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Mein neuer Arbeitsplatz + GEWINNSPIEL

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Erst im Februar habe ich mein Zimmer grau gestrichen, die Möbel umgeräumt und mich ab da sehr sehr wohl in meinen vier Wänden gefühlt. Eine Wand habe ich allerdings schon ewig nicht mehr verändert, und zwar die Wand über meinem Schreibtisch. Da ich in den letzten Monaten unzählige Stunden damit verbracht habe, auf diese Wand zu starren, wenn ich eigentlich hätte lernen sollen, hatte ich schon länger Lust, etwas Neues damit anzufangen. Für alle, die auch Lust haben, ihr Zimmer mit wenig Aufwand neu zu gestalten, kommt hier eine kleine Anleitung!

Ich habe mir zunächst einmal zurecht gelegt, was ich alles an der Wand haben möchte. Darunter befanden sich zuckersüße weiße Bilderrahmen, die schon seit Ewigkeiten in meinen Schubladen warteten, schwarz-weiße Polaroids von meinen Lieblingsmenschen (und -Katzen) und drei super schöne Poster, die ich mir freundlicherweise bei Posterlounge aussuchen durfte.

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Ich bin ein großer Fan davon, Dinge umzustreichen. Für meine neue kleine Galerie strich ich ein paar braune Bilderrahmen schwarz, und ich finde, so passt alles viel besser zueinander. Für das Streichen von Rahmen eignet sich eigentlich fast alles – Lack, Wand- oder Acrylfarbe.

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Nach einigem Hin- und Herüberlegen, was die Anordnung betraf, musste ich nur noch alles an der Wand anbringen. Hier seht ihr das Ergebnis!

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Wie gefällt es euch? Ich finde, die Poster und die Bilder passen hervorragend zusammen. Dadurch, dass alles so hoch hängt und dementsprechend mehr Platz an der Wand einnimmt, sieht der Raum noch einmal viel größer aus. Hier seht ihr den direkten Vergleich zwischen vorher und nachher:

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Gewinnspiel

Falls ihr euch auch so in die Poster von Posterlounge verliebt habt, habe ich eine gute Nachricht: Einer von euch darf sich zwei “meiner” drei Poster aussuchen und bekommt sie natürlich auch bequem nach Hause geliefert – für eine weitere neue, wunderschöne Bilderwand.

So könnt ihr teilnehmen: Hinterlasst einfach einen Kommentar bis zum 26. August 2016 unter diesem Beitrag (eure Email-Adresse wird nicht veröffentlicht). Ich hoffe, ihr freut euch und wünsche euch noch eine schöne Woche!

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Roomtour

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Schon als der Dezember mit all seinen kuscheligen Abenden und all der Festlichkeit Einzug erhielt, wusste ich, was ich in den ersten Januar-Wochen tun wollte. Aber in den Dezember, mit Plätzchen und weichem Licht und klassischer Musik und wunderbar faulen Tagen passt einfach kein Renovieren herein. Nein, es musste schon der Januar sein: Der Monat, der nach Veränderung schreit, nach Sauberkeit und neuen Plänen. Nachdem ich das für mich festgelegt hatte, hatte ich den ganzen Dezember Zeit, zu träumen und mich mit Pinterest-Inspiration zu versorgen. Ich wollte nicht viele neue Möbel kaufen, aber ich wollte neue Deko. Ich wollte zu den weißen Möbeln dunklere Akzente hinzufügen, aber ich wollte meine Kommode weiß streichen. Ich wollte neue Lampen, weniger Kram, mehr Licht und gleichzeitig mehr Gemütlichkeit.

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Poster – Pixum

Nach tagelangem Chaos, in dem ich schlimme Ausmist-Krisen durchlebte, und zwei äußerst unterhaltsamen Streich-Abenden mit meinen Freundinnen war das Gröbste geschafft. Die Wände leuchteten nun in einem dezenten grau, anstatt in dem kräftigem Rot, an dem ich mich so satt gesehen hatte. Das Zimmer wurde sofort ruhiger. Und ich glücklicher.

