Kategorie: Allgemein

Feelings in January

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“It is impossible to not be romantic with the world, when we exist beneath a sun that constantly makes love to the horizon.” – Christopher Poindexter

“The snow reminded me of the beauty and mystery of creation of the essential joy that is life” – Orhan Pamuk

“I don’t know. I don’t know who we are at this very moment, who we were yesterday and the days before yesterday, and who we will be for each other tomorrow and the days after tomorrow. I don’t know. And that hurts. A lot.” – Sophie Neuendorff

“Do not put down your pen. For each and every time you pick it back up it will be heavier than the last.” – Rose C.L.

“Books are the plane, and the train, and the road. They are the destination, and the journey. They are home.” – Anna Quindlen

“Petrichor. [n]: the scent of rain on dry earth.”

“You’re my best friend.” – Blair Waldorf

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Pictures via Pinterst

7x Sunday Favourites

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Ich nehme euch mit durch meinen Sonntag! Hier kommen meine Sunday-Favourites von heute…❤

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… ein erstes Frühstück mit einem spannenden Buch im Bett | hier ein selbstgemachter Smoothie aus Orangen, Bananen, Blaubeeren und Granatapfelsaft, getoppt mit Chiasamen.

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… kuscheln ❤

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… ein zweites Frühstück mit der Familie | hier Joghurt mit Haferflocken, Chiasamen und Orangen.

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… Buchrezensionen für den Blog schreiben | Es macht mir immer so viel Spaß, die frisch ausgelesenen Bücher noch einmal Revue passieren zu lassen, denn nach dem Lesen habe ich immer den Drang, über das Gelesene zu sprechen. Seit ich die Rezensionen schreibe, muss ich meinem Umfeld damit nicht mehr auf die Nerven gehen 😀

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… die Geschenke meiner lieben Halbschwester ausprobieren | Ich habe heute bis auf den Nagellack alles getestet und bin jetzt schon ein Fan von &other stories-Kosmetik! Die Lipglosse kleben nicht und haben sehr schöne Farben, die Handcreme und Bodylotion riechen und pflegen gut. Außerdem liebe ich das Design!

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… Serienzeit mit meiner Familie | Im Moment liebe ich Downton Abbey und Pretty Little Liars.

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…und zum Schluss der beste Sunday-Favorite: ein heißes Schaumbad! | Das Herz auf dem Buch ist übrigens eine Badebombe und ich liebe es, den Tag so zu beenden, wie er angefangen hat.. lesend. ❤

Morgen ist der erste Tag meines Praktikums, deshalb gehe ich früh ins Bett. Ich wünsche euch schon mal eine tolle Woche!

 

Life update + die Pläne für die nächsten Monate

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Den Januar verbinde ich ungefähr genauso mit Lernen und Klausurenstress, wie ich meine Oma mit Kandiszucker und Haselnusstorte verbinde. Und so war es auch letztes Jahr: Im Januar 2015 war ich mittendrin im Lernen und steckte alle übrig gebliebene Zeit in die nervenaufreibende Erasmusbewerbung. Dieses Jahr ist das anders.

Meine Zeit in Frankreich ist endgültig zu Ende, und ich bin mittlerweile mit Körper und Herz vollständig in Deutschland angekommen. Das Auslandssemester in Lyon war eine so tolle Erfahrung. Ich würde sie jederzeit wieder machen und auch jedem empfehlen, ein Semester im Ausland zu verbringen. Aber entgegen meiner Erwartung vermisse ich Lyon und alles drum und dran nicht so sehr wie gedacht. Es ist einfach zu schön, wieder zu Hause zu sein! 🙂

Da das Sommersemester hier in Deutschland erst wieder Mitte April beginnt, stellte sich mir natürlich die Frage, was ich während dieser Monate machen möchte. Ich habe mich schließlich dazu entschlossen, ein Praktikum zu machen. Übermorgen fange ich in der PR&Marketing-Abteilung eines Unternehmens an und freue mich schon sehr auf diese Herausforderung.

