Schlagwort: thelist

Neues Semester – neue Handtasche!

IMG_2835

Vor knapp zwei Jahren habe ich zum ersten Mal meinen jetzigen Campus besucht. Und dann, einen Monat später, stand ich wieder dort, vor derselben großen Eingangstür, mit einer heißen Schokolade in der Hand und aufgeregten Fragen im Kopf. Ich liebe den Herbst, denn er steht immer für raschelndes Laub, angenehm kühle Luft und vor allem für einen Neuanfang. Deshalb gibt es nichts besseres, als den Semesterbeginn des Wintersemesters. Die Akkus sind noch von einem langen Sommer aufgeladen, man kann die Sonne quasi noch auf der Haut riechen, und trotzdem hüllt sich jeder in dicke Wollschals und ein vorfreudiges Lächeln. Neue Leute kennen lernen, neue Kurse ausprobieren, ein neuer Alltag und dieses Kribbeln, das alles begleitet.

Zu diesem Neuanfang gehört in meinen Augen unbedingt ein neuer Verbündeter, der mich jeden Tag begleitet und noch mehr Lust auf den Herbst macht: Eine neue Handtasche. Am besten natürlich eine, in der genug Platz für alle Skripte und Bücher ist. Die letzten Semester war meine geliebte Jet Set Travel Tote von Michael Kors mein ständiger Begleiter, jetzt habe ich Lust auf ein bisschen Abwechslung.

Auf der Collage seht ihr ein wenig Inspiration bezüglich dieses neuen Begleiters und vor allem die Formen, die ich momentan bei Handtaschen am Schönsten finde. Große, senkrechte Shoppingbags wie die Mulberry-Tasche sind für die Uni perfekt, da Ordner und Hefter optimal herein passen. Das Modell von Mulberry (1) ist so schön zeitlos und klassisch. Da ich aber vermutlich keine 500 € für meine neue Tasche ausgeben möchte, habe ich euch mit der Esprit-Tasche (4) einen genauso schönen, aber preiswerteren Ersatz heraus gesucht. Wenn man mal nicht alle Skripte dabei haben muss, finde ich mittelgroße Handtaschen perfekt, wie hier das Modell von Chloé (2). Und wer in der Freistunde noch an der Hausarbeit weiterschreiben muss, dem kann ich die Jet Set Tote von Michael Kors (3) empfehlen, denn die hat ein integriertes, gepolstertes Laptopfach.

Habt ihr einen Favoriten? Und habt ihr auch Neueinkäufe, auf die ihr für ein neues Semester oder Schuljahr nicht verzichten könnt?

desktop2

1 Mulberry | 2 Chloé | 3 Michael Kors | 4 Esprit

September To do List

IMG_4365

In meinen Augen ist der September einer der schönsten Monate. Das Sonnenlicht glänzt nicht mehr klar und hell, sondern golden und wenn man Glück hat, verfärben sich bereits die ersten Blätter. Manchmal ist die Luft noch aufgeheizt vom Sommer und warm genug, um nochmal das Lieblingskleid auszuführen. Manchmal ist der aufkommende Wind schon frisch genug für den neuen Lieblingsschal. Wie jeden Monat habe ich einige Dinge, die ich gern erledigen möchte. Ich liebe To Do Listen – Hier kommt meine, wie sieht eure aus?

Capture the moment | Schnappschüsse können schön sein. Aber auch langweilig, manchmal. Ich finde es extrem faszinierend, wenn etwas für ein Foto inszeniert wird, wenn eine Geschichte damit erzählt wird. In Zukunft will ich genau das öfter machen.

IMG_4382

Be creative | Mit einem Teil meiner To Do Liste habe ich bereits begonnen, und darunter fällt auch das Basteln eines Fotoalbums meiner kleinen Rom-Reise, wie ihr auf den Fotos seht. Fotos einkleben und die Seiten mit Sprüchen und Bändern zu verzieren ist einfach so entspannend. Außerdem geht es nächstes Jahr für mich zum ersten Mal über die Grenzen von Europa hinaus und für diese Reise möchte ich mir ein Scrap Book mit ganz vielen inspirierenden Bildern dieses Reiseziels basteln, und natürlich auch To Do Listen für die Reise anfertigen. Es dauert noch ein wenig bis ich tatsächlich im Flieger sitzen werde, aber zum Glück ist ja Vorfreude die schönste Freude!

Discover | Wie ihr wisst, liebe ich Städtetrips und ich freue mich wahnsinnig, dass ich diesen September wieder ein paar Städte von meiner Liste abhaken kann.

IMG_4395

Start a Bullet Journal | Bullet Journals sind Notizbücher, die man ganz frei gestaltet und wie eine Art Kalender benutzt. Viele benutzten es, um Erfolge zu tracken (wie viel Wasser habe ich getrunken, wie viele Stunden habe ich geschlafen, welche Bücher habe ich gelesen?) und illustrieren diese Listen liebevoll. Im Internet, vor allem auf Blogs, auf Pinterest und Instagram gibt es so wahnsinnig viel Inspiration. Lets do this!

Burst with joy | Ein Besuch des Europaparks steht schon ewig auf meiner Liste. Wenn man diesen Punkt allerdings mit Menschen “abhaken” möchte, die alle einen vollen Terminkalender haben und zudem in der ganzen Welt herumreisen, ist es sehr schwierig, einen Termin zu finden. Ich hoffe so sehr, dass es diesen Herbst endlich klappt und ich mir auf der Achterbahn vor Freude die Seele aus dem Leib schreien kann.

IMG_4405

Actually buy happiness | In meinem gedanklichen Einkaufskorb für den September sehe ich Blusen und Spitze unter Grobstrickpullovern, matte Lippenstifte und Overkneestiefel und viel weinrot, aber auch Bücher und Kerzen und einen Riesenvorrat meiner Lieblingstees.

Stop complaining | “Go 24 hours without complaining. Not even once… Then watch how your life starts changing.”

Be grateful everyday | Amen <3

Habt ihr euch auch Dinge für den September vorgenommen?

