Schlagwort: fashion

The Smell after Rain

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An diesem Tag ist es windig, kälter als jetzt. Und doch erstrahlt alles im Licht des Frühlings. Noch trage ich meinen Schal, doch die Vorahnung, dass es bald wärmer wird, liegt bereits in der Luft. Der Regen hört auf und an seine Stelle tritt die Verheißung auf einen warmen und leuchtenden April.
Dieser leichte Frühlingsmantel hat im Benetton Store mein Herz gestohlen- vielleicht haben die sehr zuvorkommende und freundliche Verkäuferin und meine liebe Shopping Begleitung auch dazu beigetragen, aber der Mantel hat ganz klar die Hauptarbeit geleistet. Er trägt sich leicht und neben dem süßen Kragen gibt es ein Detail, in das ich mich ganz besonders verliebt habe: in eine wunderbare Falte hinten am Rücken, die so fantastisch nach 50er Jahren, A-Linie und Blair Waldorf aussieht, dass ich ihn einfach haben musste.
In den ersten Tagen war ich mir dann doch etwas unsicher – die Farbe ist ja doch etwas kräftig, und schmeichelt seine Form überhaupt meiner Figur?
Aber wie ihr bereits in Filled with Joy lesen konntet, möchte ich in Zukunft nichts mehr darauf geben, was andere Leute von mir bzw. insbesondere von meinem Kleidungsstil halten. Ich liebe nun mal feminine Schnitte und Farben, flatternde Details und Blusen mit Herzchen, bin, was das angeht, ein Mädchen durch und durch. Und als ich das einmal akzeptiert hatte, fühlte ich mich wunderbar wohl in meinem Mantel. Vielleicht fühlen wir uns tatsächlich unbesiegbar in einem Kleidungsstück, das wir lieben. Ich fühlte mich so wohl, dass ich ihn gar nicht mehr ausgezogen habe – bis es zu warm für ihn wurde. Aber jetzt habe ich zumindest etwas, auf das ich mich freuen kann, wenn die Regentage zurück kommen. Und außerdem ein großes Stück neues Selbstbewusstsein.

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Coat – Benetton / Bag – Michael Kors / Scarf – Vero Moda / Sunglasses – New Yorker / Top – H&M / Pants -Vero Moda / Bracelet – Hipanema / Hairtie – Invisibobble / Watch – Fossil / Shoes – Helen Billkrantz /

Filled with Joy

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“Mode ist die einflussreichste Kunst von allen. Sie ist Bewegung, Design und Architektur in einem. Sie zeigt wer wir sind und wer wir sein wollen.”                             – Blair Waldorf

Wir fragen uns öfter als alles andere, wie wir wohl auf andere wirken, und ein wesentliches Augenmerk fällt dabei auf unsere Kleidung. Kleidest du dich gern komplett schwarz, bist du ein Emo, Rastalocken deuten auf einen Öko hin, liebst du Rosa mit weißen Punkten, wirst du als naives Blondchen abgestempelt, und Gott bewahre, wenn du Jutebeutel mit Nerdbrille kombinierst: Hipster-Alarm! Die Gesellschaft werden wir vermutlich so schnell nicht ändern können – dafür aber sehr wohl unsere persönliche Einstellung zur Mode; unsere Einstellung zu uns selbst.