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Bild – Geschenkpapier aus einem Buchladen, alter Rahmen

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Kalender – Leuchtturm | Notizbuch – Ikea | Dose – Fossil | Spiegel – DM | Mäppchen – Longchamp

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Autos – Vintage

Jetzt, nachdem ich zwei Monate zwischen der neuen Möbelanordnung und den grauen Wänden gewohnt habe, bin ich überglücklich, mir einen  Rückzugsort geschaffen zu haben, der morgens lichtdurchflutet ist und abends in gedämpftes Licht getaucht wird. Ein aufgeräumtes Nest, in dem ich in der Morgensonne im Schneidersitz an meinem Schreibtisch meinen Tee trinken und Tagebuch schreiben kann. Am meisten liebe ich es, dass ich jetzt von meinem Bett direkt aus dem Fenster schauen kann. Deshalb ziehe ich auch nie die Gardinen vor – damit ich bereits beim ersten Augenaufschlag sehen kann, ob der Himmel blau ist oder Raureif auf den Dächern vor mir liegt.

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Truhe – Vintage | Bilder – Vintage und Ikea

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Uhr – Depot | Schuhe – meine alten Spitzenschuhe | Teekanne – von meiner Großmutter (mit echtem Blattgold – ich liebe es!)

Eigentlich ist alles, was ich besitze von meinem liebsten Ikea (also wenn nichts dazu geschrieben ist, bedeutet das, dass es von Ikea ist), vom Flohmarkt oder aus Familienbesitz. Wie gefällt euch mein neues Reich?

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Kissen – Westwing

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Feelings in february

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Weh.mut Substantiv [die]. Leichter Schmerz, den man bei der Erinnerung an etwas Vergangenes empfindet.

How can a person be filled with love and then be empty? Where does it all go?

I am an architect of days that haven’t happened yet.

 I just miss how close we were.

Darling, dont ever be too shy to dance your heart out.

Some days I need the music and some days I need the lyrics.

I dont know what im more afraid of: seeing you again or to never See you again.

This is the way that we loved, like it’s forever. Then live the rest of our life, but not together. – Mika, Happy Ending

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All pictures via Pinterest. Bildquellen: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6

Shoe Classics and their Stories

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Ich habe eine Schwäche für die Geschichte von Mode. Wikipedia-Artikeln, die die Erfinder großer Marken und Modehäuser behandeln, bin ich komplett verfallen. Wem es ähnlich geht, kann hier gern noch einmal die Geschichten hinter den Designern der bekanntesten Parfums und Designerhandtaschen nachlesen. Heute geht es um die Geschichte hinter den Designerschuhen, die wir alle kennen und heimlich lieben. 🙂

Charlotte Olympia. Es gibt in meinen Augen kaum eine Designerin, die in ihren Entwürfen so kreativ und fantasievoll ist, wie Charlotte Olympia. Bereits vor Jahren entdeckte ich ihre ausgefallenen Highheelkreationen in einer Glamour und – ich kann mich noch genau daran erinnern! – war hin und weg. In allen Bereichen, in denen sie produziert, hat sich sich ihr Markenzeichen angeeignet. Ihre Clutchs sind zum Beispiel immer sehr ausgefallen  – in Formen von Büchern, Parfum Flakons, Tieren oder durchsichtige Quadrate. Ihre Flats sehen aus wie kleine Kätzchen („Kitty Flats“) – I’m so in love! Und typisch für ihre Highheels sind ein halber Plateau, oft auch in einer anderen Farbe, und ein goldenes Spinnennetz auf der Rückseite der Sohle. Auch wenn viele Entwürfe nicht alltagstauglich sind: Daumen hoch für so viel Kreativität und Individualität!

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Jimmy Choo. Als Sohn eines Schuhmachers kam der gebürtige Malaysier schon früh mit dem Handwerk in Kontakt. Nachdem er in England studiert hatte und seine ersten Modelle heraus brachte, wurde seine Marke schnell durch einige Features in der Vogue und durch Prinzessin Dianas Vorliebe für seine Schuhe berühmt. Das Unternehmen wuchs und wuchs, und irgendwann sah Choo ein, dass er expandieren musste. Zuvor hatte er nur wenige Schuhe pro Woche per Hand hergestellt, und nun beauftragte er aufgrund der wachsenden Nachfrage italienische Schuhmacher, um ihm bei der Produktion zur Hand zu gehen. Weil ihm Qualität so enorm wichtig ist, wurden seine Schuhe immer gefragter, und das Unternehmen immer größer. Da dies jedoch nicht länger seinen Vorstellungen entsprach, verkaufte er es und kehrte zurück zu dem, was ihm wirklich wichtig ist: Heute besitzt er eine kleine Boutique in London, in der er die Schuhe höchstpersönlich herstellt – und das ist glaube ich von keinem anderen hier vertretenen Designer zu behaupten – und unterrichtet dabei auch noch eine Auswahl an Designstudenten in der Kunst, Schuhe von Hand herzustellen. Choos ganze Lebensgeschichte ist mir total sympathisch und ich hätte nicht gedacht, dass sich hinter einer so großen Marke so eine schöne Geschichte steckt.