IMG_4396

To Do List for October

IMG_0120

Hello October! Chapter 10 of 12… Ein neuer Monat beginnt und es ist Zeit, einen aufregenden, anstrengenden, wunderschönen September zu verabschieden und den Oktober willkommen zu heißen. Auch wenn ich mich hier in Frankreich ebenfalls in übergroße Pullover kuscheln und den Monat mit Tee und einem guten Buch begrüßen kann, weiß ich schon jetzt, dass mir hier einige Dinge fehlen werden, die ich wahnsinnig eng mit dieser Zeit des Jahres verbinde. Zum Beispiel den Kastanienbaum vor unserem Haus, der jetzt seinen schönsten Auftritt hat oder die Bücherei-Besuche und ausgiebigen Spaziergänge mit meiner Familie. Äpfel pflücken gehen, Mädelsgespräche bei ausgiebigen Feldspaziergängen… Aber auch ein paar andere Dinge, die hier nicht funktionieren: Apfelkuchen backen zum Beispiel (mangels Ofen – hach, ich weiß noch genau, wie ich letztes Jahr um diese Zeit mein Lieblingsrezept in Massen gebacken habe) oder auch ausgiebiges Baden am Abend mit ganz viel Schaum und Kerzen (mangels Badewanne). Generell war ich heute Morgen ganz erstaunt darüber, wie viel sich seit letztem Oktober verändert hat! Das Abitur lag erst so kurz zurück, und ich war sehr aufgeregt vor meinem ersten Semester und allen Veränderungen, die ein Studium so mit sich bringt. Nie hätte ich gedacht, dass ich jetzt, genau ein Jahr später,  in einem anderen Land leben und ein Auslandssemester machen würde!

IMG_0116

So schön es jetzt auch zu Hause wäre, hat Lyon natürlich auch im Herbst viel zu bieten, und deshalb habe ich mir ein paar Dinge vorgenommen, die ich im Oktober gern erleben würde.

To Do List for October

  • Eine heiße Schokolade trinken bei Bernachon (dem berühmtesten Chocolatier der Stadt)
  • französische Klassiker auf dem Marché des Bauquinistes kaufen – einem Flohmarkt für alte Bücher direkt am Flussufer
  • Eclairs essen
  • Mehr Postkarten schreiben
  • Kürbissuppe kochen
  • Mehr Coffee Dates mit Freunden
  • Das beheizte Freibad am Ufer der Rhône ausprobieren
  • Pizza bestellen für einen Filmmarathon (hab ich schon ewig lange nicht mehr gemacht)
  • Mit dem Fahrrad durch die Stadt und an den Flüssen entlang fahren
  • Kerzen anzünden und sich mit Joghurt, Zimt und Obst (frische Feigen!) im Bademantel ins Bett kuscheln
  • Für ein Wochenende nach Paris oder Marseille fahren (das wäre der Wahnsinn!)

Habt ihr euch auch schon etwas für den Herbst vorgenommen? Ich wünsche euch einen sonnigen und schönen ersten Oktobertag!

IMG_0117

A new Passion

101e7ae3eecddc6795a42a1f9c7d1e93

Wir haben Anfang Juli, und die Hitze nimmt uns in Deutschland den Atem. Wenn ich nicht gerade am Wochenende an wunderbaren Sommerfesten teilnehme, Wassermelonensalate mache oder im Bikini die Sonne anbete, dann drehen sich meine Gedanken zurzeit um ganz andere Dinge – Klausuren! Am Freitag schreibe ich die Erste von 5, und dann ist auch schon das zweite Semester vorbei. Bis dahin erscheint es mir allerdings noch ein ewig langer Weg zu sein… manchmal schwirrt mir so sehr der Kopf, von den ganzen Dingen, die ich schon gelernt haben sollte, dass ich gar nicht mehr weiß, welchen Wochentag wir haben. Und wie das so ist, wenn man eigentlich lernen sollte, entdeckt man plötzlich ganz wunderbare Ablenkungen und neue Leidenschaften!

Denn wenn ich den ganzen Tag gelernt habe, wenn mir irgendwann alles zu viel wird, dann verkrieche ich mich abends in mein Bett. Ich laufe nicht davon, ich sammle nur Kraft. Lasse den Abend ausklingen mit Downton Abbey, Spotify, Jane Austen und ganz viel Pfirsich Tee. Außerdem habe ich das Glück, von meinem Bett aus die Sonne auf und unter gehen zu sehen und morgens um 5 in warmes Licht getaucht zu werden, wenn die ersten Vögel zwitschern (ich mag das total!). Mein Bett ist fast wie ein magischer Ort – nachts vor dem Einschlafen kommen mir die besten Ideen. Kurze Pyjama Hosen an, und die freie Zeit kann erst richtig beginnen.

Mein aktuelles Bett habe ich schon seit ungefähr 6 Jahren. Ich finde es immer noch sehr bequem und groß genug, aber es stört mich, dass es rot ist und keinen richtigen Rahmen hat. Ich würde mir am liebsten ein wunderbar großes, massives, dunkelbraunes Holzbett kaufen, mit klaren Linien und Kanten, wie zum Beispiel eines von diesen hier, und dann meiner Dekorationswut freien Lauf lassen.

Deshalb ist in den letzten Nächten Pinterest mein bester Freund geworden, da ich wieder Lust bekommen habe, mein Zimmer umzudekorieren, mit einem neuen Fokus: dem Bett und den Büchern. Ich dachte, ich teile meine Ideen mit euch – vielleicht muss sich ja noch jemand vor dem Lernen drücken.

Einrichtungsideen für mein zukünftiges Schlafzimmer

Eine lavendelblaue Wand. Ich kann mir keine sanftere und beruhigerende Farbe als ein zartes Lavendel vorstellen, das der Wand hinter dem Bett das gewisse Extra gibt und somit den Schlafbereich abgrenzt.

Ausgefallene Dekoration. Meine Favoriten: Individuelle Bilderrahmenwände, Ausgefallene Lampen, wie zum Beispiel in Form eines Mops oder einer Ananas wie in dem Bild weiter oben, praktische und gleichzeitig dekorative Hinweise für Gäste, wie das Bild mit dem W-lan-Passwort, sowie Weltkarten an den Wänden. Scratch Maps – goldene Weltkarten, bei denen man die Länder wegrubbelt, die man schon bereist hat – finde ich so cool, dass ich schon einige Male welche verschenkt habe.