Früher bin ich oft auf Nummer sicher gegangen. Im Zweifelsfall doch lieber wieder Röhrenjeans mit Top; alles, bloß nicht auffallen. Denn wenn man aussieht wie alle anderen, dann macht man sich auch nicht angreifbar. Darauf habe ich aber schon länger keine Lust mehr – wenn mir etwas gefällt, dann möchte ich das auch tragen! Ohne darüber nachzudenken, wer was über mich denken könnte. Ich bin für diese Freiheit, wieder mehr Spaß an Mode zu haben; nicht immer nur nach Funktionalität zu gehen, sondern sich auch mal wieder auszutoben. Mode ist Liebe, nein, mehr noch, Mode ist Herzblut, das man anfassen kann. Oft legt ein Designer mehr als seine Seele in ein Kleidungsstück, und das möchte ich auch würdigen, indem ich es mit der größtmöglichen Freude trage. Und wie Blair Waldorf einst Dan Humphrey richtig belehrte, zeigt Mode nicht nur wer wir sind, sondern vor allem wer wir sein wollen. Dank der sich stets wandelnden Modeindustrie können wir das jeden Tag neu entscheiden – und ab heute bitte ohne Angst, was Andere davon halten. Also lasst uns jetzt unsere Champagner-Gläser erheben: für mehr Individualität auf den Straßen! Für mehr High Heels im Alltag, auch wenn wir nicht auf der Upper East Side wohnen. Und für mehr Liebe zu Fashion – Blair wäre stolz auf uns.

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* “Joy”-Foto via Pinterest

Dress worn as skirt – H&M / sweater – H&M / necklace – Primark / bag – Michael Kors / earrings – Sixx / sunglasses – H&M

A Girl’s Temptation – Fashion Classics and their Fragrances

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Wir Menschen verknüpfen mit kaum etwas so stark Erinnerungen, wie mit Düften. Das haben sogar schon Studien belegt. Kein Wunder, dass deshalb schöne Parfums nie aus der Mode kommen, und große Marken weder Kosten noch Mühe scheuen, um ihr Produkt mit einer tollen Kampagne zu vermarkten. Parfum-Werbung ist mit Abstand die tollste Werbung, die es gibt, zumindest in meinen Augen. Ich habe schon Werbespots gesehen, die waren tiefgründiger als so mancher Kinofilm, und Kampagnen, die mich mitten ins Herz trafen. Da geht es um Dekadenz, um Verlangen und Eleganz, um Ästhetik und große Geschichten. Lest hier meine Gedanken zu den großen Kampagnen, die mich allesamt um den Finger wickeln konnten, und begleitet mich auf einer kurzen Geschichtsstunde durch die Welt der Düfte.

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Chloé. {1952 gegründet von Gaby Aghion und Jaques Lenoir, geprägt von Karl Lagerfeld und Stella McCartney} Chloé verbinde ich immer mit zarten Stoffen, Pastellfarben und der Liebe zu femininen Details. Ich denke an Zuckerwürfel auf Blumengeschirr, an Paris und blumige Stoffe. Mein Favorit der Marke, abgesehen vom Duft? Die tollen Taschen!

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Chanel. {Gabrielle “Coco” Chanel, 1883-1971} Coco Chanel erschuf die moderne Mode, die nichts mehr mit Korsetts, sonden viel mehr mit klassischen Schnitten und Bewegungsfreiheit zu tun hatte. Abseits von einschnürenden Korsetts kreirte sie Klassiker wie das kleine Schwarze oder die beliebte Tweed-Jacke. Wenn ich an Chanel denke, denke ich aber natürlich auch an das berühmteste und meist verkaufteste Parfum der Welt (ein Hoch auf Chanel no 5!) und an die geniale Idee, mit Schlichtheit Eleganz zu erzeugen.

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Gucci. {Guccio Gucci, 1881-1953} Dass ein bodenständiger Sattlermeister und Pferdenarr (das ineinander verschlungende GG Logo soll zwei Steigbügel darstellen!) einmal eine der größten Luxus-Konzerne der Welt gründen würde, hätte wohl niemand gedacht. Er hat gezeigt, dass Italien sich in Mode-Dingen keinesfalls hinter Frankreich verstecken muss. Gucci steht heute für Selbstbewusstsein und Glamour, der einer Serena van der Woodsen würdig wäre. Am meisten mag ich den Duft “Gucci Guilty Black”, aber der sexy Werbung mit Blake Lively konnte ich nicht widerstehen.

