Kategorie: Allgemein

Sommerpläne

Das letzte Sommersemester meines Lebens neigt sich bereits dem Ende zu und ich könnte deshalb etwas wehmütig werden – wenn ich nicht so schöne Pläne für den Sommer hätte. Mit fünf Hausarbeiten habe ich mir für mein letztes “richtiges” Semester (ich muss danach keine Kurse mehr besuchen, aber die Bachelor-Arbeit will ja auch noch geschrieben werden) nicht zu wenig vorgenommen. Die stapelnden To-Do-Listen abzuarbeiten fällt noch leichter, weil ich weiß, wo ich den Großteil des Augusts verbringen werde. In meinem ersten kleinen Roadtrip geht es mit dem Auto nach Südfrankreich. Ich freue mich so unglaublich auf blaues Meer, frische Galettes und viele Tagesausflüge. Obwohl ich bereits vier Monate in Frankreich gelebt habe, war ich (außer in Marseille) noch nie in Südfrankreich, und ich bin so gespannt, Cannes, Nizza, Saint Tropez und all die Städte zu besichtigen, die ich nur aus Hochglanzmagazinen kenne.

Vor dem Urlaub gibt es jedoch noch einiges zu tun!

1 Streng dich jetzt an, damit du nachher unbeschwert genießen kannst | Ich will vor dem Urlaub so viel wie möglich abarbeiten – vor allem, was meine Aufgaben für die Uni angeht. In meinen Tagen am Meer will ich weder …ich brauche noch xy Seiten… noch …wann hat der Dozent wieder Sprechstunde?… denken.

2 Listen schreiben | Ich schreibe Listen für alles. Jeden Tag, jede Woche, jeden Monat schreibe ich die Dinge, die ich erreichen will, die ich leisten und erleben will, auf. Das ändert sich auch nicht mit Aussicht auf Ferien: Ich liebe es, die Städte, die Gerichte und die Restaurants zu notieren, die ich erleben will. Den Sonnenuntergang, mit dem ich im Meer treiben will, aufzuschreiben. Und die Anzahl der Macarons, die ich in Frankreich quasi auf Vorrat fürs ganze Jahr essen muss, festzuhalten. Vorfreude!! Mein neues liebstes Reisetagebuch trägt übrigens die zuckersüßen Flamingos von Sara Miller London.

3 Pflege dich…| Wie wäre es vor dem Urlaub mit einem frischen Haarschnitt, damit kaputte Spitzen nicht noch mehr kaputt gehen? Regelmäßige Kuren und Spülungen helfen meinen Haaren außerdem, vor dem nahenden Salzwasser-Sonne-Cocktail geschützt zu sein. Am liebsten verwende ich hier eine Kur, die das Haar schön weich macht.

4 … und deinen Körper! | Es ist schon blöd, wenn man sich am Strand für seine Füße schämt. Absplitternder Nagellack, trockene Stellen… wann war nochmal der letzte Spa-Tag zu Hause? So sehr ich es liebe, wenn eine professionelle Fußpflegerin sich um meine Füße kümmert, so sehr hasse ich es, dies selbst zu tun. Da hilft nur, es konkret vor dem Urlaub einzuplanen, oder eine neue Routine gleich vor Ort als Urlaubs-Beauty-Ritual einzuführen. Bei Sieh an! gibt es einige Produkte, die die Pflege gleich viel schöner machen, zum Beispiel ein Fußsprudelbad für ein bisschen Welness vor dem eigentlichen Urlaub zu Hause oder ein Pediküre-Set, das garantiert in jeden Koffer passt.

5 Shop the essentials | Vor dem Urlaub möchte ich mir unbedingt einen neuen Bikini zulegen. Habt ihr Tipps für mich?

Ich hoffe, ihr habt schöne Sommermonate und könnt die Vorfreude auf euren nächsten Urlaub ebenso auskosten!