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Mitte April 2016 geht dann wie gesagt das Sommersemester los und ich freue mich auch schon wieder total darauf, in meiner gewohnten Umgebung (und vor allem in meiner Muttersprache!) zu studieren und mich richtig reinzuhängen. Versteht mich nicht falsch – ich bin natürlich auch sehr dankbar, dass ich im Moment nicht wie so viele meiner Freunde für Klausuren lernen oder Hausarbeiten verfassen muss. Neben letzten organisatorischen Dingen, mit denen ich euch nicht langweilen will, habe ich in den letzten Tagen meine freie Zeit dazu genutzt, viel raus in den Schnee zu gehen, Schlitten und Ski zu fahren, mit Freundinnen essen zu gehen, im Bett zu frühstücken, shoppen zu gehen (Ausbeute hier), meine geliebten Stadtbüchereien zu besuchen, und ausgiebige Serienmarathons zu genießen (im Moment bin ich absolut Pretty Little Liars und Downton Abbey abhängig! Downton Abbey mit meiner Mutter und Schwester zu verschlingen ist einfach das Beste im Moment).

Natürlich habe ich auch meinen ersten Neujahrsvorsatz bereits umgesetzt und mein Zimmer gestrichen und alles neu angeordnet. Nach zwei Streich-Abenden mit meinen Freundinnen (zusammen macht es einfach am meisten Spaß!) erstrahlen zwei von vier Wänden in einem sanften grau. Zudem habe ich fleißig ausgemistet, die Möbel umgestellt, meine Kommode weiß gestrichen; es hängt ein neuer riesiger Spiegel mit neuen Bildern an der Wand und ich habe außerdem eine große Holztruhe, die ich seit meiner Kindheit anbete, aus dem Wohnzimmer entführen können.

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Theoretisch gibt es noch viel zu tun – denn eigentlich wünsche ich mir noch ein neues Bett, einen neuen Nachttisch und einen Sessel. Das muss erstmal warten – aber trotzdem bin ich absolut verliebt in jede Veränderung und fühle mich viel wohler in meinem Zimmer. Einen Teppich wollte ich mir, wie ihr hier nachlesen könnt, auch noch kaufen. Lustigerweise habe ich gestern einen Teppich bei einem Instagram-Gewinnspiel gewonnen! Ich freue mich riesig und mache natürlich sofort Fotos für euch, sobald er eingetroffen ist. So, jetzt habe ich aber genug aus dem Nähkästchen geplaudert. Was ist bei euch in der nächsten Zeit geplant? Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

PS.: Falls euch diese Art von Posts gefallen, könnt ihr gern unter dem Tag “life update” rechts in der Schlagwortwolke mehr davon lesen!

The prettiest Winter

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Ich habe das Glück, in der Nähe von ein paar Bergen (okay, Berge ist eigentlich übertrieben – aber sie sind nun mal zu groß für Hügel. Ach, ihr wisst schon was ich meine) zu leben. Das heißt, wenn der erste Schnee fällt, setzen wir uns ins Auto und fahren die kurvige Straße so lange hoch, bis wir in einer anderen Welt gelandet sind. Einer weißen Welt. Wir fahren weiter, bis wir den Zustand der Glückseligkeit erreicht haben. Dann können wir aussteigen.
Der verschneite Wald ist still und ich komme mir sofort vor wie in einem Märchen, mit all den im Sonnenlicht glitzernden Zweigen. Weiter oben, da wo der Wald sich lichtet und die Spitze des Berges sichtbar wird, schneidet mir der Wind kalt ins Gesicht. Der Blick ist atemberaubend. Ich sehe tausende weiße Bäume, Dörfer, den Horizont, Nebel, Wolken, und schließlich über allem: den blauen Himmel.

„Glück ist, wenn der Verstand tanzt, das Herz atmet und die Augen lieben.“ – Albert Einstein.