Schöne Teelichter und ein origineller Wecker, gerne vintage, versprühen immer Charme. Außerdem kann man in meinen Augen nie genug Kissen haben!

Bei einer Farbfamilie bleiben und bunte Akzente setzen. Bei einem dunklen Bettgestell empfinde ich weiß immer noch als schönsten Kontrast, aber auch rosane, blaue oder hellgelbe Details wie zum Beispiel in den Bildern oben finde ich herzallerliebst.

Sanftes, indirektes Licht ist sehr wichtig in Schlafzimmern, um sich wohl und geborgen zu fühlen, und nicht wie auf einem Zahnarztstuhl. Außergewöhnliche Lampen oder Lichterketten können so schöne Akzente sein.

Spiele mit verschiedenen Strukturen. Ein Teppich aus Filzkugeln, Kissen mit Rüschen, frische Bettlaken aus weißen Leinen und transparent flatternde Vorhänge.. ich finde es sehr spannend, wenn ein und dieselbe Farbfamilie in verschiedenen Strukturen wieder aufgergriffen werden.

Ein Tisch zum Drüberstellen über das Bett, auf dem der Laptop genauso gut wie das Frühstückstablett hinpassen und das Schreiben, Filme Schauen, Essen im Sitzen erleichtert. So einen habe ich schon oft bei Ikea gesehen und ich freue mich schon, ihn mir endlich zu kaufen.

Bücher gehören für mich zu einem Schlafzimmer, wie der Sandmann zum Kinderprogramm. Am liebsten würde ich meine Schätze ganz besonders gebührend ins rechte Licht rücken – in einem ‘unsichtbaren’ Wandregal (die Bücher scheinen an der Wand zu schweben, das kennt ihr sicher), in einer Bücherwand der besonderen Art wie im obersten mittleren Bild oder als Nachttischersatz. Ich bin sicher, es gibt noch so viel mehr Ideen für richtige Booklover und ich freue mich schon, sie durchzustöbern.

So. Ich hoffe, ich konnte euch etwas von meiner perfekten Fantasie-Schlafzimmer-Welt zeigen und damit ein wenig inspirieren. Nach dieser kleinen Auszeit laufe ich nicht mehr davon. Keine Bettwäsche und Nachttischlampen, sondern grammatischer Wechsel und Erzählperspektiven stehen jetzt auf dem Plan. Wenn ich mit einer positiven Einstellung in die Klausur-Woche gehe, dann wird alles schon werden. Und danach kann ich mich umso intensiver mit den Dingen beschäftigen, die mir richtig Spaß machen und die ich schon wieder so lange aufgeschoben habe. Wünscht mir Glück & träumt was Schönes!

All pictures via Pinterest.

Wishlist Update

Anhang 4(3) Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, bin ich ein großer Fan vom Listen schreiben! Wunschlisten zu schreiben macht natürlich am Meisten Spaß, da man sich dann immer erlaubt, ein wenig von den Produkten zu träumen oder sich dazu motiviert, darauf hinzusparen. Oft neigt man ja allerdings doch dazu, sich immer mehr Dinge zu wünschen – und wenn man sie dann endlich hat, weiß man sie gar nicht mehr zu würdigen bzw. schreibt bereits eine neue Wunschliste. Davon bin ich überhaupt kein Freund und deshalb dachte ich mir, mache ich doch mal ein Wishlist Update der letzten beiden Wunschlisten. Für welche Anschaffungen habe ich mich entschieden? Mit was bin ich zufrieden, mit was nicht? Und was möchte ich mir immer noch anschaffen? Wishlist Am 17. November 2014 schrieb ich über meine Weihnachtswunschliste. Wie lange das schon her ist!

1) Check! Best buy ever!! Nur knapp 5 Wochen nach der ersten Wishlist berichtete ich euch von meinem neuen iPhone 5s, das ich überraschend auf Ebay ersteigern konnte. Ich bin immer noch so verliebt in dieses Ding! Außerdem bin ich wirklich wirklich froh, dass das Handy, das ich schließlich gebraucht und ohne Garantie gekauft habe, einwandfrei funktioniert. Ich hoffe sehr, das bleibt noch lange so! Auf dem Bild seht ihr übrigens ein L2 Smartphone von LG.

2) Check! Ich war so glücklich, als ich euch am 16. Dezember 2014 meine erste Designer Tasche vorstellen konnte: Die Jet Set Travel Tote von Michael Kors, die ich mir schon so lange gewünscht habe. Seitdem ist sie meine tägliche Begleiterin zur Uni und ich bin wirklich sehr zufrieden mit ihr. Keine Kratzer oder Macken, und wunderschön finde ich sie auch immer noch. Auch wenn für den Sommer eine hellere Tasche natürlich auch nicht schlecht wäre.. aber bleiben wir bei den relevanten Informationen: Ich bin immer noch sehr glücklich und freue mich jeden Tag über meine Tasche.

3) Ein Macbook ist das, was ich mir an Materiellem im Moment am aller meisten wünsche und auch gut gebrauchen könnte. Vor allem, weil er so schön dünn und leicht ist! Wenn mein jetztiger PC kaputt gehen sollte, wird das das erste sein, was ich mir kaufe – aber jetzt möchte ich so lange warten und darüber froh sein, dass mein jetziger Laptop mir seit 5 Jahren treu zur Seite steht.

4) Check! Und es war wunderbar, die letzte Desperate Housewives Staffel mit meiner Familie zu schauen.