Lieblinge im April

Gelesen | Die Meisten von euch werden Elisabeth Gilbert nur als Autorin des Bestsellers “Eat Pray Love” kennen. Mit dem Roman “Das Wesen der Dinge und der Liebe” hat sie es jedoch keinesfalls verdient, nur darauf reduziert zu werden. Denn dieses Buch erzählt die Geschichte von Alma, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Amerika geboren wird, und begleitet sie für den Leser durch ihr ganzes Leben. Sie ist nicht nur von der Botanik fasziniert, sondern auch von der Beschaffenheit der Liebe und wird so liebevoll von der Autorin gezeichnet, dass ich das immerhin fast 700 Seiten dicke Buch schon zweimal verschlungen habe. Wenn ihr auf der Suche nach noch mehr Leseinspiration seid, dann schaut doch mal hier vorbei.

Verwendet | Früher hatte ich oft mit einer Gesichtshaut zu kämpfen, die zu Rötungen neigte und vor allem sehr ölig war: Nach einigen Stunden fühlte ich mich sehr unwohl und hatte das Bedürfnis, mir das Gesicht zu waschen. Seit einigen Monaten verwende ich jedoch eine bestimmte Produktreihe, die mir sehr geholfen hat. Höchste Zeit, diesen Tipp mit euch zu teilen. Das klärende Reinigungsgel von Avène, das ich meistens günstig bei einer Online-Apotheke kaufe, wurde genau für diesen Typ Problemhaut erfunden. Seit ich es jeden Abend nach dem Abschminken verwende, bin ich sehr zufrieden mit meiner Haut. Solltet ihr aber generell eher zu trockener oder sensibler Haut neigen, dann lasst lieber die Finger davon, denn das Gel trocknet die Haut auch sehr aus.

Gekauft | Auch wenn es momentan so kalt ist, schadet es nie, sich schon mal auf die milderen Temperaturen vorzubereiten – vor allem Kleiderschrank-technisch. Ich liebe Loafer und Fransen sowieso – kein Wunder also, dass die butterweichen Slipper in pudrigem Braun bei mir einziehen durften.

Gesehen | Ja, ich weiß, dieser Tipp kommt garantiert ein paar Jahrzehnte zu spät, aber: Schaut euch “Game of Thrones” an (sofern ihr es noch nicht getan habt)! Ich dachte mir immer: So viel Gewalt? Mittelalter? Krieg? Eigentlich alles nicht so meins, also nein, danke. Aber die Handlungen sind tatsächlich so spannend und voller Intrigen, dass ich manchmal nächtelang den Laptop nicht zuklappen konnte. Allerdings solltet ihr damit umgehen können, wenn ein Charakter, den ihr mögt, stirbt – das scheint leider das Markenzeichen der Serienmacher zu sein.

Off to Bali!

Bild via Pinterest

Oh Februar! Nach so vielen wettertechnisch grauen Stunden belohnst du mich in Frankfurt endlich mit ein paar Sonnentagen. Und nicht nur in der Hinsicht scheint sich der Winter zu verziehen: Meine Hausarbeit ist abgegeben, die Klausuren sind geschrieben, und das Wintersemester ist für mich vorbei. Und damit auch erstmal die Stunden am Schreibtisch! Denn morgen fliege ich an einen Ort, an dem ich noch nie war und der (hoffentlich) im intensiven Kontrast zum windigen November bis Februar in Deutschland steht: Nach Bali!

Das erste Mal Langstrecke fliegen, eine ganz andere Kultur und atemberaubende Natur erleben… dieser Urlaub wird auf jeden Fall eine ganz neue Erfahrung für mich sein. Meine Vorfreude zeigt sich in einer ausgeprägten Affinität zu exotischen Früchten und… floralen Mustern! Vor allem Bildern und Kleidern mit Ananas- oder Jungle-Prints bin ich in letzter Zeit völlig verfallen. Hier seht ihr eine Collage, die es geschafft hat, mich auch hier im noch nicht ganz so sommerlichen Deutschland auf den Urlaub einzustellen. Besonders das Kleid würde ich liebend gern sofort mit silbernen Sandalen am Strand ausführen, aber auch die Jeans und die Espadrilles kann ich mir so gut für die ersten Frühlingstage hier in Frankfurt vorstellen. Wie findet ihr die Sachen?

Bis in drei Wochen, Küsschen!