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Marc Jacobs. {Marc Jacobs, *1963} Ein Designer, der für Modernität steht, ein Spongebob Tattoo auf dem Arm trägt und offen mit seiner Homosexualität umgeht. Ich finde Marc Jacobs sehr sympathisch und finde es beachtlich, mit welcher scheinbaren Leichtigkeit er sein Imperium aufgebaut hat. Die Parfums der Marke sowie deren Kampagnen strahlen für mich eine wunderbare Ungezwungenheit aus. Verträumt, mädchenhaft, verspielt. Der Flakon ist zudem so kunstvoll und wunderschön gestaltet, wie bei kaum einem Anderen.page2

Yves Saint Laurent. {Yves Saint Laurent, 1936-2008} „Coco Chanel hat den Frauen die Freiheit gegeben, Yves Saint Laurent die Macht.“, sagte einst Pierre Bergé, der Lebensgefährte von Yves bis zu dessen Tod. Einst der Assistent von Christian Dior, kreirte der Visionär bald schon ein eigenes Imperium, das mindestens genauso mächtig wie Dior und Chanel werden sollte, und von Modezaren gefeiert wurde. Er war der erste Designer, der transparente Stoffe verwendete, und die weibliche Mode von der einengenden Wespentaille befreite, ohne auf Eleganz zu verzichten. Heute verbinde ich mit YSL Verführung, starke Frauen und stets einen künstlerischen Aspekt.

Das Werbeplakat des Duftes Manifesto mit Jessica Chastain, das ihr links in der Collage seht, hing bereits ein paar Jahre in meinem Zimmer, als ich es schließlich in meiner mündlichen Abi-Prüfung zu einer Analyse vorgesetzt bekam. Innerlich jubelte ich, eine Werbeanalyse für so eine tolle Kampagne, für so eine grandiose Marke machen zu dürfen, und sie bescherte mir schließlich auch meinen Wunsch-Abi-Schnitt. Eigentlich müsste ich noch heute YSL einen Dankesbrief schreiben und mich mit dem Duft eindecken, denn diesen Moment werde ich so schnell nicht vergessen, und immer wenn ich die Werbung sehe, klopft mein Herz vor Freude.

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Escada. {Margaretha Ley, 1933-1992} Ein schwedisches Supermodel gründet mit ihrem Münchner Unternehmer-Gatten das Label Escada, benannt nach einem Rennpferd. Die Marke soll für sportliche Eleganz stehen und punktet mit kräftigen Farben, goldenen Details und ausgefallenen Designs. Ich habe schon oft gelesen, dass Escada im Ausland den “German Style” repräsentiert und vor allem bei internationalen Prominenten beliebt ist. Beim letzten Bambi wurden sogar 14 Escada-Roben an der weiblichen Prominenz gezählt. Das alles interessiert mich allerdings nicht so sehr wie die traumhaft schönen Werbungen, die mich mit viel Rosen und Romantik sowie Bar Raffaelis Gesicht seit Jahren überzeugen.

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Prada. {Mario und Martino Prada} Mailand, italinische Dekadenz, und wie Anna Wintour einst sagte der einzige Grund, warum die internationale Presse jedes Jahr nach Milano auf die Fashion Week eilt. Prada steht für minimalistische Schnitte, dafür aber umso opulentere und auffälligere Muster und Farben. Dazu dieses wunderschöne Logo, das zumindest jeden Gossip Girl Zuschauer in ein Schmachten versetzen sollte (das Prada Marfa Bild in Lilys Wohnzimmer, das schon so oft kopiert wurde!). Prada spielt einfach ganz oben mit und neben den Düften finde ich auch hier die Taschen zum Dahinschmelzen.

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Giorgio Armani. {Giorgio Armani, *1934} Eigentlich hatte ich nie etwas für die Marke Armani übrig. Das war mir zu viel Prunk und Protz, zu viel zur Schau gestellte Arroganz. Doch dann sah ich den Werbespot des Duftes “Acqua di Gioia” und war hin und weg. Diese Bilder, diese Musik! Bis heute ist das die schönste Werbung im Fernsehen, die ich je gesehen habe, und allein dafür muss ich vor Armani meinen Hut ziehen.