collageManolo Blahnik verdankt seinen weltweiten Erfolg zu großen Stücken einer Serie bzw. einem Film: Carrie Bradshaw aus Sex and the City ist eine große Verehrerin der Marke und hat nach eigenen Aussagen bereits 40.000 Euro in Schuhe investiert – das Meiste davon in Manolo Blahniks! Im Sex and the City Film – den ich so unglaublich sehr LIEBE – hält Mr Big schließlich mit wunderschönen blauen Manolos um Carries Hand an. Genau diese Schuhe, die ihr übrigens unten rechts und oben links auf der Collage seht, trägt sie ebenfalls auf ihrer Hochzeit und macht ihn damit zu einem Verkaufsdauerbrenner – also nicht im Sex and the City Universum, sondern in der echten Welt. Ich liebe es, wenn Filme, Bücher oder Serien unsere Weltsicht (und sei es nur unser Kaufverhalten) ein wenig beeinflussen und finde die Geschichte hinter den blauen Manolos unglaublich schön!

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Tod’s. Charakteristisch für die Marke Tod’s sind ihre butterweichen Lederslipper, deren Sohle aus genau 133 Gumminoppen besteht. Berühmt wurden die Schuhe durch gutes Marketing, da der italienische Unternehmer Diego Della Valle, der den Konzern leitet, seine Schuhe schon früh an Prominente verschenkte, die dann von Paparazzi abgelichtet wurden. Obwohl es keine Highheels, sondern ganz im Gegenteil sehr bequeme Schuhe sind, stehen sie für mich absolut für Wohlstand und einen sehr erwachsenen Stil, den ich hier in meiner Liste nicht missen wollte.

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Christian Louboutin. Jeder erkennt ein Paar Louboutin High Heels an ihren typischen Markenzeichen: Sehr hoch, sehr dünn, sehr sexy. Auch wenn Christian Louboutin gebürtiger Pariser ist, verbinde ich seine extravaganten High Heels eher mit Amerika, da ganz Hollywood seine Designs auf den roten Teppichen dieser Welt ausführt. Der Designer war als kleiner Junge fasziniert von einem Schild in einem Pariser Museum: Es zeigte einen durchgestrichenen Pfennigabsatz. Das Schild sollte Damen davon abhalten, mit ihren Absätzen das Parkett zu ruinieren. Aus dieser Faszination wurde schließlich eine große Leidenschaft, aus der mehrere Läden und schließlich internationaler Erfolg resultierte. Angeblich kam der Durchbruch nicht nur, weil plötzlich die Stars am liebsten bei ihm einkauften – sondern weil er in seiner Pariser Filiale ebenfalls immer kostenlosen Kaffee für seine Kunden bereit hielt. Süß, oder? Wie Blair Waldorf schon sagte: Louboutin Peeptoes sind immer die richtige Wahl!

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Valentino. Der Preis für den begehrtesten Highheel des ganzen Jahrzehnts geht ohne Zweifel an das Modehaus Valentino. Mit den “Valentino Garavani Rockstud Slingback Pumps”, kurz auch Valentino Rockstuds, revolutionierte Valentino im Jahr 2010 die eigene Marke genauso wie den Highheels-Markt. Dank der Pyramiden-förmigen Nieten und den Riemchen sind sie rockig und elegant zugleich, und galten daher als etwas ganz Neues. Für ihren Erfolg sprechen außerdem noch, dass sie dank der recht niedrigen Absatzhöhe – 10 cm oder auch als Kittenheel – und der Riemchen sehr bequem sein sollen. In den letzten Jahren lösten diese Schuhe einen ähnlichen Hype aus wie die Céline-Taschen und mauserten sich so zum absoluten Verkaufsschlager. Heute gibt es fast alle Farbkombinationen und sogar mit Svarovski-Steinen besetzte Modelle. Ich für meinen Teil finde die Variante in einem klassischen Nude wunderschön!

