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Life Update – Zwischen Erinnerungen an Indonesien und Vorfreude auf das neue Semester

Ich bin zurück aus Bali! Jetzt, da ich an meinem vertrauten Schreibtisch sitze, meine Katze mir liebevoll (und wie immer auch etwas angriffslustig) an meinen Zehen knabbert und die Kastanie vor meinem Fenster endlich ihre grünen Blätter entfaltet hat, kommt mir die ganze Reise so surreal vor. Bin ich wirklich durch die berühmten Reisterrassen spaziert? In einem Wasserfall geschwommen? Sind mir Affen wirklich auf die Schultern gesprungen,  habe ich Delfine gesehen, haben mir kleine Dorie’s aus “Findet Nemo” von den Händen gefressen? Bei Gewitter (bzw. kurz davor, ich bin ja nicht lebensmüde) in türkisblauem Wasser schwimmen, den Dschungel vor der Haustür haben und süße Fruchtsäfte am Strand trinken – das alles war so eine wunderbare Erfahrung, dass sie sich jetzt schon anfühlt wie eine ferne, verschwommene Erinnerung – oder wie ein Traum. Gut, dass es Fotos gibt, die das Alles noch etwas präziser, und vor allem anschaulicher festhalten, als meine täglichen Tagebucheinträge.

Und während ich noch Urlaubserinnerungen nachhänge, frage ich mich zeitgleich, wie die Semesterferien schon wieder so schnell vergehen konnten. Das waren doch niemals zwei Monate! Kurz vor Semesterbeginn bekomme ich immer Lust, mich mit neuen Dingen einzudecken (hier habe ich schon mal darüber geschrieben). Wer mich kennt, weiß, dass ich Schreibwaren liebe, und durchaus Stunden mit der Entscheidung über die richtige Farbe eines Brush Pens zubringen kann. Als Kind gab es nichts Schöneres für mich, mich vor dem neuen Schuljahr mit neuen Blöcken, Stiften und Wasserfarben einzudecken. Meine kindliche Freude habe ich mir in diesem Punkt bewahrt: Es gibt doch keinen besseren Grund für neue Schreibwaren, als der Beginn eines neuen Semesters. Momentan liebäugele ich mit diesem Notizbuch, das mich an den Urlaub erinnert (und welches ungefähr mein 18574628. Notizbuch wäre). Aber auch eine neue Handtasche, zum Beispiel eine Lacktasche oder Schuhe, die Lust auf den Frühling machen, landen vermutlich bald in meinem Warenkorb.

Jetzt freue ich mich aber erst mal auf die letzte, angebrochene Ferienwoche – inklusive “Die Schöne und das Biest” im Kino, Kirschblüten vor blauem Himmel, ein großes Osterfestessen und Erdbeeren mit Nutella zum Frühstück. Macht euch wunderschöne Ostertage, ihr Lieben!

Off to Bali!

Bild via Pinterest

Oh Februar! Nach so vielen wettertechnisch grauen Stunden belohnst du mich in Frankfurt endlich mit ein paar Sonnentagen. Und nicht nur in der Hinsicht scheint sich der Winter zu verziehen: Meine Hausarbeit ist abgegeben, die Klausuren sind geschrieben, und das Wintersemester ist für mich vorbei. Und damit auch erstmal die Stunden am Schreibtisch! Denn morgen fliege ich an einen Ort, an dem ich noch nie war und der (hoffentlich) im intensiven Kontrast zum windigen November bis Februar in Deutschland steht: Nach Bali!

Das erste Mal Langstrecke fliegen, eine ganz andere Kultur und atemberaubende Natur erleben… dieser Urlaub wird auf jeden Fall eine ganz neue Erfahrung für mich sein. Meine Vorfreude zeigt sich in einer ausgeprägten Affinität zu exotischen Früchten und… floralen Mustern! Vor allem Bildern und Kleidern mit Ananas- oder Jungle-Prints bin ich in letzter Zeit völlig verfallen. Hier seht ihr eine Collage, die es geschafft hat, mich auch hier im noch nicht ganz so sommerlichen Deutschland auf den Urlaub einzustellen. Besonders das Kleid würde ich liebend gern sofort mit silbernen Sandalen am Strand ausführen, aber auch die Jeans und die Espadrilles kann ich mir so gut für die ersten Frühlingstage hier in Frankfurt vorstellen. Wie findet ihr die Sachen?

