Schlagwort: life update

About last week #5

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Gepackt für… 3 Tage Paris mit Baguette und Macarons, dem Louvre und den Champs Elysées und allem was sonst noch dazu gehört. Es war ein Städtetrip, der jetzt schon wieder vorbei ist, den ich aber sehr genossen habe. Berichte folgen!

Entdeckt… Ein indisches Restaurant in Frankfurt mit der coolsten Einrichtung, den nettesten Bedienungen und wirklich gutem Essen: Eat Doori im Bahnhofsviertel (Kaiserstraße 55). Meine Kollegen, ich und andere Startups haben dort einen netten Abend verbracht und wir waren alle begeistert von der stylischen Einrichtung und der schönen Atmosphäre – besonders der Mix aus typisch indischen Elementen und Industrial Chic hat mich begeistert.

Genossen… wieder auflebende Familientraditionen, wie zum Beispiel zusammen in die liebste Bibliothek spazieren, auf dem Weg die Sonne und ein Eis genießen, und nach dem Stöbern nach den schönsten Büchern Tee und Bananen-Marzipan-Torte in einvernehmlicher Stille zu genießen.

Verliebt in… Frankfurt! Wieder mal. Letzten Freitag haben ich und mein Chef unseren Kollegen aus Amsterdam, die zum ersten Mal in Frankfurt waren, die „German experience“ etwas näher gebracht. Nach einem typisch deutschen und sehr lustigem Essen in Sachsenhausen haben wir die Skyline von der Rooftopbar des Flemings Hotels bestaunt. Sterne, eine dunkle Nacht, kalte Luft, Windstille, gute Gesellschaft. Frieden. Danach ging es ins „Logenhaus“ (Finkenhofstraße 17, in der Nähe vom Metropolis), das original aussieht wie einem Great Gatsby Film entsprungen. Der Türsteher ist kein muskelbepackter Checker, sondern ein höflicher älterer Herr um die 70, der uns nach einem prüfenden Blick in die Eingangshalle einließ. Hinter den roten Samtvorhängen fanden wir mehrere Räume mit Mustertapeten, einem Flügel, platinblonde Bedienungen mit Wasserwelle und Kellner im Smoking mit Hornbrille, die mir meine Minzcocktails brachten. In den Polstersesseln und mit den Kristallgläsern in den Händen verbrachten wir einen wunderbaren restlichen Abend. Generell bin ich wirklich glücklich über das Team, mit dem ich im Rahmen meines Praktikums zusammen arbeite. Neue Menschen, neue Blickwinkel, Sympathien auf den ersten Blick. Ich liebe das.

Gefesselt von… Einer neuen Serie: Hannibal Lecter ist gleichzeitig Psychiater, Massenmörder, Kannibale und Ermittler. Wie könnte man einen Serienmörder, der der unwissenden High Society von Baltimore regelmäßig Menschenfleisch auftischt und undercover bei Mordfällen mitermittelt auch nicht lieben?

Wann war das letzte Mal… dass du Neujahrsvorsätze wirklich eingehalten hast? Letztens war ich regelrecht stolz auf mich, da ich festgestellt habe, dass ich seit Januar wirklich konsequent zwei Mal die Woche zum Sport gegangen bin (früher waren wir nicht gerade beste Freunde, müsst ihr wissen). Kaum hatte ich das festgestellt, konnte ich wegen diversen Gründen (Kurztrips, Feiertage, Faulheit, ihr wisst schon) zwei Wochen nicht gehen – haha, zu früh gefreut! Umso motivierter bin ich, nächste Woche meinen Rhythmus wieder aufzunehmen.

About last week #4

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Gekauft… bei Zara eine Bluejeans und rosafarbende Loafers. Der Frühling kommt bestimmt ganz bald!

Gesehen… Der geilste Tag” im Kino!  Ich bin ein großer Fan von Matthias Schweighöfer und finde den humorvollen Umgang mit dem Thema Sterben sehr mutig. Trotzdem hätte ich mir ein Happy End gewünscht.

Genossen… einen Gntm-Abend mit ganz vielen Süßigkeiten mit meinen Freundinnen, und ein lang ersehntes Schwestern-Wiedersehen. Außerdem einen DVD-Abend mit meiner lieben S. und ganz viel Sushi. Herrlich!