1 Print Hose | 2 Off Shoulder Top | 3 Espadrilles | 4 Kleid mit Jungle Print | 5 Shopper | 6 Jeans mit floralem Print

About last week #20 – Über einen Sonntagsbrunch, Oscar and the Wolf und Schokoladensoufflés

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Gefeiert… die Familie! Bei uns in der Verwandtschaft übernehme ich die Rolle derjenigen, die alle regelmäßig zusammen trommelt und zum Beispiel zu einem riesigen Sonntagsbrunch einlädt. (Der Clou an der Sache: Ich lade nicht zu mir nach Hause ein, sondern zu einem anderem Familienmitglied. So habe ich das Vergnügen und trotzdem keine Arbeit, ha!) Einen Anlass? Brauchen wir nicht, um uns den ganzen Tag den Bauch voll zu schlagen, zusammen im Wohnzimmer zu tanzen, über den Weihnachtsmarkt zu schlendern und unsere Gesichter der zaghaften Novembersonne entgegen zu strecken. Das sind Sonntage, wie sie sein sollten.

Geseufzt… beim Anblick der Weihnachtslichter, der leuchtenden Sterne und Zimtplätzchen. Ich kann die Weihnachtszeit kaum erwarten!

Gegessen… Raclette, und zwar in der schönsten Runde an Freundinnen, die ich mir vorstellen kann. Ein Hoch auf gutes Essen, geschmolzenen Käse und Gespräche, die einem vor Lachen die Tränen in die Augen treiben.

Gehört… Oscar and the Wolf. Der Belgier Max Colombie, der hinter diesem poetischen Pseudonym steckt, hat mich mit seinem Mix aus Elektropop und Indie völlig in seinen Bann gezogen. Die Stücke sind melancholisch, gefährlich, sinnlich – und hell und dunkel zugleich. Meine Favoriten: „Somebody wants you“, „Undress“ und „Princes“.

Wann hast du zum letzten Mal… warmes Schokoladensoufflé im Bett gegessen, dabei in den Armen von jemand ganz Besonderem gelegen und dich wirklich und wahrhaftig geliebt gefühlt?

Zu sich kommen. Durchatmen.

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In letzter Zeit schlafe ich schlecht. Mein Kopf schwirrt vor Terminen, neuen Projekten, Ideen und Abgabefristen, und nachts nehme ich den Laptop mit ins Bett. Immer weitermachen. Immer erreichbar sein. Wenn ich etwas lese, kann ich mich nicht darauf konzentrieren. Es macht mir keinen Spaß mehr, und das irritiert mich. Gut, dass man sich vorm Schlafengehen noch durch sämtliche sozialen Medien klicken kann. Mein Kopf schläft ein, erfüllt mit hunderten von fremden Bildern, Meinungen, Stimmen. Die Nächte sind unruhig, ich wälze mich hin und her. Nach einer weiteren schlaflosen Woche weiß ich, dass ich etwas ändern muss.

Wollte ich ihn so, den Anfang des Novembers? So erfüllt mit innerer Unruhe und Gedankenspiralen, und ohne eine ruhige Minute nur für mich? Der November, der Winter sollte doch eine Zeit der Besinnung sein. Zu sich kommen, Prioritäten neu sortieren, Gedanken ordnen. Durchatmen. Das brauche ich jetzt.

Der erste Schritt? Das iPhone ausschalten, und den Laptop auch. Nichts davon kommt mehr mit mir ins Bett, und vor dem Einschlafen wird auch kein Instagram, Facebook und Snapchat mehr konsumiert. Und: Es funktioniert. Ich fühle mich ruhiger, distanzierter von der hektischen Welt da draußen. Nur ich, meine Gedanken und ein Buch. Wie konnte ich vergessen, wie gut sich das anfühlt.

Der nächste Schritt, um herunter zu kommen: Durchatmen. Sich seiner selbst bewusster werden. Sich von den endlosen Gedankenströmen lösen. Inspiriert haben mich dazu Freundinnen, die große Fans von Entspannungsübungen sind – und von Yoga, denn das geht ja oft Hand in Hand. Deshalb will ich bald meine erste Yoga-Stunde ausprobieren, um mich vollends von dem Gefühl zu befreien, keine Ruhe mehr finden zu können. Erste Inspirationen und Informationen zum Thema fand ich bei der neuen Yoga-Rubrik von Zalando, die total schön aufgemacht ist. Die zweite Hälfte des Novembers wird anders werden. Und mit diesem neuen Bewusstsein – das spüre ich – wird mir noch nicht mal der aufkommende Weihnachtsstress etwas anhaben können.