5) Tiffany&Co Schmuck finde ich immer noch anbetungswürdig schön. Aber wie auch schon im November sehe ich im Moment keinen Grund, mir so teuren Schmuck anzuschaffen und das ist vermutlich auch gut so:D

6) Check! Ich liebe meinen Kalender so sehr! Mit gerade mal ca. 20 Euro – wobei, für mich war es auch noch ein Weihnachtsgeschenk – war es eine der besten Anschaffungen des Jahres. Jeden Moment dabei, rettet mir jeden Tag aufs Neue meine Nerven und speichert alle wichtigen und schönen Ereignisse meines Jahres 2015. Man merkt, dass der Leuchtturmkalender sehr hochwertig verarbeitet ist, denn bis jetzt sieht er auch noch nach täglicher Benutzung einwandfrei aus. Absolute Kaufempfehlung!

wishlist2 Am 14. März 2015 zog der Frühling nicht nur in mein Herz, sondern auch in meine Brieftasche ein, und deshalb zeigte ich euch die Dinge, die ich mir im kommenden Frühling am liebsten anschaffen wollte.

1) & 2) Brauche ich eigentlich gar nicht wirklich. Über Vasen können wir noch mal reden, wenn ich ausgezogen bin!

3) Check! Hach ja, der rosane Mantel – aus ihm wurde dann die pinke Variante von Benetton, die ich euch in meinem Spring Haul vorstellte. Blöd an dem Mantel finde ich, dass er so schnell knittert, wenn man sich mit ihm setzt, aber ansonsten bin ich immer noch zufrieden.

4) Check! Love, Chloe ist immer noch mein liebster Duft – blumig, leicht, feminim – und ich habe es zu keinem Zeitpunkt bereut, mich für diesen als mein ‘Stamm-Parfum’ entschieden zu haben.

5) Pandora-Ringe sind immer ein Grund zum Schmachten, aber wirklich notwendig sind sie (leider) nicht. Daher wurden sie von der Wunschliste entfernt.

6) Check! Diese Highheels! Auch wenn ich die mintfarbenden Exemplare von Buffalo immer noch wahnsinnig schön finde, bin ich nach wie vor unsterblich verliebt in meine gestreiften Pumps von Asos und freue mich, sie diese Woche zum ersten festlichen Anlass tragen zu können.

7) (Check!) Die orange getönte Sonnenbrille für ein paar Euro von New Yorker wurde zu meinem liebsten Accessoire für den Sommer – wer war noch mal Ray Ban?

8) Sam Smiths Album habe ich mir noch nicht gekauft, aber es steht nach wie vor auf der Liste.

Nach dieser Bestandsaufnahme stelle ich fest, dass ich mir die “wichtigsten” Punkte auf den Listen mit meinem eigenen Geld erfüllen konnte und dass ich mich über viele schöne Dinge freuen und dankbar sein kann. Wie gesagt belegt ein Macbook momentan den ersten Platz der nächsten größeren Anschaffungen. Stellt euch vor, ich könnte meinen Laptop mit in die Uni nehmen! (Mein jetziger Laptop ist dafür wirklich viel zu schwer.) Essays in der Bahn oder in der Bib schreiben! Das ist im Moment wirklich so eine Traumvorstellung – Gott, was ist bloß schief gelaufen in meinem Leben? Das, was ich mir die letzten Wochen jedoch am aller meisten gewünscht habe, ist heute endlich in die Tat umgesetzt worden  – mein Freund und ich haben einen Sommerurlaub gebucht! Wo es hin geht erfahrt ihr natürlich ganz bald. Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende! <3

Unvollständig

IMG_6893

Jeder Mensch ist ein Mosaik aus seinen Eigenarten, Leidenschaften, Erinnerungen. Sie formen unsere Persönlichkeit, setzen sich an jedem Tag neu zusammen. Sie schmücken uns. Es geht immer um die Details, und zwar nicht nur beim Outfit. Ich bekomme zum Beispiel einen Kloß im Hals, wenn ich klassische Musik höre und vor Jahren war ich völlig besessen von der depressiven Dichterin Sylvia Plath. Diese Eigenarten finde ich an anderen Menschen oft sehr faszinierend. Deshalb lade ich euch heute ein, ein paar Splitter von meinem Mosaik besser kennen zu lernen.

Ich würde meinen Lieblingsschmuck und meine Tagebücher niemals hergeben.

Ein komischer Tick von mir ist es, bis 100 zu zählen, wenn ich nervös bin oder mich entspannen will. Oder auch beim Sport, wenn ich will, dass die Zeit schneller herum geht.

Ich bekomme Panik, wenn ich zu spät komme oder etwas Wichtiges vergessen habe.

IMG_6913

IMG_6886

Meine liebste Figur aus Harry Potter waren ganz klar Hermine und Draco Malfoy. Mit der schüchternen Klassenbesten konnte ich immer sehr gut mitfühlen; bewundert habe ich sie für ihren bissigen Humor und ihren Mut. Draco bekommt ab dem 5. Band eine so wunderbar tragische Rolle in Harry’s Welt, dass ich ihn einfach lieben musste.

Meine erste eigene Wohnung würde ich mit ganz viel weiß einrichten, ein paar dunkelbraunen Möbeln, lavendelblauen Wänden und pastellfarbenen Akzenten.

Ich glaube, dass jemand über mich wacht und dass verstorbene Verwandte in besonderen Momenten stolz auf mich herunter lächeln.

Ich bin der Überzeugung, dass persönliches Glück ein Stück weit Einstellungssache ist.

IMG_6903

Ich bin süchtig nach dem Gefühl des Erschaffens bei einem kreativen Prozess, zum Beispiel beim Schreiben. Und nach Inspiration in Form von Zitaten, Gedichten und Liedern. Und nach Schokoladeneis und Erdbeersmoothies.

Ein besonderer Schatz in meinem Zimmer ist mein Schmuckkästchen, meine Zeitschriften&Nagellack-Sammlung und eine Kiste, die randvoll mit meinen Tagebüchern gefüllt ist.

Mein liebstes Kleidungsstück ist ein dunkelrotes Kleid von H&M und blau weiß gestreifte Slipper von Pull&Bear.

Meine Lieblingsstädte sind bis jetzt London, München und Barcelona.

Ich würde gern einmal wo anders wohnen. Und zwar am Meer, zum Beispiel in Norddeutschland. In Frankreich, wegen der wunderschönen Sprache. Oder in einem traumhaften Land wie Bali.