Und genau das passiert bei mir, wenn ich Schnee sehe. Danke, Petrus, für den schönsten Winter!

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Kinotipp: The danish girl

jhbjhDänemark im Jahre 1926: Einar und Gerda Wegener sind ein junges, glückliches Künstler-Ehepaar aus Kopenhagen. Einar wird für seine Landschaftsmalereien hoch geschätzt, während Gerda noch auf ihren Durchbruch wartet. Die Tage verbringen sie beide malend in ihrem wunderschönen Atelier und wünschen sich zu ihrem Glück nur noch ein gemeinsames Kind. Bis Gerda mangels weiblichen Modells ihren Mann bittet, in Seidenstrümpfe und hohe Schuhe zu schlüpfen. Der Moment, in dem Einar verliebt über die Strümpfe streicht, ist der Auslöser für etwas, von dem Gerda noch nichts ahnt.
Für sie ist es ein Spiel, dass sie sogar so weit treiben, dass Einar als Frau verkleidet mit Gerda auf einen Ball geht. Erst als sich Einar dort von einem Mann küssen lässt, ahnt Gerda, dass das Spiel längst außer Kontrolle geraten ist. Ironischerweise hat sie mit den Bildern ihres neuen Modells „Lili“ endlich ihren Durchbruch als Malerin, kann sogar in Paris ausstellen.
Einar nennt sich jetzt Lili Elbe. Er möchte sich als Frau kleiden, wie sie leben und so auch akzeptiert werden. Zu Gerdas Erschrecken verschwindet ihr Mann Einar mehr und mehr, bis nichts mehr von ihm übrig ist.f0bf18d88a00d967632fe63ae7ba5d3c-side

„The danish girl“ wirft so viele Fragen auf, löst so viele Gefühle beim Zuschauer aus. Wie fühlt es sich an, im falschen Körper geboren zu sein? Wie bringt man den Mut auf, der ersten Geschlechtsumwandlung in der Menschheitsgeschichte zuzustimmen? Ist eine Ehe auch dann noch eine Ehe, wenn der eine Ehepartner eine ganz andere Person ist? Sollte man an dem (durchaus berechtigten) Egoismus festhalten, seinen Ehemann behalten zu wollen oder aus Liebe und Selbstlosigkeit dessen neues Ich unterstützen? Diese Thematiken bannt der Regisseur Tom Hooper in so eindrucksvollen Bildern und Farbkompositionen auf die Leinwand, dass ich mich allein deshalb schon in diesen Film verliebt hätte. Jedes Detail wurde mit Bedacht ausgewählt, alles hat etwas zu bedeuten.
Eddie Redmayne alias Einar/Lili spielt die innere Zerrissenheit und Identitätskrise so gut, dass man ihn am liebsten einfach nur dafür umarmen möchte. Aber auch Alicia Vikander („Gerda“) steht seinen Schauspielkünsten in nichts nach. Die Dialoge zwischen den beiden sind unglaublich gefühlvoll und in meinen Augen haben sie beide sowie der Regisseur definitiv einen Oscar verdient!

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Was fast das Beste an diesem Film ist? Dass er auf einer wahren Begebenheit beruht. Lili Elbe, die als Einar Wegener geboren wurde, existierte wirklich, genau wie Gerda und viele andere Figuren aus dem Film. Lili’s Tagebücher konnten zum Teil erhalten werden und beschreiben das Schicksal einer der ersten Transgender-Fälle der Geschichte.
Nach der Kinovorstellung am Samstag war ich völlig begeistert und deshalb kann ich euch diesen Film wirklich ans Herz legen. Dieser Mix aus Kunst und Psychologie, aus Liebe und Verwirrung wird auch euch mit seinen wunderschönen Bildern in seinen Bann ziehen.

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Bilder via Pinterest.