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Gelesen… Diese Woche habe ich wahnsinnig gern und wahnsinnig viel gelesen – zwei Romane sind mir dabei zum Opfer gefallen. „Das Rosie-Projekt“ erzählt von einem Genetik-Professor, der autistische Züge hat und eine Ehefrau sucht. Sein Unvermögen, sich sozial anzupassen und seine Suche nach der Richtigen wurden charmant geschildert und haben mich gut unterhalten. „Der Menschenräuber“ dagegen handelt von Rache und hat mich auf fast 500 Seiten keinen ruhigen Atemzug mehr tun lassen, so spannend fand ich es.

Ausprobiert… Netflix!

Wann bist du zum letzten Mal… von dir selbst überrascht gewesen? Das Stöbern in alten Tagebüchern, Fotoalben, und Gedanken kann ja so manchen unerwarteten Schatz zutage fördern. Als ich in alten Dateien herum gesucht habe, fand ich ein Dokument, an dem ich mit ungefähr 15 Jahren geschrieben habe. Ich wusste noch, dass mir das Schreiben daran einmal sehr viel bedeutet hat, aber ich hatte seit Jahren nicht mehr daran gedacht. Nachdem ich es in ein Word-Dokument kopiert hatte, war ich, gelinde gesagt, überrascht: In Schriftgröße 12 zählt es 185 Seiten. Nachdem ich ein paar Seiten gelesen hatte, war ich wirklich verblüfft – da ich mich gar nicht daran erinnern konnte, diesen und jenen Satz geschrieben, diesen Gedanken gedacht, diese Person erschaffen zu haben. Es ist merkwürdig, die Gedanken meines 15-jährigen Ichs so klar auf schwarz und weiß vor mir zu haben. Aber es gefällt mir. Vielleicht sollte ich die Geschichte zu Ende schreiben.

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About last week #3

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Gefreut über… die erste Blumenlieferung des Blumenlieferservices, den ich gerade teste. Die Blumen der Woche sind Ranunkeln und ich finde sie wunderschön!

Gekauft… Erinnert ihr euch noch an den grauen Kuschelpulli von Zara aus diesem Shoppinghaul? Er ist zu meinem absoluten Lieblingsstück mutiert – ich trage ihn auch auf den Fotos unten, was auch sonst – und deshalb habe ich ihn mir jetzt auch noch in beige gekauft. Große Liebe! Was auch noch mitdurfte: Die “Shape your face” Contouring-Palette von Essence. Und ich bin begeistert! Vor allem mit dem Bronzer sehe ich ganz anders aus, gesünder und von der Sonne geküsst (was in letzter Zeit selten vorkam).

Genossen… Selbstgemachte-Burger-Mit-Trash-TV-und-Freunden-Abende. Zeit mit Freundinnen. Ein Besuch in meiner Lieblingsbücherei. Das wunderbare Ende von Downton Abbey. Und nicht zuletzt heute ein Frühstück im Bett und selbst gebackene Muffins mit flüssigem Schokokern.

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Gebucht… 2 Tage Paris und einen Tag Disneyland Paris! Ich freue mich schon auf Zuckerwatte, Minnie-Maus-Ohren, und Girlstime vorm Eiffelturm!

Gelesen… “Sommer der Wahrheit” von Nele Löwenberg alias Nele Neuhaus. Ich muss sagen, dass mich dieses Buch total mitgerissen hat und ich es viel besser fand, als ihre Taunus-Krimis. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band “Straße nach Nirgendwo”. Außerdem: Den ersten Harry-Potter-Band. Classic <3

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Überrascht gewesen von… drei Veränderungen bei Zara, von denen ich gelesen habe und die bald in die Realität umgesetzt werden sollen. Erstens kommt bald eine ganz neue Linie in die Geschäfte, die hochwertiger und exklusiver als das Standardsortiment sein soll. Zweitens sollen lange Warteschlangen bald der Vergangenheit angehören: An kleinen “Check-out Systemen” werden wir bald selbst unsere Artikel scannen und in Tüten packen. Aber das Beste kommt noch: Es wird in Zukunft Touchscreens in den Umkleidekabinen geben, mit denen wir unsere Lieblingsteile direkt in einer anderen Größe ordern können, ohne halbnackt durch den ganzen Laden laufen zu müssen. Auch wenn ich mir so etwas immer gewünscht habe, klingt es sehr futuristisch und ich bin gespannt, wann die Filialen umgerüstet werden – und ob bzw. wann andere große Ketten nachziehen.