IMG_6930

IMG_6909

Eine nervige Angewohnheit ist, dass ich mir zu viele Gedanken über alles mache. Ab und an ist das aber auch okay – denn manchmal schreibt mein Kopf ganz von allein Gedichte.

Mein größter Boys-Crush in jungen Teenager-Jahren: Der unsterblichste Gentleman von allen: Edward Cullen aus Twilight.

Ich hasse es, unlackierte Fingernägel zu haben. Zu vergessen, in meinen Kalender einzutragen. Missverständnisse.

Meine erste goße Leidenschaft entdeckte ich mit 6 Jahren, als ich meinen ersten ‘Roman’ schrieb. “Fiona, die Meerjungfrau” wurde von mir in stundenlanger Arbeit eingetippt, ausgedruckt, illustriert und an meine Familie verteilt.

Meine liebste Crime-Serie ist Criminal Minds, da sie die besten Charaktere und außerdem in jeder Folge fesselnde Fälle und wunderschöne Zitate hat. Gerade bin ich wieder ganz akut süchtig!

IMG_6895

Ich ekele mich vor Apfelmus, Crème Brulée, knackenden Gelenken und alten Klamotten.

Mein aktuelles und absolutes Lieblingslied heißt ‘Happy’, stammt von meiner Langzeit-Liebe Marina and the Diamonds und drückt Glück, Trauer und Hoffnung so gut aus, dass ich nicht weiß, wie sie das gemacht hat.

Ich bin im Himmel wenn ich eine Bücherei, Eisdiele oder die Goethe-Straße mit all den Luxusgeschäften betrete.

Das war ein Teil meines Mosaiks. Es schmückt mich und macht mich zu dem Menschen, der ich bin. Ich würde keinen einzelnen Splitter austauschen wollen, und ich hoffe, es kommen noch viele dazu. Ich will mich jeden Tag neu erfinden, ich will unvollständig bleiben. Das war mein Mosaik. Und was ist deins?

IMG_6870

Tshirt, Necklace – H&M / Big Bracelet – Hipanema / Small Bracelet – Tiffany&Co / Earrings – Sixx /

First Week of June

IMG_6727

Nach einem Himbeermilchshake in der Sonne hatte ich tatsächlich die Gewissheit: wir haben Juni. Die Hälfte des Jahres ist fast um. Der Sommer ist da! Wie bereits in den letzten Wochen lief auch diese und die letzte Woche wie üblich ab: Am (langen) Wochenende bin ich in allerbester Ferienstimmung, unternehme viele schöne Dinge, genieße die freie Zeit und den freien Kopf in vollen Zügen. Unter der Woche dagegen stehe ich dauerhaft unter Strom, arbeite meine Hausaufgaben ab und stecke meine ganze Energie in die Uni. Im Gegensatz zu von vor ein paar Wochen habe ich jetzt allerdings auch (meistens) Spaß daran und bin sehr motiviert, in meinen Klausuren gut abzuschneiden. Kennt ihr dieses permanente schlechte Gewissen, wenn man weiß, wie viel man noch zu lernen vor sich hat und trotzdem nichts dafür tut? Ich hasse das! Deshalb hieß es in den letzten zwei Wochen endlich: “Das Geheimnis des Erfolgs ist anzufangen.” – Mark Twain. Und zwar habe ich mir jetzt endlich angewöhnt, jede Veranstaltung gewissenhaft nachzuarbeiten und den ganzen Stoff noch einmal durch zu gehen. Das ist zwar arbeitsaufwendig, aber dafür lerne ich ganz nebenbei schon mal die wichtigsten Infos und bin viel motivierter, auch am Ball zu bleiben. Und für das Urlaubs- und Sommerfeeling? Gibt es ja das Wochenende! Auf den folgenden Bildern seht ihr, was ich sonst noch so getrieben habe.

Erbeer-Rharbarber-Kuchen und Wassermelonen-Frühstück mit einer lieben Freundin im Garten – oh yes! Ich bin ab jetzt auch offiziell süchtig nach Magnum-Eis.. obwohl ich das früher überhaupt nicht mochte! Schwimmbadbesuche waren bei den tollen Temperaturen natürlich obligatorisch und außerdem ganz wunderbar.

Girls Night! Endlich kann man wieder bis tief in die Nacht draußen sitzen – wenn ich eins liebe, sind es lauwarme Sommernächte. Und so sahen meine Wochentage aus – mal am Schreibtisch, mal im Garten. Frische Beeren am See mit einem guten Buch am Wochenende haben so unglaublich gut getan, dass ich ganz bald mehr davon brauche.

Ausflüge ans Mainufer wurden bei dem schönen Wetter auch fleißig unternommen. Egal ob ich währenddessen Französisch-Hausaufgaben gemacht, Geburtstagskarten geschrieben oder Schwäne beobachtet habe, die Stunden am Wasser und in der Sonne sind immer wieder schön. Ich wünsche euch noch eine sonnige und erfolreiche Woche!

IMG_6513

25 things to do before you’re 25

Ich bin eine Freundin von großen und vielen Worten, aber manchmal sagen Bilder schon alles, was das Herz ausdrücken könnte. Daher seht ihr heute meine bebilderte Liste ’25 things to do before you’re 25′, die ich in den nächsten 4,5 Jahren angehen möchte. Ich hoffe, sie inspiriert euch!

1. Schlafe unter freiem Sternenhimmel. 2. Bereise das Paradies – Bali vielleicht?. 3. Sei öfters spontan!

4. Ziehe in deine erste eigene Wohnung. 5. Lass dir das Tatoo stechen, das du schon so lange wolltest. 6. Gib einem Freund eine Überraschungsparty! Für mich wurden bereits zwei organisiert und diese Freude würde ich gern mal zurück geben!

7. Kaufe dir die Designer-Handtasche oder die Jimmy Choos die du schon seit Jahren anschmachtest. 8. Focus on the goals. Arbeite für deine Ziele. Was willst du in den nächsten Jahren erreichen? Was hast du in den letzten Jahren gelernt? 9. Steh’ zu deinen Fehlern.

10. Lerne endlich zu kochen oder probiere zumindest neue Gerichte aus. 11. Schmeiß’ deinen Freunden eine exquisite Dinner-Party und… 12. verschenke die süßesten Cake Pops der Welt.