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Dior. {Christian Dior, 1905-1957} trug dazu bei, dass Paris nach dem 2. Weltkrieg wieder zu Modehauptstadt wurde, nachdem New York diesen Titel erobern konnte. Genau wie Coco Chanel revolutionierte er die Mode, allerdings durch die Opulenz schwerer Röcke, betonter Taille und wieder mehr Weiblichkeit. Seine erste Kollektion, die Blütenkelch-Linie, hatte so viel Einfluss, dass von da an nur noch von Dior’s Modediktat gesprochen wurde, dessen Regeln er jede Saison änderte. Heute steht die Marke in meinen Augen immer noch für zelebrierte Weiblichkeit, die allerdings durchaus modern ist. Sehr französisch, mädchenhaft, aber mit Pfiff. Luxus mit einem Zwinkern, Pariser Haute Couture mit einem Lächeln.

Jetzt wollt ihr bestimmt noch wissen, für welches Parfum ich mich entschieden habe? Da bin ich ganz nach dem Duft gegangen, sodass meine Wahl schließlich auf Love, Chloé fiel (in der ersten Collage rechts). Habt ihr einen Lieblingsduft oder eine Marke, der ihr treu bleibt?

* alle Lebensdaten von Wikipedia

* all pictures via Pinterest, collages made by me

The Red Coat

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Manchmal – oft, nachdem ich zu oft eine Jogginghose getragen habe – sehne ich mich nach Klassikern der Mode. Das bedeutet: Rote Nägel und Lippen, (heiße Schokolade von Starbucks!), High Heels, Louis Vuitton und ein klassisch geschnittener Mantel. Mäntel sind ohnehin eines meiner liebsten Kleidungsstücke geworden. Hast du einmal einen Guten gefunden, zaubert er dir ohne viel Aufwand ein fabelhaftes Outfit! Den klassischen Schnitt von diesem roten Modell von More&More finde ich wunderschön, allerdings liebäugel ich ebenso mit oversized Modellen mit großen Krägen, viel Stoff und Taillengürteln.

// Sometimes I’m craving for fashion classics. That means red lips and nails, (hot chocolate from Starbucks!), high heels, Louis Vuitton and a classic cut coat. At the moment I’m in <3 with coats anyway. If you once found the right one, it gives you a fabulous look without too much effort.

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Für den nahenden Frühling bin ich außerdem bereits seit Januar auf der Suche nach dem perfekten rosafarbenen Mantel. Online Shops und große Ketten wie H&M bieten zurzeit einige schöne Stücke an, die auf den Kleiderbügeln genau meinen Vorstellungen entsprechen. Aber dann angezogen.. lasst mich euch die Misere mit einem Dialog verdeutlichen, den ich mit meinem Freund am Mittwoch in der H&M Umkleide hatte.

Ich: “Was ist mit dem Rosanen hier?”

Er: “Sieht aus wie ein Arztkittel. Oder wie ein Kartoffelsack. Oder wie eine Ärztin, die einen Kartoffelsack anhat.”

Ich: “Und was ist mit dem Weißen hier..?”

Er: Lacht laut. “Noch schlimmer. Du siehst aus wie aus der Psychatrie entlaufen.” Die Leute vor der Umkleide schauen mich an und fangen an zu lachen.

Ihr seht also.. es ist wirklich eine schwierige Suche!

// For the approaching spring I’m also looking for a perfect rose coloured coat. But this is more difficult than you think! Let me illustrate this disaster with a dialogue I had with my boyfriend at an H&M on wednesday when I tried some coats.

Me: “Do you like this pink one?”

Him: “It looks like a doctor’s white coat. Or like a potato’s bag. Or like a doctor who’s wearing a potato’s bag.”

Me: “And what about this white one?”

Him: “Even worse. You look like you ran off a psychiatrie.” The people who are waiting for a free cabin look at me and laugh.

