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Das Wochenende ist vorbei und mit ihm ein weiterer Wochenendtrip, den ich auf meiner Liste abhaken kann. Marseille bestand für mich aus Möwengeschrei, blauem Himmel, süßen Altstadtgässchen und vielen neuen Eindrücken.  Auch wenn es einige Dinge gab, die nicht so perfekt gelaufen sind – eine stressige Rückreise, Halsschmerzen, Wetterumschwünge – war es trotzdem ein wirklich sehr schönes Wochenende. Eine Sache, die ich allerdings wirklich schrecklich merkwürdig in Frankreich finde, muss ich hier jetzt aber wirklich mal ansprechen: Das Frühstück. Eigentlich sind Franzosen ja durchaus sehr bekannt für ihre Liebe zum Essen. Für warmes Baguette, Croissants, schaumigen Kaffee und selbstgemachte Konfitüre. Deshalb wollten meine Freundin und ich an unserem ersten Morgen in Marseille am liebsten ganz groß frühstücken gehen – am besten mit Pancakes, den eben aufgezählten Dingen und allem drum und dran. Aber: Pustekuchen: Ein Frühstücksmenu oder gar Brunch existiert hier entweder gar nicht oder besteht allenfalls aus Croissant und Orangensaft. Hier nur eine Frage: Wer wird davon satt, bitte? Wer kann nach so etwas wunderbar gesättigt und gut gelaunt in den Tag starten? Selbst mein französischer Mitbewohner meinte schon, dass wir Deutschen ja immer so viel frühstücken würden. Und hier wieder meine Gegenfrage: Wie kann man ein ausgiebiges Frühstück nicht lieben?? Wenigstens hatten wir beim Abendessen eine kulinarische Offenbarung, denn das indische und vegetarische Thali, das ihr auf den Bildern seht, war einfach nur göttlich! Nach den zwei Tagen am Hafen und in der Altstadt konnten wir uns in unsere wunderschöne Airbnb-Wohnung zurückziehen, die herzallerliebst individuell eingerichtet war. Seht ihr die Federn-Lampe auf den Bildern? Ich wusste nicht, dass ich mich so in eine Lampe verlieben kann! Nach dem ganzen Frühstücks-und Lampengerede kommen wir aber mal zum Wesentlichen: Die Bootsfahrt auf dem Meer und zu den Calanques, also den türkis schillernden Buchten zwischen den Felsen, hat mir am Besten gefallen. Auch wenn es nach sonnigen 20 Grad auf dem Festland auf dem Boot plötzlich so windig und kalt war, dass ich mir dort vermutlich meine Erkältung geholt habe, war sie mit dem Hüpfen auf den Wellen, den eindrucksvollen Felsen und den vielen malerischen Fischerdörfchen wirklich mein Highlight. Auf den Bildern seht ihr meine liebsten Marseille-Eindrücke. Wart ihr schon einmal dort? Und frühstückt ihr auch am liebsten ganz groß? Ich wünsche euch einen schönen Dienstag!

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6 comments on “Marseille for the Weekend”

  1. Ehrlich, was das Frühstück angeht, kann ich dich voll und ganz verstehen! Ich liebe es zu Hause in Deutschland zu brunchen oder frühstücken zu gehen und die Franzosen sind da irgendwie komplett anders 😀 Total schade! Aber schöne Fotos hast du gemacht, nach Marseille möchte ich auch nochmal unbedingt 🙂

  2. Klingt nach einem wundervollen Trip : ) Ich glaube die deutsche Frühstücksliebe stößt gerade in Süd-Europa auf viel Unverständnis, dort ist einfach das Abendessen das Highlight, wie man bei dir ja sieht 😀
    Liebe Grüße,
    Céline von Smultronställen

    • Liebe Céline, danke für deinen lieben Kommentar! <3 Ja das stimmt! Ich frage mich nur warum man nicht beides lieben kann hihi 😀 Ganz liebe Grüße zurück! :*

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