Dieser Beitrag entstand in liebevoller Zusammenarbeit mit Zalando.

About last week #19 – Über heiße Schokolade, Girl on the Train und spanische Vokabeln

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Gelernt… Me llamo Alissa, y tú? Vor ein paar Wochen habe ich euch erzählt, dass ich einen Sprachkurs in einer neuen Sprache beginnen möchte – am liebsten in spanisch, italienisch oder niederländisch. Spanisch hat schließlich das Rennen gemacht und die erste Stunde fand in einer supernetten Gruppe statt – in einem Raum mit fantastischem Blick über die Frankfurter Skyline. Ich freue mich schon so, in ein paar Wochen die ersten Sätze sagen zu können!

Gesehen… Girl on the train im Kino. Ich hätte nicht gedacht, dass der Tag kommen würde, an dem ich sage: Ich fand den Film besser als das Buch. Und das soll keine Kritik am Buch sein – das bedeutet einfach, dass mich der Film so begeistert hat, dass ich sogar überlegt habe, noch ein zweites Mal ins Kino zu gehen.

Getrunken… so viele Tassen heiße Schokolade wie noch nie. Der Grund? Ist der schönst mögliche, den es dafür geben kann: Coffee Dates mit Freunden! Ich liebe dieses auf den neusten Stand gebracht werden, Stundenpläne vergleichen und neue Cafés ausprobieren in den ersten Semesterwochen.

Wann bist du zum letzten Mal… im Morgengrauen im Feld spazieren gewesen? Die Luft knistert, und der Tag offenbart sich vor dir  – ein elektrisierendes Gefühl.

Tipps für das Schreiben von Hausarbeiten

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Hallo Oktober, hallo neues Semester! Eine Woche des Wintersemesters 2016 ist bereits um, und für mich war es diesmal ein total unwirkliches Gefühl, wieder in den vertrauten Hörsälen zu sitzen und über den Campus zu laufen. Damit ich im Winter nicht in den totalen Stress komme, habe ich mir vorgenommen, ein paar Hausarbeiten bereits während des Semesters zu schreiben oder zumindest zu beginnen. Dafür wurde ich nach Tipps gefragt, und teile deshalb – obwohl ich selbst noch nicht viele geschrieben habe – die “Regeln”, die mir bis jetzt jetzt dabei geholfen haben.

1) Wähle (wenn möglich) ein Thema, das dich interessiert – auch wenn du dir vielleicht einfachere, aber uninteressantere Themen aussuchen könntest.

2) Besuch’ die Sprechstunde deines Dozenten und lass’ dir helfen. Ein Dozent erzählte mir vor ein paar Wochen, dass Studenten in den meisten Fällen gar nicht alle Hilfestellungen nutzen, die sie bekommen könnten. Deshalb: Frag’ alles, was dir auf der Seele brennt! Dozenten helfen gern, und das ist ja schließlich auch ihr Job. Achte außerdem in der Sprechstunde darauf, auf was dein Dozent Wert legt. Bei meiner Hausarbeit war explizit nach der eigenen Meinung gefragt. In anderen Fächern ist das jedoch ein absolutes No-go. Ohne die Sprechstunde hätte ich nie erahnen können, auf was mein Dozent seinen Fokus legt.

3) Steck’ viel Energie in die Gliederung – und schreib nicht einfach drauf los. Sei dir genau im Klaren darüber, was du sagen willst, dann musst du auch nicht seitenlang um den heißen Brei herumreden. Schreibe dir auf, was du verdeutlichen willst. Mit einer guten Gliederung ist die halbe Arbeit bereits erledigt.

4) Plan dir feste Schreibzeiten ein – geh’ bloß nicht nach dem Motto ‘Das mach ich, wenn ich Zeit dafür finde’, sondern nimm dir die Zeit! – und belohn’ dich danach.

5) Gewöhne dir einen Rhythmus an! Ich habe mich anfangs gezwungen, wirklich jeden Tag ein paar Stunden an meiner Hausarbeit zu arbeiten; nach kurzer Zeit hatte ich mich schon so daran gewöhnt, dass ich mich immer automatisch nach der Arbeit vor den Laptop setzte. So bleibt man immer im Thema – und es gibt nichts schlimmeres, als eine Aufgabe, die sich ewig hinzieht, oder?