Wann war das letzte Mal… dass du deinem Körper etwas richtig Gutes getan hast? Gestern. Mit einer professionellen Rücken- und Nackenmassage. Und es war himmlisch!

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Life update: Über mein Praktikum im Bereich Marketing & PR

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Ich sitze in einem großen hellen Büro mit ein paar Schreibtischen, Musterteppichen und einem antiken Sekretär. Von meinem Schreibtisch aus kann ich in die Fenster anderer Frankfurter Büros schauen, und unter mir zirkuliert der nie enden wollende Stadtverkehr. Ich stecke mir meine Kopfhörer ins Ohr, mache meine liebste Spotify-Playlist an und fange an zu schreiben. An meinem Schreibtisch, für den Travel- und den Newsblog, für die ich jetzt die volle Verantwortung trage. Morgens, wenn ich ins Büro komme, hole ich die Post und koche mir dann einen Caramel-Applepie-Tee. Ich lese meine Emails, spreche mich mit Kollegen ab, lese Texte Korrektur, brainstorme auf meinem Notizblock und sammle Inspirationen. Und dann schreibe ich. Und ich werde sogar dafür bezahlt. Manchmal, wenn ich am Schreibtisch sitze, kann ich mir das Grinsen nicht verkneifen. Das war immer das, was ich machen wollte. Noch dazu wurde mir hier von Anfang unglaublich viel Verantwortung übertragen und Vertrauen geschenkt. Ich bin verantwortlich für zwei Blogs, für Pressekontakte und alle sozialen Netzwerke, unter anderem für eine Facebookpage mit über 20.000 Gefällt-mir –Angaben.

Fast fünf Wochen bin ich jetzt schon Praktikantin in der PR & Marketing Abteilung bei einem Startup in Frankfurt. Fast schon die Hälfte ist um! Und wie ihr im ersten Abschnitt gelesen habt, bin ich sehr zufrieden damit. Doch natürlich gibt es auch ein paar negative Seiten, wie zum Beispiel die Arbeitszeiten. Für mich, die ja in letzter Zeit pro Tag höchstens ein paar Stunden Vorlesungen gewöhnt war, ist es hart, jeden morgen früh aufzustehen und dann bis halb 6 zu arbeiten. Der geregelte Tagesablauf fühlt sich zwar auch irgendwie gut an. Erwachsen. Aber ich weiß wirklich nicht, wie man über Jahre oder sogar Jahrzehnte mit so wenig Freizeit überlebt. Ich weiß jetzt jedenfalls mein Studium und den damit verbundenen eher geringen Zeitaufwand viel mehr zu schätzen! Aber natürlich werde ich regelmäßig für das hohe Arbeitspensum entschädigt. Zum Einen mit einer Arbeit, die mir Spaß macht, und zum anderen mit so vielen lustigen Momenten mit meinen Kollegen, wie wenn wir zum Beispiel mittags bei Dinkel-Avocado-Burgern zusammen sitzen und uns lustige Storys erzählen. Mehr als ein Monat ist schon um. Ich bin sehr gespannt, was der nächste mit sich bringt!

About last week #2

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Gehört… Das Konzert von Lena. Ich finde sie wirklich unfassbar sympathisch! Die Lieder hat sie richtig gut performt, und ich mag es total, dass sie sich selbst immer mit einem Augenzwinkern auf der Bühne präsentiert und nicht so ernst nimmt.

Gefreut auf... Blumen, Blumen und noch mehr Blumen! Ein Startup aus Berlin hat mich gefragt, ob ich ihren Blumenlieferservice testen möchte. Der funktioniert wie ein Abo – also man bekommt regelmäßig nach einem bestimmten Zeitraum eine Blumenlieferung. Das bedeutet konkret für mich: In den nächsten 6 Wochen werde ich mit drei Blumensträußen überrascht! Ich freue mich riesig und werde euch dann natürlich davon berichten.