Bis in drei Wochen, Küsschen!

1 Print Hose | 2 Off Shoulder Top | 3 Espadrilles | 4 Kleid mit Jungle Print | 5 Shopper | 6 Jeans mit floralem Print

About last week #20 – Über einen Sonntagsbrunch, Oscar and the Wolf und Schokoladensoufflés

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Gefeiert… die Familie! Bei uns in der Verwandtschaft übernehme ich die Rolle derjenigen, die alle regelmäßig zusammen trommelt und zum Beispiel zu einem riesigen Sonntagsbrunch einlädt. (Der Clou an der Sache: Ich lade nicht zu mir nach Hause ein, sondern zu einem anderem Familienmitglied. So habe ich das Vergnügen und trotzdem keine Arbeit, ha!) Einen Anlass? Brauchen wir nicht, um uns den ganzen Tag den Bauch voll zu schlagen, zusammen im Wohnzimmer zu tanzen, über den Weihnachtsmarkt zu schlendern und unsere Gesichter der zaghaften Novembersonne entgegen zu strecken. Das sind Sonntage, wie sie sein sollten.

Geseufzt… beim Anblick der Weihnachtslichter, der leuchtenden Sterne und Zimtplätzchen. Ich kann die Weihnachtszeit kaum erwarten!

Gegessen… Raclette, und zwar in der schönsten Runde an Freundinnen, die ich mir vorstellen kann. Ein Hoch auf gutes Essen, geschmolzenen Käse und Gespräche, die einem vor Lachen die Tränen in die Augen treiben.

Gehört… Oscar and the Wolf. Der Belgier Max Colombie, der hinter diesem poetischen Pseudonym steckt, hat mich mit seinem Mix aus Elektropop und Indie völlig in seinen Bann gezogen. Die Stücke sind melancholisch, gefährlich, sinnlich – und hell und dunkel zugleich. Meine Favoriten: „Somebody wants you“, „Undress“ und „Princes“.

Wann hast du zum letzten Mal… warmes Schokoladensoufflé im Bett gegessen, dabei in den Armen von jemand ganz Besonderem gelegen und dich wirklich und wahrhaftig geliebt gefühlt?

About last week #19 – Über heiße Schokolade, Girl on the Train und spanische Vokabeln

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Gelernt… Me llamo Alissa, y tú? Vor ein paar Wochen habe ich euch erzählt, dass ich einen Sprachkurs in einer neuen Sprache beginnen möchte – am liebsten in spanisch, italienisch oder niederländisch. Spanisch hat schließlich das Rennen gemacht und die erste Stunde fand in einer supernetten Gruppe statt – in einem Raum mit fantastischem Blick über die Frankfurter Skyline. Ich freue mich schon so, in ein paar Wochen die ersten Sätze sagen zu können!

Gesehen… Girl on the train im Kino. Ich hätte nicht gedacht, dass der Tag kommen würde, an dem ich sage: Ich fand den Film besser als das Buch. Und das soll keine Kritik am Buch sein – das bedeutet einfach, dass mich der Film so begeistert hat, dass ich sogar überlegt habe, noch ein zweites Mal ins Kino zu gehen.

Getrunken… so viele Tassen heiße Schokolade wie noch nie. Der Grund? Ist der schönst mögliche, den es dafür geben kann: Coffee Dates mit Freunden! Ich liebe dieses auf den neusten Stand gebracht werden, Stundenpläne vergleichen und neue Cafés ausprobieren in den ersten Semesterwochen.

Wann bist du zum letzten Mal… im Morgengrauen im Feld spazieren gewesen? Die Luft knistert, und der Tag offenbart sich vor dir  – ein elektrisierendes Gefühl.