2015 – Ein Jahresrückblick

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Anfang des Jahres las ich einen Satz, der viel in mir bewegt hat. „Wann war das letzte Mal, dass du etwas zum ersten Mal gemacht hast?“ Erste Male… mochte ich nicht besonders. Ich wich ihnen aus, blieb lieber beim Vertrauten. Doch seit ich diesen Satz gelesen hatte, begann ich, unbekannten Dingen nicht mehr auszuweichen, sondern mich stattdessen auf sie einzulassen. Das Neue und Unbekannte sogar zu schätzen. Und wenn ich jetzt zurück denke an dieses Jahr, dann sehe ich so viele erste Male, die mein Leben bereichert haben.

Ich habe das strahlende Blau des Bodensees bewundert, und die märchenhafte Architektur des Schloss Neuschwanstein. Ich habe in Amsterdam die besten Pommes meines Lebens gegessen und in Kroatien die schönsten Sonnenuntergänge aller Zeiten gesehen. Ich habe in  Marseille ein Wochenende voller Bootsfahrten und Hafenspaziergänge verbracht und das wunderschöne Annecy besichtigt. Und nicht zuletzt durfte ich vier Monate in Lyon leben und zu einem Weihnachtsfest voller Liebe nach Hause zurück kehren.

Ich sehe, wie ich mich verändert habe. Mir wurde gesagt, ich sei aufgeblüht. Habe mir die Füße wundgetanzt, und so viel gelacht. Ich bin spontaner geworden, selbständiger, habe viele Ängste abgelegt. Ich habe die Nacht lieben gelernt und die Sonne angebetet.

Ich sehe ein wunderbares Jahr voller erster Male.
Und ich sehe auch, was direkt vor mir liegt. In wenigen Stunden wird das Jahr 2016 anbrechen. Ein neuer Morgen. Eine neue Chance.
Ein erstes Mal, auf das ich mich ganz besonders freue.

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Feelings in December

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“Light is easy to love. Show me your darkness.” R. Queen.

“Tell me the story about how the sun loved the moon so much she died every night to let him breath.”

“What was it like to lose him? It was like hearing every goodbye ever said to me – said all at once.”

“Gone. The saddest word in the language. In any language.”

“Rain is just confetti in the sky.”

“So the darkness shall be the light and the stillness the dancing.” T.S.Eliot

“So baby, can we dance?”

“She had a cocktail in her hand and confetti in her hair.”

“Home is not a place.. it’s a feeling.”

“Don’t cry because it’s over… smile because it happened.”

“A year ago I never would have seen myself here, with people like you, making these memories.
Thank you.”

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Your December Happiness List

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Der Dezember ist der Monat der Liebe. Und wen solltest du währenddessen am meisten lieben? Dich selbst! Ich versuche schon seit einigen Monaten jeden Tag mindestens eine Sache zu machen, die mich wirklich glücklich macht. Die Vor-Weihnachtszeit ist der perfekte Moment, um diesen Gedanken zu intensivieren und dich jeden Tag mit etwas zu belohnen. Hier kommt also deine persönliche December Happiness List für die letzten Dezember-Tage bis Weihnachten – mit Dingen, die mir diesen Dezember bereits jeden Tag ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert haben.

1. Plätzchen backen. Mit ganz viel Puderzucker! Und Nüssen! Und Schokolade!

2. Sich zum Sonntagsfrühstück oder Brunch verabreden.

3. Spontan eine Tasse Glühwein oder Punsch trinken gehen. Und sich durch heiße Maronen, Crêpes, und Ofenkartoffeln auf dem Weihnachtsmarkt probieren.

4. Ein neues Café ausprobieren. Geh’ raus und lern deine Stadt jeden Tag ein bisschen besser kennen, aus dem Alltagstrott auszubrechen macht glücklich!

5. An einem Fluss oder einem anderen schönen Ort in deiner Stadt in der Dämmerung spazieren gehen und die herrlich klare Winterluft genießen. Zu Hause freue ich mich schon auf lange Spaziergänge mit Freundinnen in unserem hoffentlich verschneiten Wald.

