Kalten und wenn ich nicht mindestens eine warme Mahlzeit am Tag esse, dann kann ich schnell ungemütlich werden. Das kann ich jetzt ganz einfach vorbeugen, indem ich schon mein Frühstück warm esse. Zudem macht es wirklich wunderbar satt, ohne einen so “voll” zu machen, dass man am liebsten gleich wieder ins Bett kriechen würde. Und es ist gesund! Ich genieße es einfach viel mehr als ein Käsebrot, esse langsamer und freue mich schon jeden Morgen darauf, diesen schönen Moment mit einem Buch und einem heißen Sweet-Chai-Tee zu zelebrieren.

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Falls ihr es auch einmal ausprobieren wollt, sage ich euch noch kurz, wie ich es jeden Morgen zubereite.

1. (Soja-) Milch in einem kleinen Topf erhitzen, dann Haferflocken (am Besten die zarten) dazu geben und umrühren. In der Weihnachtszeit streue ich auch immer noch ein bisschen Zimt mit rein.

2. Warten und köcheln lassen, bis es eine breiige Konsistenz hat.

3. Auf einen Teller/in eine Schüssel geben und das, was an Obst in der Küche zu finden ist drüber schnippeln – am liebsten mag ich Khakis, Weintrauben und Kiwis, und manchmal noch ein bisschen Joghurt. Fertig!

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Weißer Puderzucker, von den Fingern kichernd abgeleckt. Einen Weihnachtsbaum ausgesucht und dann vor Freude durchs warme Wohnzimmer getanzt. Heiße Schokolade mit Sahne und dann Husch, Husch, ins Bett! Seit diesen verschwommenen Erinnerungen sind zwar schon einige Jahre vergangen, doch der Dezember ist immer noch einer meiner Lieblingsmonate.

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Zimtsterne sind meine absoluten Lieblingsplätzchen. So himmlisch süß, dass sie keine Sünde sein können, und direkt vom Himmel gepflückt. Für mich verkörpern sie den Wunsch nach Gemütlichkeit, Familie und die süße Vorfreude auf die Feiertage. Eine heile Welt, die nichts und niemand zerstören kann.

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Denn auch wenn ich jetzt schon älter bin, zergehe ich immer noch in Vorfreude vor dem kommenden Monat und wickle mich abends sehnsuchtsvoll in die Bettdecke ein wie ein kleiner Burrito, so wie ich es als Kind immer gemacht habe. Ich wünschte, jeder Mensch würde einen Monat vor Weihnachten frei bekommen, damit er jede Minute der Vorweihnachtszeit genießen könnte. Denn es gibt so viel zu tun! Plätzchen backen, Schlittschuh laufen gehen, Weihnachtsmärkte besuchen, Geschenke kaufen, mit Lichterketten und Kerzen dekorieren, lesen und Tee trinken, sich ganz fest Schnee wünschen. Im Endeffekt komme ich im Dezember immer nur zu einem Bruchteil der oben genannten Dinge – doch ich werde es jedes Jahr auf Neue versuchen, und das ist das Wichtigste.

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Ich wünsche uns allen eine schöne Vorweihnachtszeit, und dass wir alle es schaffen, ein paar mehr Punkte unserer Dezember-Wunschliste zu erleben, als wir es uns erhofft hatten.

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