Geträumt von... Palmen. Städten. Wegfahren. Die Seele baumeln lassen… Ich habe erfahren, dass man als Praktikant in Deutschland sogar das Recht auf Urlaubstage hat – in meinem Fall auf 4,5 Tage. Mit einem Wochenende ist das ja fast eine ganze Woche und ich bin mehr als gewillt, die Zeit für ein kleines Getaway zu nutzen. Hoch im Kurs für einen Städtetrip stehen Städte in Portugal, Italien oder Disneyland Paris hihi.

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Gelesen… “Totengleich” von Tanja French. Dieses Buch zieht mich im Moment so sehr in seinen Bann und ich wünschte, es würde nie enden. Deshalb sind im Moment auch die Bahnfahrten und der Abend meine Highlights des Tages – weil ich dann lesen kann. Eine Rezension kommt natürlich, sobald ich es fertig gelesen habe!

Erstaunt gewesen von… Gemeinsamkeiten. Ich habe mich bei meiner Uni zu einem Programm angemeldet, bei dem ich zu einer Betreuerin/ zu einem Buddy für einen ausländischen Studenten werde und dann quasi ein bisschen verantwortlich für sie oder ihn bin. Diese Woche kam es zum ersten Email-Kontakt – und ich bin mehr als positiv überrascht! Mein Buddy heißt Nook, ist 20 Jahre alt und kommt aus Bangkok. Sie liebt Blair Waldorf, französische Desserts, Shoppen und macht zurzeit ebenfalls ein Praktikum – genau wie ich! Generell sind wir schon auf so viele Gemeinsamkeiten gestoßen, dass ich wirklich verblüfft bin und deshalb bin ich sehr gespannt, in einem Monat meine asiatische Doppelgängerin kennenzulernen.

Wann war das letzte Mal… dass du dir ein Produkt gekauft hast, von dem du nicht nur selbst etwas hast, sondern von dessen Erlös auch Geld an einen guten Zweck geht? Ich habe mir diese Woche ein Armband gekauft, das ich supersüß finde, und die Idee dahinter noch mehr. Ich werde es bald hier vorstellen!

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About last week

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Gehört… meine Lieblingslieder der Woche, und zwar Fast Car von Jonas Blue & Dakota, Never be like you von Flume & Kai, We roam und Chrystal Sky von Lena und Happy Ending von Mika, dessen Zeilen ich jetzt erst wirklich verstehe.

Glücksmomente gehabt… wegen Konzerttickets. Und einer Email. Aber von vorn: In der Vergangenheit war ich kein großer Konzertgänger, aber das soll sich dieses Jahr ändern. Tickets für Lena nächste Woche und Kygo im April sind bereits gekauft. Es fehlte nur noch das Highlight; eine absolut fantastische Show an einem perfekten Sommerabend. Als ich las, dass Beyoncé dieses Jahr bei ihrer World Tour auch in Frankfurt auftritt, witterte ich meine Chance. Gestern begann der Presale und deshalb lauerte ich mit meiner Freundin vorm Laptop, bereit, zuzuschlagen. Ich habe mit allem gerechnet, mit zusammenbrechenden Servern und einer Ticket-Schlacht ohne gleichen. Nach einer virtuellen Warteschlange und einer nervenaufreibenden halben Stunde, in der ich im Schlafanzug am Schreibtisch saß und an meinen Nägeln kaute, landeten die Tickets endlich in unserem Warenkorb. YES! Ich freue mich jetzt schon wahnsinnig auf eine unvergessliche Show an einem wunderbaren Abend im Juli.

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Außerdem erreichte mich die Email einer sozialen Organisation, die einen meiner Texte über Flüchtlinge (meine Kurzgeschichten findet ihr nicht auf dem Blog, aber vielleicht ändere ich das in Zukunft) benutzen möchte, um im Rahmen eines Projekts deutsche Schüler emotional an das Thema heran zu führen. Die Vorstellung, dass mehrere Schulklassen mit verbundenen Augen in ihrem Klassenzimmer sitzen und ihnen meine Geschichte vorgelesen wird, damit sie sich in Flüchtlinge besser herein versetzen können, erfüllt mich gleichermaßen mit Freude und Ehrfurcht. Ich bin stolz, Teil eines so schönen Projekts zu sein!