Off to Porto

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Waffeln und Mitternachtsburger in Trier, Kaiserschmarren und blauer Himmel in Passau, halsbrecherische Achterbahnen und Crêpes im Phantasialand – die letzten Tage der Semesterferien waren mit wunderbaren Ausflügen gefüllt, und ich genieße es, bis auf meinen Nebenjob in einem Büro keine Pflichten zu haben. Bevor das Semester allerdings endgültig wieder losgeht, geht es für mich ein letztes Mal in die Ferne, und zwar nach Portugal! Eine Woche Porto und Lissabon stehen auf dem Programm, und ich freue mich wahnsinnig, ein neues Land, die Kultur und eine neue Sprache kennenzulernen. Das Meer zu sehen! Und ein letztes Mal dieses Jahr die Sonne anzufassen. Außer diesem kleinen Lebenszeichen habe ich eigentlich gar nicht viel zu sagen. Bis auf: Fühlt euch gedrückt! Wir sehen uns in einer Woche wieder!

Pic via Pinterest.

About last week #18 – Über letzte Sommernächte, Starbucks und den Herbstanfang

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Festgehalten… habe ich mit Freundinnen die letzten Sommerabende in einer Beachbar auf einem Frankfurter Parkhausdeck. Zwischen Pools, Sand und Cocktails führten wir Gespräche, bei denen man vor Lachen laut aufkreischen muss, während sich Fremde in Unterwäsche in den Pool stürzten. Das Ende des Sommers wurde mit einem lauten Lachen gefeiert. Da war kein Platz für Melancholie – nur für Dankbarkeit für die letzten warmen Tage.

Verlassen… hat uns der Sommer dann doch noch. Der letzte Tag im Schwimmbad und die Fahrt im Kleid auf der Vespa lagen so absurd nah an Verabredungen im Trench Coat und dem ersten heißen Chai Cream Tea von Starbucks, dass ich am liebsten rufen würde “Wartet mal, ich habe da was nicht mitbekommen!”. Aber ich mag das. Ich mag schnelle Übergänge, ich liebe den Herbst und die goldenen Tage, die er uns für den Rest vom September verspricht.

Überlegt… Der neue Stundenplan ist gemacht, jetzt muss ich nur noch in meine Wunschkurse reinkommen. Zum neuen Semester möchte ich neben meinen Pflichtkursen auch eine neue Sprache lernen – allerdings kann ich mich noch nicht so recht entscheiden. Ich schwanke zwischen Spanisch, Italienisch und Niederländisch. Was sagt ihr?

Craving… Kürbissuppe! Selbstgebackener Apfelkuchen! Raschelndes Laub und kalte Luft bei Spaziergängen. Die ersten Äpfel habe ich schon geerntet, und die Kürbissuppe war ein voller Erfolg. Bree-Van-de-Kamp-Mode on!

Wann bist du zum letzten Mal… durch Deutschlands wunderschöne Weinberge gewandert, hast die goldene Septembersonne aufgesogen, Weintrauben von den Reben geklaut und die fantastische Aussicht genossen?

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About last week #17 – Über das Schwimmen mit Schwänen, Sam Smith und Sommerregen

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Gelacht… über alte Traditionen. Denn: In meiner Familie geht man nicht zusammen essen, man geht paddeln. Auch dieses Wochenende haben wir mehr als einmal unsere Kanus ins Gebüsch manövriert, waren gefährlich nah vorm Kentern und haben munter die Plätze getauscht, in dem wir von Boot zu Boot sprangen (“Ich kann nichts für den Linksdrall! Das muss am Boot liegen!! Lass’ uns die Plätze tauschen!”). Danach vom Kanu in die Lahn springen und zusammen zwischen verwunschenen Bäumen und Schwanenbabys schwimmen gehen: Unbezahlbar.

Gebräunt… im Schwimmbad und am See. Ich bin so so glücklich, dass der Sommer tatsächlich doch noch nach Deutschland gekommen ist! Sich auf der Luftmatratze nach draußen in die Mitte des Sees treiben zu lassen und dabei die vorbei ziehenden Wolken zu beobachten ist übrigens besser als jede Meditation <3

Gehört… Eine alte neue Liebe: Sam Smith. Diese Stimme könnte ich wirklich 24 Stunden am Stück im Ohr haben.. Meine Favoriten heißen Life Support, Not in that way und Good thing.