13. Erlebe den Sommer deines Lebens! 14. Bereise einen anderen Kontinent. 15. Fang endlich an, deinen Körper zu lieben – er ist der einzige, den du hast.

16. Besuche Disneyland. 17. Schreibe einen Liebesbrief. 18. Liebe bedingungslos.

 

19. Gib’ deinen Eltern was zurück. 20. Beteilige dich an einem sozialen Projekt. 21. Lerne Verantwortung zu tragen.

 

22. Nimm’ dir immer eine ruhige Minute für dich selbst. 23. Liebe den Winter und tanze im Schnee! 24. Lebe deine Leidenschaft.
25. Give people a reason to remember your name. Was möchtet ihr in den nächsten Jahren erreichen und erleben?

All pictures via Pinterest.

99c3bfd0de87cd37d1d9cf0b5c1a0bb1

Things I want to do this Summer!

IMG_5637

Things I want to do this summer.

Der Sommer ist in jeder Hinsicht eine besonders intensive Jahreszeit, und genau aus diesem Grund lieben ihn wahrscheinlich die meisten Menschen so sehr. Man spürt die Sonne direkt auf der warmen Haut, das Gras an den Füßen. Der Saft von Wassermelonen rinnt übers Kinn und alles wird in leichten Sandalen so viel einfacher. Vorfreude ist einfach die schönste Freude! Und deshalb habe ich eine Liste geschrieben mit den Dingen, die ich diesen Sommer unbedingt erleben möchte. Vielleicht kann ich euch ja ein bisschen für eure Sommerplanung inspirieren?

1. Die Erdbeersaison zelebrieren! Nach zwei Wochen hat man sich im Juni meistens schon so an die nun überall erhältlichen Früchte gewöhnt, dass man sie gar nicht mehr so zu schätzen weiß. Gerade jetzt kann ich mich aber noch genau erinnern, wie sehr ich sie im Winter vermisst habe und keine Mandarinen oder Äpfel mehr sehen konnte. Deshalb will ich die Saison voll und ganz auskosten: Erdbeeren pflücken gehen, Erdbeeren mit Sahne essen, Erdbeer-Smoothies und Milchshakes machen, Erdbeertorte backen… Wie ihr auf dem Bild seht, habe ich einen Punkt bereits abgehakt: So viele Erdbeeren auf einmal essen wie ich kann (also die ganze Palette)!

2. Ans Meer fahren! Wenn man nach langer Zeit wieder das Meer sieht, ist das immer so ein wunderbarer Moment. Deshalb will ich so gern das Meer und ein anderes Land sehen, eine andere Kultur erleben und am liebsten Urlaub machen, mit allem, was dazu gehört: Sightseeing, Strandtage und ganz viel Entspannung.

3. Selbst schlechtes Wetter ist im Sommer besser und aufregender und auch hier freue ich mich schon darauf, mich an Regentagen ins Bett zu kuscheln und mit dem Buch unter der Decke zu verkriechen. Sommergewitter, schwüle Luft und den Regen auf der nackten Haut zu spüren gehört für mich zum Sommer dazu und ist so oft, wenn die warmen Tropfen auf dem heißen Asphalt verdampfen, ein außergewöhnliches Schauspiel.

4. Schwimmen gehen, und zwar regelmäßig. Ich hatte mehrmals Phasen in den Sommerferien, in denen ich jeden Morgen ins Freibad gegangen bin, um einsame Bahnen zwischen Rentnern und Frühaufstehern zu ziehen. Und es hat jedes Mal so gut getan! Morgensonne, kaltes Wasser, ein frisches Gefühl, ein strahlendes Gesicht und müde Beine. Das will ich wieder.

5. Selten löst etwas so schnell und wunderbar Endorphine aus, wie eine Achterbahnfahrt – zumindest in meinen Augen. Wenn man diese dann auch noch mit guten Freunden genießt, ist der Tag perfekt. Daher würde ich diesen Sommer unheimlich gern in einen Freizeitpark fahren, um zu Picknicken, die Attraktionen zu fahren und um einfach eine unbeschwerte Zeit zu haben.

6. Grillabende, Geburtstagsfeiern, Poolpartys mit Freunden.

7. Auf unserer Dachterrasse übernachten. Einmal habe ich das mit einer guten Freundin gemacht, und es war ein tolles Gefühl, komplett unter freiem Himmel zu schlafen, die frische Luft zu atmen und dieses ganz andere und deshalb aufregende Gefühl zu genießen. Letztes Mal habe ich sogar zum ersten Mal in meinem Leben Sternschnuppen gesehen, und sogar gleich mehrere! Der Wunsch, den ich darauf hin in mich hinein geflüstert habe, ist sogar in Erfüllung gegangen und beeinflusst heute immer noch mein Leben. Das sehe ich als ein gutes Omen für die nächste Übernachtung im Freien!

Habt ihr euch auch schon Dinge überlegt, die ihr unbedingt diesen Sommer machen wollt?

pag5

Fashion Classics and their Bags

page4

Fast jede Frau hat eine Schwäche für sie – Taschen. Besonders hoch lassen unsere Herzen die Designer Taschen schlagen, die die Modewelt beeinflussen und fast immer Vorbild für die günstigen Ableger von Modeketten wie H&M, Zara und Co sind. Schaut man näher hinter die Kulissen der Marken entdeckt man allerdings weit mehr als Glamour: Designer Taschen und ihre Trägerinnen scheinen fast schon in einer eigenen Welt zu leben, in der nicht Immobilien oder Autos als Wertanlage gelten, sondern Taschen. Der ‘Aktienhandel’ für Fashionista’s bringt manche sogar so weit, um die halbe Welt zu jetten, nur um das gewünschte Modell in den Armen zu handeln. Viele Produkte der von mir aufgezählten Marken werden als Wertpapiere gehandelt, bei denen sich der Preis ändert und bei denen der Satz “This bag is an investment piece” eine ganz neue Bedeutung bekommt.