Geweint wegen… der Vergangenheit und einem Strauß Rosen.

Neu entdeckt… Letzte Woche habe ich die ungefähr coolste Zeitschrift aller Zeiten entdeckt und gekauft: Sie heißt „Crime“ und wird von der Stern-Redaktion produziert. Und sie ist voll von Verbrechen, die sich alle so zugetragen haben, auf der ganzen Welt. Ich liebeliebeliebe Criminal minds, gute Thriller und alles, was meinen Puls spontan in die Höhe schnellen lässt. Als ich diese Zeitschrift dann durch einen Zufall in einem Schaufenster am Hauptbahnhof sah und sie zwei Sekunden später in den Händen hielt, konnte ich nicht umhin, vor Freude ein leises Halleluja zu hauchen. Und ich wurde nicht enttäuscht: Beim Lesen erwarteten mich sehr gut recherchierte Texte, geschrieben wie Thriller. Atemlos vor Spannung lasen meine Schwester und ich uns noch am selben Abend fast die ganze Ausgabe vor – so viel Gänsehaut hatte ich vermutlich noch nie, während ich eine Pizza belegt habe.

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Außerdem habe ich meinen neuen Lieblingstee gefunden: Caramel Apple Pie von Teekanne. Er riecht (und schmeckt) so gut, dass der „Parfum-Tee“, wie wir ihn nennen, sich bei mir und meinen Kollegen absoluter Beliebtheit erfreut. Über mein derzeitiges Praktikum in der PR & Markting-Abteilung bei einem Startup in Frankfurt erwartet euch hier übrigens bald ein neuer Post.

Gesehen… Eine meiner liebsten Traditionen aller Zeiten zaubert mir zu einer bestimmten Zeit des Jahres jeden Donnerstag Abend ein Grinsen aufs Gesicht. Seit wir ungefähr 14 sind, treffen meine beste Freundin und ich uns jeden Donnerstag, wenn es wieder heißt „Hallo Meeeedels…!“ Ja, ich liebe Gntm. Alle anderen Castingshows oder Reality Shows finde ich wirklich schrecklich, aber das ist einfach Pflicht und ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mich nächste Woche aufs Umstyling freue, haha. Außerdem hat eine andere Show bewirkt, dass ich am Freitag Stunden mit meiner Mutter bewegungslos vorm Laptop saß: Die Serie Downton Abbey, in der es um eine britische Adelsfamilie und ihre Bediensteten zwischen dem ersten und zweiten Weltkrieg geht, fesselt uns zur Zeit unglaublich sehr, und wir wollen gar nicht glauben, dass wir nur noch 6 Folgen haben, bis die Serie zu Ende ist… wie schrecklich.

Wann war das letzte Mal… dass dir jemand spontan zur Aufmunterung einen köstlichen Bananenkuchen und Kekse vorbei gebracht hat? Ich war so gerührt. Danke, C. <3lhnhih

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Life update + die Pläne für die nächsten Monate

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Den Januar verbinde ich ungefähr genauso mit Lernen und Klausurenstress, wie ich meine Oma mit Kandiszucker und Haselnusstorte verbinde. Und so war es auch letztes Jahr: Im Januar 2015 war ich mittendrin im Lernen und steckte alle übrig gebliebene Zeit in die nervenaufreibende Erasmusbewerbung. Dieses Jahr ist das anders.

Meine Zeit in Frankreich ist endgültig zu Ende, und ich bin mittlerweile mit Körper und Herz vollständig in Deutschland angekommen. Das Auslandssemester in Lyon war eine so tolle Erfahrung. Ich würde sie jederzeit wieder machen und auch jedem empfehlen, ein Semester im Ausland zu verbringen. Aber entgegen meiner Erwartung vermisse ich Lyon und alles drum und dran nicht so sehr wie gedacht. Es ist einfach zu schön, wieder zu Hause zu sein! 🙂

Da das Sommersemester hier in Deutschland erst wieder Mitte April beginnt, stellte sich mir natürlich die Frage, was ich während dieser Monate machen möchte. Ich habe mich schließlich dazu entschlossen, ein Praktikum zu machen. Übermorgen fange ich in der PR&Marketing-Abteilung eines Unternehmens an und freue mich schon sehr auf diese Herausforderung.