Geschrieben… endlich wieder eine Kurzgeschichte. Tschüss, Hausarbeit, hallo neues leeres weißes Worddokument! Sich den ganzen Nachmittag nicht von der Couch zu bewegen und außer den neuen Gedanken alles um sich herum zu vergessen kann so schön sein.

Wann hast du zum letzten Mal… in der Dämmerung auf der Dachterrasse gesessen, dem Gewitter zugeschaut und dich vom Sommerregen nass regnen lassen?

About last week #16 – Über die Jagd nach Blumen, Mirabellenkuchen und Bib-Beinahe-Unfälle

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Ausprobiert… Stand up paddling! Auf einem See bei uns in der Nähe, und ich kann es wirklich empfehlen, denn es macht total viel Spaß, obwohl – oder gerade weil – es so eine wackelige Angelenheit ist. Der Klassiker, den ihr unbedingt ausprobieren solltet: Andere auslachen, weil sie vom Brett gefallen sind, und dabei selbst ins Wasser fallen. (Gegen diesen Schock helfen richtig schön fettige Pommes übrigens ausgezeichnet!)

Angefangen… Meine Hausarbeit. Die Recherche dafür war abenteuerlicher als gedacht: Ohne es zu wollen, fand ich mich in einer zweistöckigen Bibliothek auf einer gefährlich wackelnden Leiter wieder, wie ich versuchte mich (und die dicken Wälzer) wieder lebendig auf den Boden zu bekommen. Ratet, zu wem sich alle pausenlos ärgerlich umdrehten, weil diese Person beim “Klettern” den größten Krach überhaupt verursachte? Exakt. Dass die Bücher anschließend so alt waren, dass ich das Deutsch nicht lesen konnte und auseinander fielen, ist dabei doch zweitrangig..:D Mittlerweile habe ich glücklicherweise andere (lesbare!) Literatur gefunden und konnte mit dem Schreiben beginnen.

Wieder einmal gelernt… was Balsam für die Seele ist. Sonntage mit Spaziergängen durch Brenesselwälder, Mirabellenkuchen mit extra viel Sahne und der warmen Dämmerung mit der ganzen Familie beim Verschwinden zusehen.

Gejagt… allerdings nicht wie der Rest der Welt Pokémon, sondern die schönsten Blumen im Palmengarten Frankfurt. Erbeutet: wunderschöne Dahlien! Unten und oben rechts in der Collage seht ihr ein paar Eindrücke. (Ich wusste übrigens bis dato gar nicht, was für qualitativ hochwertige Bilder mein iPhone machen kann – wieder was gelernt:)

Wann hast du zum letzten Mal… auf einer Schaukel gesessen und zwischen blauem Himmel und weißen Wolken hin- und her geschaukelt? Gestern, im Grüneburgpark in Frankfurt. Gedacht: Wieder ein Kind zu sein ist manchmal gar nicht so schwer… <3

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About last week #15 – Über Vespas, Tage am Pool und Bree van de Kamp

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Gebucht... Mailand! Rom hat meine Sehnsucht nach Italien geweckt. Deshalb geht es bereits Anfang September in die Modemetropole – ich freue mich riesig!

Gebräunt… Wie? Was? Nein, ihr habt euch nicht verlesen. In Deutschland hat der Sommer für ein paar Tage Hallo gesagt! Das habe ich mit einem Wochenende am See und auf der Dachterrasse ausgekostet – mit einem guten Thriller, ganz vielen Nektarinen und selbstgemachtem Eis (einfach Tiefkühl-Himbeeren oder andere gefrorene Früchte mit (Soja)-Milch zusammenmixen, bis eine cremige Konsistenz entsteht – ich könnte das jeden Tag essen! <3).

Ausprobiert… Diese Woche bin ich zum ersten Mal in meinem Leben auf einer Vespa mitgefahren und OH MEIN GOTT ich brauche auch so ein Ding!! Ich wusste wirklich nicht, wie viel Spaß das macht und war wegen zwei kurzen Fahrten den ganzen Tag euphorisch. Bitte hol mich bald wieder ab, S.! Ich trage auch wieder den Skihelm!