You see… it’s really a difficult hunt!

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Coat – More&More / Leggins – Review / Shoes – No name / Bag – Louis Vuitton / Sunglasses – No name / Earrings – Sixx / Nail polish – “Really Red” by Essie

Stay with me

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“Autumn – the year’s last, loveliest smile” – William Cullen Bryant

Ich wünsche euch einen schönen, offiziellen Herbstanfang! Auch wenn zum Glück die Sonne noch ab und zu scheint und alle Blätter bei uns im Garten golden glänzen lässt, ist es schon ganz schön kalt. Bei diesem Wetter liebe ich es, mich in übergroße Cardigans und flauschige Schals zu kuscheln. Wenn ich noch zu müde bin und die Welt mir generell zu kalt erscheint, kann ich mich einfach in diesen weichen Lagen verstecken und in ihnen verschwinden, bis mich niemand mehr sieht. Vielleicht ist diese Art, mich zu kleiden, ein Spiegel meiner Seele, denn besonders jetzt wo es kälter wird sehne ich mich nach Ruhe, nach Geborgenheit und Kerzenlicht.

Den Schal habe ich mir letzte Woche gekauft und es hat sich wirklich gelohnt: Er ist immer noch unfassbar weich, schützt meinen Hals und mit seinem dezenten Grau passt er zu all meiner anderen Winter-Kleidung. Die leiseren Töne findet man bei mir nicht nur in den Farben meiner Outfits, sondern auch in der Musik: aktuell kann ich von dem Lied “Stay with me” von Sam Smith absoulut nicht genug bekommen und höre es in Dauerschleife.

In den nächsten Tagen freue ich mich schon darauf, meine anderen kürzlich gekauften Schätze auszuführen, oft in die Bücherei zu gehen und dann will ich auch bald unbedingt wieder selbst gemachte Kürbissuppe essen. Was habt ihr für den Herbst geplant?

Scarf – Vero Moda / Cardigan – H&M / Top – Bershka / Bag – Louis Vuitton / skirt – H&M / Leggins – Vero Moda / rain boots – Lidl / watch – Fossil / bracelets  – Thomas Sabo, Bijou Brigitte, Fossil / Ring – Svarowski / nail polish – “Really Red” by Essie

(English version)

“Autumn – the year’s last, loveliest smile” – William Cullen Bryant

Today it’s the official beginning of autumn! Although sun is shining it’s already pretty cold. During this cold temperatures I love wearing oversized cardigans and scarves in which I can hide from the cold world. In general I am craving calm evenings, concealment and candle light. The scarf I am wearing I just bought last week and I love it! It’s so soft and protects my neck from cold winds. For the next couple of days I am looking forward to wear the other things I just bought for fall, going to the library as often as I can and eating selfmade pumpkin soup. What are your plans for fall?

Moments in Montmartre

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Streifenhörnchen / Chipmunk
Streifenhörnchen / Chipmunk

(English version)

On these pictures you can see an outfit I wore on our trip to Paris when we visited the Sacré-Coeur. It was a foggy morning, but not as cold as in Germany. Therefore I could wear a dress which I bought during a city-trip with my bestfriend and really love to wear. I also like the combination with the striped slipper I found in Barcelona this summer. These weeks I spend doing things I like: shopping, going to the cinema, meeting friends, writing, enjoying the last beams of the sun and of course work and doing sports ( at least a little bit). I hope you have a great week!

(German version)

Ein nebliger Morgen in Paris, im Viertel Montmartre. Wir erklimmen die Stufen zu einer der schönsten Kirchen der Welt: Dem Sacré Coeur. Zum Glück begann der September mit einigen letzten goldenen Tagen, aus welchem Grund ich das letzte Mal ein Kleid tragen konnte. Ich habe es erst im Juli diesen Jahres mit meiner besten Freundin auf einem Städtetrip gekauft – doch die Liebe auf den ersten Blick hat sich zum Glück zu einer Langzeitbeziehung entwickelt! Streifen sind sowieso eines meiner Lieblinge. Kein Wunder, dass ich bei den gestreiften Slippern, die ich in Barcelona entdeckt habe, nicht widerstehen konnte.