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Mitte April 2016 geht dann wie gesagt das Sommersemester los und ich freue mich auch schon wieder total darauf, in meiner gewohnten Umgebung (und vor allem in meiner Muttersprache!) zu studieren und mich richtig reinzuhängen. Versteht mich nicht falsch – ich bin natürlich auch sehr dankbar, dass ich im Moment nicht wie so viele meiner Freunde für Klausuren lernen oder Hausarbeiten verfassen muss. Neben letzten organisatorischen Dingen, mit denen ich euch nicht langweilen will, habe ich in den letzten Tagen meine freie Zeit dazu genutzt, viel raus in den Schnee zu gehen, Schlitten und Ski zu fahren, mit Freundinnen essen zu gehen, im Bett zu frühstücken, shoppen zu gehen (Ausbeute hier), meine geliebten Stadtbüchereien zu besuchen, und ausgiebige Serienmarathons zu genießen (im Moment bin ich absolut Pretty Little Liars und Downton Abbey abhängig! Downton Abbey mit meiner Mutter und Schwester zu verschlingen ist einfach das Beste im Moment).

Natürlich habe ich auch meinen ersten Neujahrsvorsatz bereits umgesetzt und mein Zimmer gestrichen und alles neu angeordnet. Nach zwei Streich-Abenden mit meinen Freundinnen (zusammen macht es einfach am meisten Spaß!) erstrahlen zwei von vier Wänden in einem sanften grau. Zudem habe ich fleißig ausgemistet, die Möbel umgestellt, meine Kommode weiß gestrichen; es hängt ein neuer riesiger Spiegel mit neuen Bildern an der Wand und ich habe außerdem eine große Holztruhe, die ich seit meiner Kindheit anbete, aus dem Wohnzimmer entführen können.

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Theoretisch gibt es noch viel zu tun – denn eigentlich wünsche ich mir noch ein neues Bett, einen neuen Nachttisch und einen Sessel. Das muss erstmal warten – aber trotzdem bin ich absolut verliebt in jede Veränderung und fühle mich viel wohler in meinem Zimmer. Einen Teppich wollte ich mir, wie ihr hier nachlesen könnt, auch noch kaufen. Lustigerweise habe ich gestern einen Teppich bei einem Instagram-Gewinnspiel gewonnen! Ich freue mich riesig und mache natürlich sofort Fotos für euch, sobald er eingetroffen ist. So, jetzt habe ich aber genug aus dem Nähkästchen geplaudert. Was ist bei euch in der nächsten Zeit geplant? Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

PS.: Falls euch diese Art von Posts gefallen, könnt ihr gern unter dem Tag “life update” rechts in der Schlagwortwolke mehr davon lesen!

Birthday Plans

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Der Tag, an dem mir mitgeteilt wurde, dass ich ein Auslandssemester in Lyon machen darf, war ein einskalter Tag Mitte Februar 2015. Ich checkte um kurz vor Mitternacht im Bett meine Mails und bin nach dem Lesen der frohen Botschaft erstmal so erschrocken aufgesprungen, dass ich die Nachttischlampe gleich mit herunter gefegt habe. Sofort am nächsten Morgen sah ich mir mit zitternden Fingern und voller Aufregung Bilder der Stadt, in der ich leben würde, auf Google an. Eines der ersten Dinge, die ich fand, war das traditionelle „Fête de Lumières“, das Lichterfest der Stadt. Es findet jedes Jahr um den 8. Dezember herum statt und wird zu Ehren der Jungfrau Maria gefeiert – um ihr zu danken, dass die Pest im 17. Jahrhundert ein für alle mal besiegt wurde. Damals zündeten die Menschen aus Dankbarkeit tausende Teelichter und Kerzen auf ihren Fensterbrettern an, denn: Die Zeit der Dunkelheit war vorbei. Heute wird das Fête de Lumières jeden Dezember als ein riesiges Ereignis in der ganzen Stadt gefeiert – mit bis zu 4 Millionen Besuchern und atemberaubenden Lichtspielen auf den Fassaden der Stadt. (Auf dem Foto unten seht ihr zum Beispiel auf der Postkarte die Lichtspiele auf der Saint-Jean Kirche aus dem Jahr 2012 und daneben, wie die Kirche sonst aussieht.) Mit glänzenden Augen las ich die unzähligen Einträge im Internet. Es war klar: Ich würde meinen Geburtstag dieses Jahr in Lyon verbringen, und er würde auf das Lichterfest fallen. Schnell war geplant, dass meine Familie mich zu diesem Zeitpunkt besuchen würde, und wir sowohl meinen 21. Geburtstag, als auch das Lichterfest zusammen feiern würden. Es sollte das Highlight des Jahres werden. Für mich und für so viele Andere.