Gelacht… über meine Reinkarnation als Bree van de Kamp aus Desperate Housewives – so fühlte ich mich jedenfalls, da ich in dieser Woche hunderte Pflaumen in unserem Garten pflückte, wusch, (bei Netflix-Serien) entkernte und einfror. Zur Belohnung gab es einen warmen, duftenden Pflaumenkuchen mit Zimt. Zugegeben, das war schon ein wenig herbstlich – passte aber perfekt zum anhaltenden Regen.

Wann hast du zum letzten Mal… mit deinen Freundinnen am Pool gesessen, geredet und gelacht ohne Ende, Wassermelone und Kuchen gegessen und deine pubertäre Liebe zu lustigen Fotoshootings wieder aufleben lassen? Diesen Montag. Was ihn zum besten Montag seit Jahren gemacht hat.

Some highlights

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Auch wenn ich zurzeit den Großteil meiner Zeit im Büro oder am Schreibtisch verbringe, achte ich natürlich darauf, mit kleinen Unternehmungen den Sommer zu feiern. Hier ein paar meiner Highlights der letzten Wochen!

Geweint… im Kino, und zwar beim Film “Ein ganzes halbes Jahr”. Ich habe bereits bei der Lektüre des Buches unzählige Tränen vergossen, deshalb war ich vor dem Film eigentlich mental darauf vorbereitet. Trotzdem habe ich noch nie so viel bei einem Kinofilm geweint. Ich mag das sehr – danach fühle ich mich immer “gereinigt” und ein bisschen wie ein neuer Mensch. Abgesehen davon habe ich selten einen Kinofilm gesehen, der ein Buch so charmant umgesetzt hat, ohne von der Handlung abzuweichen. An alle, die ihn noch nicht gesehen haben: Eine ganz große Empfehlung!

Nostalgisch geworden… beim mit Freunden ums Feuer sitzen. Alte Schulfreunde wiedersehen und neue Freunde kennenlernen, die orangenen Flammen vor dem dunklen Himmel – ein wunderschöner Abend.

Gelacht… beim Kanu fahren, und zwar, weil wir die ganze Zeit zu viert im Gebüsch herum geschlingert sind und das einfach wahnsinnig lustig war. Als wir dann endlich mal Fahrt aufgenommen hatten, hatten wir neben dem Lachen auch noch den Fahrtwind im Gesicht – ein herrliches Gefühl!

Abgegeben … Essays für die Uni, die mich wochenlang gequält haben. Die Belohnung fiel ganz klassisch aus: Ein Essen in einem Restaurant und Shopping. Nach so vielen Stunden am Schreibtisch war das Balsam für die Seele!

Angeschaut… Stuttgart! Bei einem Kurztrip übers Wochenende. Meine Familie und ich waren zu einer großen Feier eingeladen, und das Buffet war göttlich; ich war lange Zeit die Einzige unter 60 auf der Tanzfläche, aber es hat so viel Spaß gemacht, und Stuttgart als Stadt hat mir auch sehr gut gefallen.

Wiedergesehen… alte Freunde. Wir saßen nachts bei Nachos und Eiscreme draußen, und es war, als hätten uns nie 458 Kilometer getrennt.

Hingefiebert… auf das Beyoncé-Konzert! Am 29. Juli war es dann so weit, und wie ihr euch denken könnt, hat diese Frau mich sprachlos gemacht. Diese Stimme, diese Tanzeinlagen… außerdem lernte ich sie als den toughen Megastar kennen, der sie ist – aber auch als nahbare Mama, die barfuß auf der Bühne steht, lächelt; die Bilder ihrer Hochzeit und ihrer Tochter auf der Leinwand zeigt. Beim letzten Song, “Halo”, hatte ich Tränen in den Augen.

Heute ist Sonntag und endlich richtig schönes Wetter. Deshalb wird sich endlich das erfüllen, was ich mir seit Wochen gewünscht habe – an einen See zu fahren, zu schwimmen, in der Sonne zu trocknen und zu lesen und Nektarinen zu essen. Ich hoffe, ihr könnt das Wochenende ebenfalls bei gutem Wetter ausklingen lassen!