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Ich sitze in einem großen hellen Büro mit ein paar Schreibtischen, Musterteppichen und einem antiken Sekretär. Von meinem Schreibtisch aus kann ich in die Fenster anderer Frankfurter Büros schauen, und unter mir zirkuliert der nie enden wollende Stadtverkehr. Ich stecke mir meine Kopfhörer ins Ohr, mache meine liebste Spotify-Playlist an und fange an zu schreiben. An meinem Schreibtisch, für den Travel- und den Newsblog, für die ich jetzt die volle Verantwortung trage. Morgens, wenn ich ins Büro komme, hole ich die Post und koche mir dann einen Caramel-Applepie-Tee. Ich lese meine Emails, spreche mich mit Kollegen ab, lese Texte Korrektur, brainstorme auf meinem Notizblock und sammle Inspirationen. Und dann schreibe ich. Und ich werde sogar dafür bezahlt. Manchmal, wenn ich am Schreibtisch sitze, kann ich mir das Grinsen nicht verkneifen. Das war immer das, was ich machen wollte. Noch dazu wurde mir hier von Anfang unglaublich viel Verantwortung übertragen und Vertrauen geschenkt. Ich bin verantwortlich für zwei Blogs, für Pressekontakte und alle sozialen Netzwerke, unter anderem für eine Facebookpage mit über 20.000 Gefällt-mir –Angaben.

Fast fünf Wochen bin ich jetzt schon Praktikantin in der PR & Marketing Abteilung bei einem Startup in Frankfurt. Fast schon die Hälfte ist um! Und wie ihr im ersten Abschnitt gelesen habt, bin ich sehr zufrieden damit. Doch natürlich gibt es auch ein paar negative Seiten, wie zum Beispiel die Arbeitszeiten. Für mich, die ja in letzter Zeit pro Tag höchstens ein paar Stunden Vorlesungen gewöhnt war, ist es hart, jeden morgen früh aufzustehen und dann bis halb 6 zu arbeiten. Der geregelte Tagesablauf fühlt sich zwar auch irgendwie gut an. Erwachsen. Aber ich weiß wirklich nicht, wie man über Jahre oder sogar Jahrzehnte mit so wenig Freizeit überlebt. Ich weiß jetzt jedenfalls mein Studium und den damit verbundenen eher geringen Zeitaufwand viel mehr zu schätzen! Aber natürlich werde ich regelmäßig für das hohe Arbeitspensum entschädigt. Zum Einen mit einer Arbeit, die mir Spaß macht, und zum anderen mit so vielen lustigen Momenten mit meinen Kollegen, wie wenn wir zum Beispiel mittags bei Dinkel-Avocado-Burgern zusammen sitzen und uns lustige Storys erzählen. Mehr als ein Monat ist schon um. Ich bin sehr gespannt, was der nächste mit sich bringt!

6 comments on “Life update: Über mein Praktikum im Bereich Marketing & PR”

  1. Toller Beitrag ♥ Das Freizeitproblem ist enorm, das kann ich dir sagen! Das ist auch der Grund wieso viele in die Selbstständigkeit wollen, auch wenn diese wenig Sicherheit bietet. Damit man sich seine Zeit frei einteilen kann 🙂
    Liebst, Melina
    http://www.melinaalt.de

    • Ja das stelle ich mir auch ziemlich cool vor.. aber das ist bestimmt auch mit sehr viel Arbeit und Risiko verbunden! Liebe Grüße an dich <3

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