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Alle Bilder via Pinterest.

Travel Plans

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Bevor ich nach Lyon gezogen bin, kannte ich nicht besonders viel von Frankreich. Die atemberaubende Dune du Pilat an der Atlantikküste, ein bitterkaltes Bordeaux, eine verregneter Bourgogne und natürlich Paris. Seit ich allerdings hier bin, und von den Ausflügen und Reiselust der Anderen höre (die Amerikaner nutzen es natürlich – zurecht – aus, in Europa zu sein und besuchen so viele Städte und Länder wie möglich), weiß ich: Frankreich hat so viel zu bieten! Die Preise mancher Züge und vor allem der Busse innerhalb Frankreichs sind dazu noch unschlagbar günstig. Mit dem Zug von Lyon nach Marseille? 10 Euro. Mit dem Bus von Lyon nach Paris? Unschlagbare 1 Euro! Bei diesen Preisen grenzt es ja an ein Verbrechen, wenn man nicht ein paar Wochenendtrips unternimmt, oder?

In nächster Zeit möchte ich diese drei Städte besuchen. Naja, am liebsten gleich noch viel mehr.. aber diese Trips sind zumindest bereits konkret geplant. Hier also ein bisschen Travel Inspiration für euren nächsten Frankreich-Urlaub. Ich weiß jedenfalls jetzt schon, dass ich im Sommer wieder kommen werde!

Marseille | … ist schon gebucht! Bereits dieses Wochenende geht es an die Küstenstadt und ich freue mich schon so sehr, das Meer zu sehen, den Hafen, schön essen zu gehen und neue Eindrücke zu sammeln. Außerdem würde ich mich total freuen, wenn es mit einer Bootsfahrt klappen würde! Meine Freundin und ich schlafen in einem wunderschönen Airbnb-Apartment und ich freue mich wirklich schon sehr, mit diesem Trip die Herbstferien einläuten zu können! ffd

Annecy | Häuser mit farbigen Fassaden, Kanäle in der ganzen Stadt und kleine verwunschene Gässchen… Die Stadt Annecy trägt den Spitznamen ‘Venedig der Savoie” und ist wegen seiner zauberhaften Altstadt, vor allem aber wegen des wunderschönen Sees zwischen den Bergen beliebt. Als ich zum ersten Mal Bilder vom See sah und hörte, wie nah er an Lyon liegt, war mein erster Gedanke: Da muss ich unbedingt und absolut hin!! Unten rechts auf der Collage seht ihr außerdem die ‘Pont des Amours’, also die Brücke der Verliebten. Die Legende besagt: Wer sich in der Mitte der Brücke küsst, bleibt ein Leben lang vereint. Aww, wie romantisch!! iii

Paris | …das sind Crêpes im Jardin de Tuilieries, Shopping in den Galeries Lafayette, Staunen vorm Eifelturm, Macarons auf dem Place de Vosges und jede Menge mehr erste Eindrücke. Der Trip mit meiner Schwester nach Paris letztes Jahr hat mir so viel bedeutet, und jetzt zieht es mich wieder in die Stadt der Liebe. Es ist bereits eine heiß geliebte Tradition geworden, mit meiner besten Freundin Girl-Trips in die schönsten Städte Europas zu unternehmen und Amsterdam im August ist ja auch schon wieder vieel zu lange her!! Paris in November – I’m coming for you! ❤

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Grenoble, Aix en Provence und Clerment Ferrand sind weitere Städte hier in der Nähe, die ich mir total gern anschauen würde. Und noch einmal den Weihnachtsmarkt in Strasbourg zu besuchen hört sich auch himmlisch an.. Wieso hat ein Auslandssemester eigentlich so wenige Wochenenden? Mich würde interessieren, was ihr schon von Frankreich gesehen habt und wünsche euch einen schönen Donnerstag!

All pictures via Pinterest.