Nach den schrecklichen Ereignissen in Paris ist die Angst vor Terror und Massenpaniken überall. Das Fête de Lumières wird gecancelt. So viele Menschen sind unendlich traurig. Das Symbol für Dankbarkeit und Hoffnung –  abgesagt. Es wird kein Licht geben, und eine Stadt scheint zu kapitulieren. Aber es ist besser so, vernünftiger. Auch ich bin zuerst sehr traurig über die geplatzten Pläne. Um meinen Geburtstag nicht ganz ohne meine Familie verbringen zu müssen, buche ich Züge und Busse nach Hause. Und als das geschehen ist – spüre ich eine grenzenlose Vorfreude. Mein traditionelles Raclette-Essen mit all meinen Freunden kann überraschend stattfinden, genau wie die Feier mit meiner Familie.

In drei Tagen werde ich sie alle wiedersehen. Ich freue mich schon so wahnsinnig darauf, Liebe in jedem Zimmer unseres Hauses zu spüren. Zusammen mit meinen Freunden Glühwein und Punsch mit viel Zimt und Orangenschale im Wohnzimmer zu trinken. Ich freue mich auf laute Gespräche, Erzählungen, Lachen. Darauf, riesige Torten mit meiner Verwandtschaft zu essen. Und darauf, im Wohnzimmer unzählige Kerzen anzuzünden – als mein eigenes Zeichen der Dankbarkeit.

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October so far

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October, you have been so good to me! 💜 Der Monat neigt sich schon wieder dem Ende zu und wie kein anderer hat er mir dieses Jahr wieder einmal gezeigt, wie sehr es um die kleinen Dinge im Leben geht. Ich habe an Herbstabenden selbstgemachte Kürbis-Curry-Suppe und karamellisierte Äpfel genossen, bin kurz am Flussufer Fahrrad gefahren, war zum ersten Mal seit 2 Monaten Pizza essen, habe mit Freundinnen Apfelpfannkuchen mit Zimt und Zucker gemacht, ich war in Marseille, habe Mädelsabende mit Filmen oder Youtubevideos inklusive Panacotta und Kerzen genossen, habe mit Freundinnen bei wunderschönem Herbstwetter ein Boot gemietet und das Glitzern auf dem Wasser geliebt, bin in einer wunderbar großen Waffel mit Sahne und geschmolzener Bitterschokolade versunken und außerdem in Muffins mit flüssigem Schokoladenkern. 🍂 🍁

All diese kleinen Momente haben mir aufs Neue deutlich gemacht: “I think it’s important to find the little things in everyday life that make you happy.” – Paula Cole.

Diese Woche haben wir hier in Frankreich Ferien, und meine Familie nutzt diese Gelegenheit und besucht mich hier in Lyon. Ich freue mich schon so sehr darauf, ihr die Stadt zu zeigen und Lyon noch einmal mit ganz anderen Augen kennen zu lernen. Vor allem aber darauf, den Oktober mit vielen weiteren wunderbar kleinen und doch so besonderen Momenten ausklingen zu lassen. Ich wünsche euch einen schönen Mittwoch!