6. Dem Wetter trotzen und ein Eis essen, vorzugsweise eine Sorte, die du noch nie probiert hast – wie wäre es zum Beispiel mit Rosmarin-Honig oder Spekulatius?

7. Endlich wieder einen Roman lesen, den du nicht weglegen kannst und bei dem du dich auf einen Schlag in alle Personen und den Schreibstil verliebst.

8. Im Pyjama und während deiner Lieblingsserie Mani- und Pediküre zelebrieren.

9. Mal wieder richtig schön essen gehen und sich vor allem vorher riesig darauf freuen.

10. Ins Ballett, in die Oper, in ein klassisches Konzert oder ins Theater – hier in Lyon habe ich alles gemacht und will auch in Frankfurt wieder unbedingt mehr Kultur erleben. Vor allem das Ballett.. am Mittwoch habe ich „Der Nussknacker“ gesehen und mein Herz ist dahin geschmolzen!

11. Weihnachten mit deiner Familie genießen!

Bild via Pinterest.

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This dream isn’t feeling sweet
We’re reeling through the midnight streets
And I’ve never felt more alone
Feels so scary getting old

“Ribs” – Lorde

 – Happy Birthday to me –

Christmas Q&A

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Hallo meine Lieben! Da ich es immer sehr spannend finde, was für Traditionen andere Menschen zu Weihnachten haben, habe ich ich euch einen kleinen Questions & Answer- Post zum Thema Weihachten vorbereitet. Viel Spaß beim Lesen und hoffentlich in Weihnachtsstimmung kommen!

Dein liebstes Getränk in der Weihnachtszeit? Während ich heiße Schokolade am liebsten im Oktober trinke, bevorzuge ich in der Weihnachtszeit heiße Säfte und natürlich den klassischen Weihnachtspunsch. Oft erhitze ich mir einfach Orangen-, einen anderen Saft oder Punsch in der Mikrowelle und schon habe ich ohne viel Aufwand ganz viel Weihnachten in meiner Tasse.

Beschenkt ihr euch in der Familie gegenseitig? Ja, wir beschenken uns gegenseitig. Am aller- allerliebsten beschenke ich meine Mama – denn ist es nicht das schönste Gefühl auf der Welt, seine Mutter strahlen zu sehen?

Was (für materielle Dinge) wünscht du dir zu Weihnachten? Auf meinem Wunschzettel steht eigentlich nur, endlich meine Lieben wieder zu sehen und ganz viel Zeit mit ihnen zu verbringen. Wobei, eine Sache wünsche ich mir tatsächlich jedes Jahr von meiner Mutter zu Weihnachten, es ist schon fast eine Tradition! Und zwar einen Taschenkalender für das neue Jahr. Im Moment bevorzuge ich dafür die Kalender der Marke Leuchtturm.

Dein Lieblingsfilm in der Weihnachtszeit? Für mich gibt es da nur den Einen: „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“! Zum Glück liebt ihn meine Familie genauso sehr wie ich. Diese Umsetzung der Aschenputtel-Geschichte ist in meinen Augen einfach etwas ganz Besonderes. Wer ihn noch nicht kennt – hier bekommt ihr einen Eindruck von der Schönheit der Hauptdarstellerin, der zauberhaften Musik und der märchenhaften Stimmung.

Was ist deine liebste Weihnachtsdeko? Als ich zum ersten Mal auf dem Weihnachtsmarkt hier in Lyon war, hat mich ein Stand besonders verzückt. Es handelte sich um einen kleinen, ganz in weiß gehaltenen Deko-Stand, der sich auf die Ausrichtung von Christmas-Partys spezialisiert hat und wunderschöne Deko-Artikel anbot – zart bemaltes Geschirr, cremefarbene Lampions, glitzerndes Konfetti. Überall standen kleine weiße Holztannen, so ähnlich wie diese hier, weiße Hirsche, goldene Miniatur-Weihnachtsbäume und große Kerzen. In meiner Vorstellung habe ich natürlich bereits die perfekte Pre-Christmas-Party gegeben, die ich mit einer ganzen Armee der besagten Holztannen, weißem Schneekonfetti, Weihnachtssternen und Teelichtern dekoriert habe. Außerdem habe ich mich Hals über Kopf in diesen Schriftzug verliebt. Ich brauche ein Haus zum Dekorieren! Schnell!