6) Setze dir Tages- und Wochenziele. Heute schreibe ich zwei Seiten. Bevor ich am Freitag Feiern gehe, dann noch vier! Und vor dem Städtetrip will ich alles geschafft haben!

7) Wenn du nicht weiter kommst – rede darüber. Das muss (bei mir zumindest) weiß Gott keine Person vom Fach sein. In 99% der Fälle komme ich auf eine Lösung, wenn ich in der Küche vor meiner Mutter auf- und ab tigere und einen Monolog über mein Problem halte – bis mir die Lösung plötzlich selbst einfällt.

8) Lass eine unbeteiligte Person Korrektur lesen. Auch wenn sie den verwendeten Fachjargon nicht verstehen sollte, kann sie sagen: Ist die Arbeit sinnvoll gegliedert? Liest sie sich angenehm? Wird sinnvoll argumentiert, und ist die Rechtschreibung und Grammatik korrekt?

Ich hoffe, diese Tipps können Einigen von euch helfen. Viel Erfolg im neuen Semester!

Bluse vom Foto – Zara

About last week #18 – Über letzte Sommernächte, Starbucks und den Herbstanfang

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Festgehalten… habe ich mit Freundinnen die letzten Sommerabende in einer Beachbar auf einem Frankfurter Parkhausdeck. Zwischen Pools, Sand und Cocktails führten wir Gespräche, bei denen man vor Lachen laut aufkreischen muss, während sich Fremde in Unterwäsche in den Pool stürzten. Das Ende des Sommers wurde mit einem lauten Lachen gefeiert. Da war kein Platz für Melancholie – nur für Dankbarkeit für die letzten warmen Tage.

Verlassen… hat uns der Sommer dann doch noch. Der letzte Tag im Schwimmbad und die Fahrt im Kleid auf der Vespa lagen so absurd nah an Verabredungen im Trench Coat und dem ersten heißen Chai Cream Tea von Starbucks, dass ich am liebsten rufen würde “Wartet mal, ich habe da was nicht mitbekommen!”. Aber ich mag das. Ich mag schnelle Übergänge, ich liebe den Herbst und die goldenen Tage, die er uns für den Rest vom September verspricht.

Überlegt… Der neue Stundenplan ist gemacht, jetzt muss ich nur noch in meine Wunschkurse reinkommen. Zum neuen Semester möchte ich neben meinen Pflichtkursen auch eine neue Sprache lernen – allerdings kann ich mich noch nicht so recht entscheiden. Ich schwanke zwischen Spanisch, Italienisch und Niederländisch. Was sagt ihr?

Craving… Kürbissuppe! Selbstgebackener Apfelkuchen! Raschelndes Laub und kalte Luft bei Spaziergängen. Die ersten Äpfel habe ich schon geerntet, und die Kürbissuppe war ein voller Erfolg. Bree-Van-de-Kamp-Mode on!

Wann bist du zum letzten Mal… durch Deutschlands wunderschöne Weinberge gewandert, hast die goldene Septembersonne aufgesogen, Weintrauben von den Reben geklaut und die fantastische Aussicht genossen?

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September To do List

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In meinen Augen ist der September einer der schönsten Monate. Das Sonnenlicht glänzt nicht mehr klar und hell, sondern golden und wenn man Glück hat, verfärben sich bereits die ersten Blätter. Manchmal ist die Luft noch aufgeheizt vom Sommer und warm genug, um nochmal das Lieblingskleid auszuführen. Manchmal ist der aufkommende Wind schon frisch genug für den neuen Lieblingsschal. Wie jeden Monat habe ich einige Dinge, die ich gern erledigen möchte. Ich liebe To Do Listen – Hier kommt meine, wie sieht eure aus?

Capture the moment | Schnappschüsse können schön sein. Aber auch langweilig, manchmal. Ich finde es extrem faszinierend, wenn etwas für ein Foto inszeniert wird, wenn eine Geschichte damit erzählt wird. In Zukunft will ich genau das öfter machen.