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A new Home

IMG_9855IMG_9987Es ist sicherlich in jeder größeren Stadt schwierig, ein gutes Zimmer, eine schöne Wohnung oder eine nette WG zu finden. Da ich für Lyon sehr lange auf der Suche war, weiß ich jedenfalls, dass es scheinbar unmöglich ist, hier etwas Gutes zu finden. Das war auch der Grund, weshalb ich mich im Juni und Juli dauerhaft am Rand der Verzweiflung befand – ich hatte einfach schreckliche Angst, nichts mehr zu bekommen. Umso dankbarer bin ich für den glücklichen Zufall, durch den ich zu der Wohnung, in der ich jetzt wohne, kam. Nur durch eine zufällige Frage hat sich das alles ergeben – hätte ich sowas in einem Roman gelesen, hätte ich ihn als zu unrealistisch bezeichnet, so verrückt war das!IMG_9742IMG_9890Als ich jedenfalls am Abend meiner Ankunft zum ersten Mal den Schlüssel zückte und den stillen und dunklen Bauch des Gebäudes betrat, war ich schon sehr beeindruckt. Drei Flügel, schwere Holztüren, ein Innenhof, Wendeltreppen aus Stein. Meine Freundin und ich ließen uns von den weißen Holztüren empfangen, stellten unsere Schuhe auf den dunklen Parkettboden. Weißer Stuck und grau gestrichene Wände ließen mich gleich davon träumen, wie ich die Wohnung einrichten würde, wenn sie mir gehörte.  Ich sah schon alles vor mir – Frühstück im Bett, DVD Klassiker auf der Ledercouch und Mittagessen hinter den sonnenbeschienen Fenstern der Küche.IMG_9842IMG_9853Mittlerweile habe ich mich schon sehr gut an mein neues Zuhause gewöhnt. Wenn ich nachdenken muss, stelle ich mich gern an die großen Fenster, die auf den Innenhof hinaus gehen. Hinter romantisch verschnörkelten Fenstergittern aus Eisen recken sich die Schornsteine der Stadt dem Himmel entgegen. Wenn ich ganz nah heran gehe, sehe ich, wie tief es runter in den Innenhof geht, und wenn ich morgens lüfte, wehen die weißen Vorhänge verträumt im Wind hin und her. Eingewickelt in meine Bettdecke befinde ich mich im Herzen der Stadt, und bin doch ganz für mich allein. Ein Ort der Geborgenheit.IMG_9885IMG_9880Auch als meine Freundin und ich zum ersten Mal aus dem Haus gingen, waren wir überrascht, wie schön die Stadt und die Straße tatsächlich ist. Jedes Haus reckt sich mit seinen kunstvollen weißen Giebeln oder roten Ziegeln dem blauen Himmel entgegen und steht der Schönheit Paris’ in nichts nach. Neben den zahlreichen Geschäften wie Zara & Co, die wie alte Freunde hinter Steinbögen auf mich warteten, gibt es ebenfalls ein altes Kinderkarrussel in typisch französischem Charme in „meiner“ Straße. Außerdem eine Art Wasseranlage, ein Kino, zahlreiche Restaurants und Boutiquen über Boutiquen. Jedes Mal, wenn ich aus der Tür trete, begrüßt mich ein riesiges Glücksgefühl: Ich befinde mich direkt im Geschehen inmitten der vielen Menschen, der Geschäfte und der prickelnden Herbstluft.IMG_9826IMG_9718Die zentralste Straße der Stadt, und auch nach einigen Aussagen die Schönste. „Meine“ Straße. Es fühlt sich gut an, das zu schreiben, denn es fühlt sich schon jetzt wie ein Zuhause an. Am anderen Ende findet sich das Rathaus und die Oper, am entgegengesetzten Ende ein großer roter Platz. Der Glücksfall, der mir ermöglicht hat, hier einzuziehen, erfüllt mich immer noch mit so großer Ehrfurcht und Dankbarkeit. Vielleicht werde ich nie wieder in einer so schönen und zentralen Wohnung wohnen, wer weiß? Aber für den Moment genieße ich es einfach. “Meine Straße”, „Meine Wohnung“. Es fühlt sich gut an, das zu schreiben, denn es fühlt sich schon jetzt wie mein Zuhause an.