Was esst ihr an Heilig Abend? Da meine Eltern, als sie noch jünger waren, sich aufgrund mangelnder Kochkünste an Heilig Abend chinesisches Essen bestellten, ist es bei uns zur Tradition geworden, an Weihnachten chinesisch zu essen. Ich esse das sonst eigentlich nie, aber der große selbstgemachte Wok gehört für mich so zu Weihnachten dazu, wie für andere eben der traditionelle Kartoffelsalat mit Würstchen.

Was verschenkst du am liebsten? Ich liebe es, selbstgemachte „Erlebnis-Gutscheine“ zu verschenken! Sie zeigen, dass man sich überlegt hat, was genau dieser Person Spaß macht und deshalb sind sie oft persönlicher als etwas Gekauftes. Wenn jemand sehr viel Stress vor Weihnachten hatte, verschenke ich gerne selbstgemachte Wellness-Gutscheine, zb. für professionelle Massagen und anschließend einen entspannten Mädelstag. Kino-Dates, Kurztrips in andere Städte, Ausflüge in Erlebnisparks – neben der Freude, die man dem Beschenkten damit bereitet, hat man selbst natürlich auch etwas davon. Ich finde die Idee, dass man bei so etwas eines der kostbarsten Güter verschenkt – gemeinsam verbrachte Zeit – so schön!

Deine Lieblingsplätzchen? Zimtsterne und Nussecken!

Für wen findest du es am Schwierigsten, ein schönes Geschenk zu finden? Eindeutig für meinen Freund. Ich finde es generell viel leichter Mädchen zu beschenken, da man (als Mädchen) ja meist einfach das kaufen kann, was man selbst gern hätte.

Gehen du und deine Familie in die Kirche? Ja, und obwohl ich sonst nicht oft in die Kirche gehe, besuche ich an Weihnachten wirklich gern den Gottesdienst. Neben dem gemeinsamen Singen und den immer gleichen kleinen Ritualen finde ich es total schön, nochmal viele Menschen aus der Gemeinde zu sehen, ihnen ein schönes Fest zu wünschen, und vor allem während den Gebeten wirklich in sich gehen zu können. Für mich ist das die beste Gelegenheit, alles, was ich erleben durfte kurz Revue passieren zu lassen und einfach dankbar zu sein.

Habt ihr bestimmte Weihnachtstraditionen? Außer dem etwas außergewöhnlicheren Essen an Heilig-Abend haben wir so ziemlich dieselben Traditionen wie viele andere Familien auch. Ein Spaziergang am Vormittag, gemeinsames Baumschmücken, das Essen wird zusammen vorbereitet, die Krippe aufgebaut, eventuell Verwandte abgeholt, sich schick gemacht, in die Kirche gegangen. Es gibt Abendessen und später Nachttisch, ein Glöckchen kündigt an, dass das „Christkind“ da war und dann gibt es die Bescherung – wir würfeln übrigens immer reihum, wer wann etwas aufmachen darf, damit sich die Spannung mehr in die Länge zieht. Was ich auch noch besonders liebe: Meine Mutter legt jedes Jahr Schallplatten mit ihren liebsten klassischen Orchesterstücken der berühmtesten Ballette, also Schwanensee, Der Nussknacker, Tristan und Isolde, etc. auf.

Jetzt bin ich natürlich neugierig – was sind eure Weihnachtstraditionen? Auf was freut ihr euch schon besonders? Und was sind eure Lieblingsplätzchen?

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