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Be creative | Mit einem Teil meiner To Do Liste habe ich bereits begonnen, und darunter fällt auch das Basteln eines Fotoalbums meiner kleinen Rom-Reise, wie ihr auf den Fotos seht. Fotos einkleben und die Seiten mit Sprüchen und Bändern zu verzieren ist einfach so entspannend. Außerdem geht es nächstes Jahr für mich zum ersten Mal über die Grenzen von Europa hinaus und für diese Reise möchte ich mir ein Scrap Book mit ganz vielen inspirierenden Bildern dieses Reiseziels basteln, und natürlich auch To Do Listen für die Reise anfertigen. Es dauert noch ein wenig bis ich tatsächlich im Flieger sitzen werde, aber zum Glück ist ja Vorfreude die schönste Freude!

Discover | Wie ihr wisst, liebe ich Städtetrips und ich freue mich wahnsinnig, dass ich diesen September wieder ein paar Städte von meiner Liste abhaken kann.

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Start a Bullet Journal | Bullet Journals sind Notizbücher, die man ganz frei gestaltet und wie eine Art Kalender benutzt. Viele benutzten es, um Erfolge zu tracken (wie viel Wasser habe ich getrunken, wie viele Stunden habe ich geschlafen, welche Bücher habe ich gelesen?) und illustrieren diese Listen liebevoll. Im Internet, vor allem auf Blogs, auf Pinterest und Instagram gibt es so wahnsinnig viel Inspiration. Lets do this!

Burst with joy | Ein Besuch des Europaparks steht schon ewig auf meiner Liste. Wenn man diesen Punkt allerdings mit Menschen “abhaken” möchte, die alle einen vollen Terminkalender haben und zudem in der ganzen Welt herumreisen, ist es sehr schwierig, einen Termin zu finden. Ich hoffe so sehr, dass es diesen Herbst endlich klappt und ich mir auf der Achterbahn vor Freude die Seele aus dem Leib schreien kann.

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Actually buy happiness | In meinem gedanklichen Einkaufskorb für den September sehe ich Blusen und Spitze unter Grobstrickpullovern, matte Lippenstifte und Overkneestiefel und viel weinrot, aber auch Bücher und Kerzen und einen Riesenvorrat meiner Lieblingstees.

Stop complaining | “Go 24 hours without complaining. Not even once… Then watch how your life starts changing.”

Be grateful everyday | Amen <3

Habt ihr euch auch Dinge für den September vorgenommen?

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About last week #17 – Über das Schwimmen mit Schwänen, Sam Smith und Sommerregen

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Gelacht… über alte Traditionen. Denn: In meiner Familie geht man nicht zusammen essen, man geht paddeln. Auch dieses Wochenende haben wir mehr als einmal unsere Kanus ins Gebüsch manövriert, waren gefährlich nah vorm Kentern und haben munter die Plätze getauscht, in dem wir von Boot zu Boot sprangen (“Ich kann nichts für den Linksdrall! Das muss am Boot liegen!! Lass’ uns die Plätze tauschen!”). Danach vom Kanu in die Lahn springen und zusammen zwischen verwunschenen Bäumen und Schwanenbabys schwimmen gehen: Unbezahlbar.

Gebräunt… im Schwimmbad und am See. Ich bin so so glücklich, dass der Sommer tatsächlich doch noch nach Deutschland gekommen ist! Sich auf der Luftmatratze nach draußen in die Mitte des Sees treiben zu lassen und dabei die vorbei ziehenden Wolken zu beobachten ist übrigens besser als jede Meditation <3

Gehört… Eine alte neue Liebe: Sam Smith. Diese Stimme könnte ich wirklich 24 Stunden am Stück im Ohr haben.. Meine Favoriten heißen Life Support, Not in that way und Good thing.

Geschrieben… endlich wieder eine Kurzgeschichte. Tschüss, Hausarbeit, hallo neues leeres weißes Worddokument! Sich den ganzen Nachmittag nicht von der Couch zu bewegen und außer den neuen Gedanken alles um sich herum zu vergessen kann so schön sein.

Wann hast du zum letzten Mal… in der Dämmerung auf der Dachterrasse gesessen, dem Gewitter zugeschaut und dich vom Sommerregen nass regnen lassen?