Zur Zeit nutze ich noch meine letzten freien Wochen vor dem Beginn der Orientierungswoche an der Uni. Shoppen, ins Kino gehen, arbeiten, Freundinnen besuchen, DVD-Abende, schreiben, die Herbstsonne auf der Dachterrasse genießen und ein wenig Sport machen: So sehen meine Tage zurzeit aus. Ich wünsche euch eine tolle Woche!

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dress – h&m / shoes – Pull&Bear / watch – Fossil / bracelets – Fossil and Blissany / ring – Svarowski (thanks to N.) / bag – Louis Vuitton (thanks to Diane)

A New Wardrobe

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After a very long time (the whole 19 years I exist) with a classic and beautiful but just too small wardrobe, I decided that it was time for a new one. So I grabbed one of my best friends and went to..? Ikea of course. The simple and of course white wardrobe seemed to fit perfectly in my room, although my boyfriend and I had some difficulties to build it. But when I finally put my clothes in it I was so happy – just look at the pictures! It looks like a little boutique!

This week there will be another new thing I am super excited about: I will be visiting Paris for the very first time! Of course there will be pictures and stories right here on the blog – so stay tuned!

(German Version)

Es wurde Zeit – nachdem ich stolze 19 Jahre mit einem viel zu kleinem Kleiderschrank ausgekommen war, musste diesen Sommer einfach etwas Neues – und vor allem Größeres! – her. Nachdem mir vor einigen Wochen die Kleidungsstücke bereits entgegen fielen, wenn ich den Schrank nur einen Spalt breit öffnete (ganz zu ging er bereits seit Jahren nicht mehr), war ich zu allem bereit.

 

Vorher. Schon seit Jahren bekam ich ihn nicht mehr ganz zu. Sein größtes Manko: keine Kleiderstange zum Aufhängen. Daher musste ich meine Kleider immer außen dranhängen, was zwar zugegebenermaßen ganz dekorativ aussah, aber mehr als unpraktisch war!
Vorher.Sein größtes Manko: keine Kleiderstange zum Aufhängen. Daher musste ich meine Kleider immer außen dranhängen, was zwar zugegebenermaßen ganz dekorativ aussah, aber mehr als unpraktisch war!

Ich schnappte mir also eine gute Freundin und suchte mir bei Ikea einen Schrank aus. Natürlich legten wir ebenfalls ausgiebige Heiße-Schokoladen-Pausen ein (ich liebe es, dass man die Tassen bei Ikea gratis nachfüllen kann. So. Sehr.) Meine Wahl fiel schließlich auf zwei ‘Pax’-Korpusse und die ‘Mehamn’-Schiebetüren. Zu Hause angekommen half mir zum Glück mein Freund beim Aufbauen, da ich mit Ikea-Anleitungen leider überhaupt nicht zurecht komme (Was wollen mir diese Bilder sagen?! Ich brauche Texte als Anleitungen!). Nach einigen Schwierigkeiten konnte ich ihn dann nach mühevollen Tagen endlich einräumen.

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Prepared for autumn!
Prepared for autumn!
My beloved dresses <3
My beloved dresses <3

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In dem jetzt viel größeren Raum kommen meine Schätze viel besser zur Geltung – und ich verliebe mich wieder aufs Neue in sie. Ich hoffe also, ein bisschen organsierter in einen neuen Lebensabschnitt starten zu können und dass zumindest die tägliche Frage “Was soll ich anziehen” ein wenig ihren Schrecken verliert.

Nach einem neuen Kleiderschrank erwartet mich diese Woche ein weiteres neues Erlebnis – ich werde zum ersten Mal Paris besuchen! Bilder und Berichte aus der Stadt des Lichts und der Liebe werden natürlich bald hier folgen. Habt noch einen wundervollen Tag!

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