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Wir haben Anfang Juli, und die Hitze nimmt uns in Deutschland den Atem. Wenn ich nicht gerade am Wochenende an wunderbaren Sommerfesten teilnehme, Wassermelonensalate mache oder im Bikini die Sonne anbete, dann drehen sich meine Gedanken zurzeit um ganz andere Dinge – Klausuren! Am Freitag schreibe ich die Erste von 5, und dann ist auch schon das zweite Semester vorbei. Bis dahin erscheint es mir allerdings noch ein ewig langer Weg zu sein… manchmal schwirrt mir so sehr der Kopf, von den ganzen Dingen, die ich schon gelernt haben sollte, dass ich gar nicht mehr weiß, welchen Wochentag wir haben. Und wie das so ist, wenn man eigentlich lernen sollte, entdeckt man plötzlich ganz wunderbare Ablenkungen und neue Leidenschaften!

Denn wenn ich den ganzen Tag gelernt habe, wenn mir irgendwann alles zu viel wird, dann verkrieche ich mich abends in mein Bett. Ich laufe nicht davon, ich sammle nur Kraft. Lasse den Abend ausklingen mit Downton Abbey, Spotify, Jane Austen und ganz viel Pfirsich Tee. Außerdem habe ich das Glück, von meinem Bett aus die Sonne auf und unter gehen zu sehen und morgens um 5 in warmes Licht getaucht zu werden, wenn die ersten Vögel zwitschern (ich mag das total!). Mein Bett ist fast wie ein magischer Ort – nachts vor dem Einschlafen kommen mir die besten Ideen. Kurze Pyjama Hosen an, und die freie Zeit kann erst richtig beginnen.

Mein aktuelles Bett habe ich schon seit ungefähr 6 Jahren. Ich finde es immer noch sehr bequem und groß genug, aber es stört mich, dass es rot ist und keinen richtigen Rahmen hat. Ich würde mir am liebsten ein wunderbar großes, massives, dunkelbraunes Holzbett kaufen, mit klaren Linien und Kanten, wie zum Beispiel eines von diesen hier, und dann meiner Dekorationswut freien Lauf lassen.

Deshalb ist in den letzten Nächten Pinterest mein bester Freund geworden, da ich wieder Lust bekommen habe, mein Zimmer umzudekorieren, mit einem neuen Fokus: dem Bett und den Büchern. Ich dachte, ich teile meine Ideen mit euch – vielleicht muss sich ja noch jemand vor dem Lernen drücken.

Einrichtungsideen für mein zukünftiges Schlafzimmer

Eine lavendelblaue Wand. Ich kann mir keine sanftere und beruhigerende Farbe als ein zartes Lavendel vorstellen, das der Wand hinter dem Bett das gewisse Extra gibt und somit den Schlafbereich abgrenzt.

Ausgefallene Dekoration. Meine Favoriten: Individuelle Bilderrahmenwände, Ausgefallene Lampen, wie zum Beispiel in Form eines Mops oder einer Ananas wie in dem Bild weiter oben, praktische und gleichzeitig dekorative Hinweise für Gäste, wie das Bild mit dem W-lan-Passwort, sowie Weltkarten an den Wänden. Scratch Maps – goldene Weltkarten, bei denen man die Länder wegrubbelt, die man schon bereist hat – finde ich so cool, dass ich schon einige Male welche verschenkt habe.

Schöne Teelichter und ein origineller Wecker, gerne vintage, versprühen immer Charme. Außerdem kann man in meinen Augen nie genug Kissen haben!

Bei einer Farbfamilie bleiben und bunte Akzente setzen. Bei einem dunklen Bettgestell empfinde ich weiß immer noch als schönsten Kontrast, aber auch rosane, blaue oder hellgelbe Details wie zum Beispiel in den Bildern oben finde ich herzallerliebst.

Sanftes, indirektes Licht ist sehr wichtig in Schlafzimmern, um sich wohl und geborgen zu fühlen, und nicht wie auf einem Zahnarztstuhl. Außergewöhnliche Lampen oder Lichterketten können so schöne Akzente sein.

Spiele mit verschiedenen Strukturen. Ein Teppich aus Filzkugeln, Kissen mit Rüschen, frische Bettlaken aus weißen Leinen und transparent flatternde Vorhänge.. ich finde es sehr spannend, wenn ein und dieselbe Farbfamilie in verschiedenen Strukturen wieder aufgergriffen werden.

Ein Tisch zum Drüberstellen über das Bett, auf dem der Laptop genauso gut wie das Frühstückstablett hinpassen und das Schreiben, Filme Schauen, Essen im Sitzen erleichtert. So einen habe ich schon oft bei Ikea gesehen und ich freue mich schon, ihn mir endlich zu kaufen.

Bücher gehören für mich zu einem Schlafzimmer, wie der Sandmann zum Kinderprogramm. Am liebsten würde ich meine Schätze ganz besonders gebührend ins rechte Licht rücken – in einem ‘unsichtbaren’ Wandregal (die Bücher scheinen an der Wand zu schweben, das kennt ihr sicher), in einer Bücherwand der besonderen Art wie im obersten mittleren Bild oder als Nachttischersatz. Ich bin sicher, es gibt noch so viel mehr Ideen für richtige Booklover und ich freue mich schon, sie durchzustöbern.

So. Ich hoffe, ich konnte euch etwas von meiner perfekten Fantasie-Schlafzimmer-Welt zeigen und damit ein wenig inspirieren. Nach dieser kleinen Auszeit laufe ich nicht mehr davon. Keine Bettwäsche und Nachttischlampen, sondern grammatischer Wechsel und Erzählperspektiven stehen jetzt auf dem Plan. Wenn ich mit einer positiven Einstellung in die Klausur-Woche gehe, dann wird alles schon werden. Und danach kann ich mich umso intensiver mit den Dingen beschäftigen, die mir richtig Spaß machen und die ich schon wieder so lange aufgeschoben habe. Wünscht mir Glück & träumt was Schönes!

All pictures via Pinterest.

10 comments on “A new Passion”

  1. deinen Wunsch manchmal einfach im Bett zu “verschwinden” kann ich nur nachvollziehen und das ist zum Krafttanken sicher nur allzu gesund 🙂
    ich bin derzeit leider auch total unzufrieden mit meiner Schlafzimmer-Situation. das Problem: nur 9 m2 Platz und alles vollgestopft. ich brauche dringend einige Ideen für für kleine Räume 😉

    <3 Tina
    https://liebewasist.wordpress.com/

  2. Oh mein gott du hast ja wundervolle Fotos !
    Und dein Blog erst. Musste dir gleich mal mein Abo dalassen, so schöne FOtos und Beiträge wirklich !

    Lg Vivi,
    vanillaholica.com

  3. Vielen Dank für deinen lieben Kommi :)) Hihi ich glaub jedes Mädchen liebt Blair Waldorf oder Serena Van der Woodsen! :DD
    Dein Post ist eine richtig schöne Inspiration!!! Das mit deinem Bett und vor allem deiner Aussicht klingt ja traumhaft!!! Ich will auch den Sonnenaufgang und untergang von meinem Bett aus sehen können! Hahah würde SOFORT mit dir tauschen! :DD

    Liebe Grüße, Ly
    City Talk

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