Versteht mich nicht falsch – ich liebe Taschen, und Designer Stücke ganz besonders. Auch ich denke, dass fast alle Modelle durch ihre klassischen Schnitte zu zeitlosen Schönheiten werden, die zurecht ihre Faszination und ihren Hype auslösen. Dennoch sind so hohe Preise (und bis zu der Recherche für diesen Post war mir gar nicht bewusst, wie hoch genau!) in meinen Augen fast nie gerechtfertigt. Bei diesen extremen Geldsummen finde ich es außerdem erstaunlich und auch erscheckend, wie präsent und “normal” so hochpreisige Stücke auf Instagram und Co vertreten sind. Ich für meinen Teil hoffe, dass ich nie auf mein Leben zurück blicken und mir eingestehen muss, 6000 Euro für eine Tasche ausgegeben zu haben (anstatt damit eine Weltreise zu unternehmen zum Beispiel), denn das ist in meinen Augen einfach dekadent. Trotzdem finde ich, es macht Spaß für eine gewisse Zeit in diese Welt einzutauchen, über die Modelle zu recherchieren und auch ein bisschen zu träumen. Daher habe ich für euch die beliebtesten Marken, die Modelle, die mir von ihnen am Besten gefallen und deren Preise heraus gesucht. Viel Spaß beim Lesen & Träumen!

page

Givenchy. Hubert de Givenchy entwarf 1961 das Kleine Schwarze für Audrey Hepburn in Frühstück bei Tiffany und schuf damit einen der größten Modeklassiker der Modegeschichte. Doch nicht nur dafür sollten wir ihm dankbar sein – denn die Givenchy Antigona, die ihr auf den Bildern seht, ist in meinen Augen ebenfalls sehr anbetungswürdig. Lady like und klassisch, und dabei absolut zeitlos – ein echter Traum!

Preise: Antigona Small ca. 1350 Euro, Medium ca 1600 – 1900 Euro

feea6601ca1b5ea5e15f8db2a991fb1a

Louis Vuitton. Obwohl die Louis Vuitton Neverfull erst 2007 ihren ersten großen Auftritt feierte, gilt sie heute als eine der meist begehrtesten und gekauften Totes. Gerade bei jüngeren Mädchen erfreut sich die Marke großer Beliebtheit – was zuweilen zu einem kleinen LV Overkill führen kann. Auch machen es zahlreiche Fälschungen schwer, die Marke immer noch mit ausschließlich positiven Attributen in Verbindung zu bringen. Nichts desto trotz bin ich ein Fan der Marke und ziehe den Hut vor der Tatsache, so ein charakteristisches Design und Monogramm erschaffen zu haben. Am schönsten finde ich das Modell Neverfull, wie ihr sie oben auf dem Bild seht – ohne das ewige LV, sondern nur mit dem typischen Schachbrett-Muster. Ob ich Damier Ebene (braun) oder Damier Azur (hell) schöner finde, kann ich je nach Jahreszeit nie entscheiden.

Preise: Neverfull GM (größte Größe): 945 Euro

page2

Michael Kors. Ich liebe Michael Kors Werbungen, die Produkte und das Design der Marke! Mit dem gold-glänzenden MK Logo hat sich die Marke vor allem in den letzten Jahren auf dem Markt etabiliert und gilt als sportlich-chick, modern und gleichzeitig klassisch. Vor allem gut finde ich, dass MK trotz des ‘günstigen’ Preises (natürlich nur günstig im Vergleich mit den Preisen der anderen Marken!) nur sehr hochwertige Materialien verwendet und die Qualität sehr ernst nimmt. Seit 5 Monaten besitze ich selbst eine Tasche der Marke und kann guten Gewissens sagen: es stimmt, was versprochen wird. An meiner Tasche befindet sich nicht ein Kratzer; sie ist schmutzabweisend und jede Naht sitzt bombenfest. Wenn ich da von abgerissenen Henkeln bei Louis Vuitton lese – ich habe selbst schon Erfahrungen mit abgeblättertem Innenfutter bei der LV Speedy gemacht – bin ich nur noch überzeugter von MK Produkten. Bei Bedarf würde ich mir jederzeit wieder eine Tasche kaufen. Vor allem die Selma Satchel, die ihr auf den Bildern seht, finde ich super schön.

Preise: Selma Satchel ca. 360 Euro

page3

05fc321fd22187ff07149d63c324edef

Céline. Phoebe Philo, Creative Director von Céline, entwarf die charakteristische Form der Céline Taschen. Die Mini Luggage, die ihr als kleine Nano Version auf den rechten Bildern der Collage seht, bringt den großen Durchbruch und wird den meisten von euch bekannt sein. Es folgen die Modelle Trio, Trapeze und Phantom (letztere links auf der Collage zu sehen) als die neuen It-Bags. Große Logos sind bei dieser markanten Form überflüssig und die Taschen werden trotz sehr hoher Preise überall gekauft. Ich habe bereits davon gelesen, dass bereitwillige Käufer teilweise monatelang auf der Warteliste stehen müssen, um ihre eigene Céline in den Händen zu halten, und dass auch heute noch Blogger nach Paris fliegen, um vor Ort ihr Schätzchen entgegen zu nehmen. Denn eins macht die Taschen besonders begehrlich: Sie sind nur in wenigen Céline Stores erhältlich, nicht in (Edel-)Kaufhäusern und schon gar nicht im Internet. Dieser daraus resultierende Haben-Wollen-Effekt macht sich bemerkbar: Die Céline Taschen sind neben LV seit 2012 die am meisten kopierten und gefälschten Taschen der ganzen Welt.

Preise: Trio Bag 600 – 800 Euro; Mini Luggage, Trapeze und Phantom um die 2000 Euro

page4

Chanel. Als die klassische Flap-Bag mit dem Steppmuster (oben rechts in der Collage die Dumbo Version) 2008 für ‘läppische’ 1500 Euro über die Ladentheke ging, wollte sie niemand haben. Die überaus clevere Strategie von Chanel? Preise erhöhen! Dazu wird ein (künstlicher) Engpass vorgetäuscht, dass heißt, es wird so getan, als ob es nur wenige Taschen zu kaufen gäbe. Und schon sind Le Boy Bag (unten rechts und links auf dem Bild) und die Flap Bag endlich auch bei der jugen Elite sowie bei den Hollywood Stars beliebt. Dass diese Strategie immer noch funktioniert, zeigt Chanel 2014: Eine erneute Preiserhöhung treibt Fashionistas weltweit die Tränen in die Augen. Somit sind wir in 6 Jahren bei einer Preissteigerung von 140 %! Heute sind sie beliebter denn je.

Preise: 3000 – 6000 Euro

page5

Prada. “Fashion is an instant language” – sagte einst die Prada-Mitinhaberin Miuccia Prada, die gleichzeitig der kreative Kopf hinter dem Milliarden-Imperium ist. Und wie recht sie hat! Die Prada Saffiano Lux Tote ist eine meiner liebsten Taschen Klassikern (links auf den Bildern). Egal in welcher Farbe, diese wunderbare Form scheint mir wirklich eine Tasche zu sein, mit der man sein Leben lang Freude hat. Doch auch die Prada Saffiano Cuir Small Double Bag, rechts auf der Collage, kann sich sehr gut sehen lassen. Diese beiden Modelle sind jedenfalls meine absoluten Favoriten der Marke, und wäre da nicht der Preis, hätte ich mir schon längst eine zugelegt.

Preise: Prada Saffiono Lux Tote ca. 2400 Euro, Saffiano Cuir Small Double Bag ca. 2700 Euro

page6

Chloé. Die Marcie Medium Bag, die ihr links auf den Bildern seht, gibt es schon länger und ist seit Jahren einer meiner heimlicher Favoriten. Die Form ist so wahnsinnig lässig, und ich mag es, dass man diese Tasche nicht sehr oft auf der Straße sieht. Chloé’s neustes Design kann sich allerdings ebenfalls sehen lassen und ist vor allem unter Bloggern wieder sehr beliebt: Die Drew Bag hat eine sehr schöne, moderne Form. Chloé sehe ich als Bag-Brand als eine angenehm unaufdringliche Konkurrenz, die es nicht nötig hat, durch große Logo Emblems oder Riesen-Werbe-Kampagnen auf sich aufmerksam zu machen.

Preise: Marcie Medium Bag 1400 Euro, Drew Bag je nach Ausführung und Leder 1200 – 1900 Euro

page7

Yves Saint Laurent ist ebenfalls eine Marke, die mit ihrem auffälligen Logo und klassichen Taschen-Träumen ganz oben in der hochpreisigen Fashion-Liga mitspielt. Neben der Saint Laurent Sac de Jour Bag (rechts oben auf der Collage), die an die zeitlose und genauso unbezahlbare Birkin Bag von Hermès erinnert (und ich meine wirklich unbezahlbar – bis zu 144.000 Euro!!), erfreut sich vor allem die Crossbody Bag Classic Monogramme (links auf der Collage) bei Bloggern großer Beliebtheit. Auch ich finde Crossbody Bags sehr praktisch, und die goldenen Henkel und die Quaste machen die Tasche, die auch als Clutch getragen werden kann, in meinen Augen zu einem besonderen Hingucker. Doch auch wenn viele der Meinung sind, dass YSL Taschen eine sehr gute Investition sind, könnte ich mich nie dazu durchringen so viel Geld für eine Clutch bzw. eine so kleine CrossbodyBag auszugeben.

Preise: Saint Laurent Sac de Jour Bag ca. 1750 Euro, Crossbody Bag Classic Monogramme ca. 1400 Euro

page7

Stella McCartney. Ehrlich gesagt hatte mich ich bis zum letzten Sommer nie wirklich für die Marke McCartney interessiert, und außer ein paar Infos aus InStyle Artikeln wusste ich auch nicht viel über sie. Bis sie vor ein paar Monaten plötzlich von jedem namenhaften Arm baumelte: Die Falabella Bag. Damit hatte die Tochter des Beatles Sänger Paul McCartney (erfolgreiche Familie, oder?!), die 2001 ihr eigenes ModeLabel gründete, den großen Coup gelandet. Während dieser Zeit habe ich so unglaublich viele Mädels mit Dupes in Frankfurt herum laufen sehen, dass ich es fast gar nicht glauben konnte. Die Falabella Bag hat aber wirklich etwas Besonderes. Mit ihren Ketten, die gleichzeitig als Henkel fungieren, sticht sie aus der Masse heraus, und die Beutelform sieht schön lässig aus. Durch das weiche Material kann sie außerdem als Clutch getragen werden und ist daher vielseitig einsetzbar. Und nicht nur im Design ist diese Tasche ungewöhnlich: Sie ist komplett vegan und somit ethisch auch von Veganern trag- und vertretbar. Ja, ihr habt richtig gehört: Das ist kein Leder, sondern PVC. McCartney benutzt dies für alle ihre Taschen, da sie selbst strikte Veganerin ist. Viele Leute regen sich allerdings auf, warum die Taschen dann trotzdem noch so teuer sind – manche der PVC Clutches kosten bis zu 2000 Euro. Doch wie ich gerade wieder in Foren lesen konnte, wird Stella in diesem Punkt schwer verteidigt. “I am rich, and vegan, and I want to feel luxurious, too”, heißt es dort – herrlich, oder? Ich finde es jedenfalls eine sehr gute Sache, denn gerade im High End Bereich der Accessoires müssen noch viel zu viele Tiere leiden (vor allem Nerze, Schlangen etc, die nur für die Taschen getötet werden).

Preise: Falabella Bag ca. 750 Euro

Wie immer nach dem Erstellen einer solchen Liste fällt mir am Ende immer auf, was ich alles vergessen habe: Gucci, Ralph Lauren, Balenciaga, Maison Martin Margiela und viele mehr. Aber vielleicht kommen diese einfach in einem zweiten Teil. Meine Favoriten dieser Liste? Prada, Chloe und als “preisgünstigste” Alternative eindeutig Michael Kors. Für die tierfreundliche Hintergrundgeschichte gibt es aber natürlich ein extra Plus für Stella McCartney. Wie steht ihr zu Designer-Taschen?

All pictures via Pinterest, Collages self made.