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Stay focused. It’s the solution for a happy life!

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Bei der Fotografie verhält es sich ähnlich wie mit dem Leben. Du fühlst dich verloren. Wirst unsicher und haderst immer wieder mit den selben Themen in deinem Alltag. Doch dann fokussierst du, kommst ganz nah heran. Und die Schönheit des Moments offenbart sich. Du siehst plötzlich ganz klar und nimmst das wahr, was wichtig ist: Das, was du hast. Das, was dich erwartet. Und die Schönheit der Welt, in der wir leben.

Ich lerne immer wieder Menschen kennen, die unzufrieden und frustriert wegen Oberflächlichkeiten in ihrem Leben sind, und das macht mich zutiefst traurig. Innerhalb eines Tages kann der Mensch mit so schrecklich Vielem unglücklich sein. Bist du unzufrieden mit … deinem Körper? Er ist gesund, und allein dafür solltest du ihn lieben. Stell dir nur einmal vor, was Menschen mit einem kranken Körper für deinen geben würden, auch wenn er einige Kilo zu viel oder zu wenig wiegt oder nicht durchtrainiert ist oder was auch immer. Deinen Leistungen? Du wirst deinen Weg gehen, wenn du zuallererst an dich selbst glaubst. Deinem Beziehungsstatus? Deine Welt ist voller Liebe, du musst nur lernen wahr zu nehmen. Deinen ungemachten Zukunftsplänen? Vertraue auf deine Fähigkeiten, Leidenschaften und Chancen. Have a little faith in yourself!

Fang’ an, dich nur auf dich zu konzentrieren, was wichtig für dich ist, was dich glücklich macht. Hör’ auf, dich mit Menschen zu umgeben, die dir nicht gut tun und fang’ an, dir selbst zu vertrauen. Umgib’ dich stattdessen mit Zeit und Stille, dem Luxus unserer heutigen Zeit. Nimm’ dir Zeit für die Dinge, die du liebst. Probiere mindestens einmal die Woche etwas Neues aus. Vergiss deine Leidenschaften nicht, und entdecke immer wieder Neue. Hör’ auf, dir über unwichtige Dinge unnötige Gedanken zu machen. Erinnere dich immer daran, dass es nur darum geht, glücklich zu sein, im Moment zu leben. Wenn du in 50 Jahren auf dein Leben zurück schauen wirst, was wird zählen? An was wirst du dich erinnern, und bei welchen Dingen wirst du es bitter bereuen, so viel unnötige Energie und Gedanken rein gesteckt zu haben? Schöne Erinnerungen, positive Gedanken und Liebe werden das Einzige sein, was zählt. Fang heute an, mit diesen Gedanken im Herzen zu leben! Du wirst so viel verpassen, wenn du es nicht tust.

Auch ich muss mir immer wieder ins Gedächtnis rufen, was wirklich zählt, und schaffe es nicht immer. Aber dann nehme ich meine Kamera, und fange an, zu fokussieren. Auf das was ich habe, auf das was mich erwartet. Und auf die Schönheit der Welt, in der ich lebe.

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Travel Plans

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Bevor ich nach Lyon gezogen bin, kannte ich nicht besonders viel von Frankreich. Die atemberaubende Dune du Pilat an der Atlantikküste, ein bitterkaltes Bordeaux, eine verregneter Bourgogne und natürlich Paris. Seit ich allerdings hier bin, und von den Ausflügen und Reiselust der Anderen höre (die Amerikaner nutzen es natürlich – zurecht – aus, in Europa zu sein und besuchen so viele Städte und Länder wie möglich), weiß ich: Frankreich hat so viel zu bieten! Die Preise mancher Züge und vor allem der Busse innerhalb Frankreichs sind dazu noch unschlagbar günstig. Mit dem Zug von Lyon nach Marseille? 10 Euro. Mit dem Bus von Lyon nach Paris? Unschlagbare 1 Euro! Bei diesen Preisen grenzt es ja an ein Verbrechen, wenn man nicht ein paar Wochenendtrips unternimmt, oder?

In nächster Zeit möchte ich diese drei Städte besuchen. Naja, am liebsten gleich noch viel mehr.. aber diese Trips sind zumindest bereits konkret geplant. Hier also ein bisschen Travel Inspiration für euren nächsten Frankreich-Urlaub. Ich weiß jedenfalls jetzt schon, dass ich im Sommer wieder kommen werde!

Marseille | … ist schon gebucht! Bereits dieses Wochenende geht es an die Küstenstadt und ich freue mich schon so sehr, das Meer zu sehen, den Hafen, schön essen zu gehen und neue Eindrücke zu sammeln. Außerdem würde ich mich total freuen, wenn es mit einer Bootsfahrt klappen würde! Meine Freundin und ich schlafen in einem wunderschönen Airbnb-Apartment und ich freue mich wirklich schon sehr, mit diesem Trip die Herbstferien einläuten zu können! ffd

Annecy | Häuser mit farbigen Fassaden, Kanäle in der ganzen Stadt und kleine verwunschene Gässchen… Die Stadt Annecy trägt den Spitznamen ‘Venedig der Savoie” und ist wegen seiner zauberhaften Altstadt, vor allem aber wegen des wunderschönen Sees zwischen den Bergen beliebt. Als ich zum ersten Mal Bilder vom See sah und hörte, wie nah er an Lyon liegt, war mein erster Gedanke: Da muss ich unbedingt und absolut hin!! Unten rechts auf der Collage seht ihr außerdem die ‘Pont des Amours’, also die Brücke der Verliebten. Die Legende besagt: Wer sich in der Mitte der Brücke küsst, bleibt ein Leben lang vereint. Aww, wie romantisch!! iii

Paris | …das sind Crêpes im Jardin de Tuilieries, Shopping in den Galeries Lafayette, Staunen vorm Eifelturm, Macarons auf dem Place de Vosges und jede Menge mehr erste Eindrücke. Der Trip mit meiner Schwester nach Paris letztes Jahr hat mir so viel bedeutet, und jetzt zieht es mich wieder in die Stadt der Liebe. Es ist bereits eine heiß geliebte Tradition geworden, mit meiner besten Freundin Girl-Trips in die schönsten Städte Europas zu unternehmen und Amsterdam im August ist ja auch schon wieder vieel zu lange her!! Paris in November – I’m coming for you! ❤

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Grenoble, Aix en Provence und Clerment Ferrand sind weitere Städte hier in der Nähe, die ich mir total gern anschauen würde. Und noch einmal den Weihnachtsmarkt in Strasbourg zu besuchen hört sich auch himmlisch an.. Wieso hat ein Auslandssemester eigentlich so wenige Wochenenden? Mich würde interessieren, was ihr schon von Frankreich gesehen habt und wünsche euch einen schönen Donnerstag!

All pictures via Pinterest.

Girls Weekend

zzMein Wochenende hat mir bis jetzt sehr gut gefallen, denn es war voller Freundinnen, Sonne, gutem Essen, Kino und einer neuen Sucht. Nachdem ich gestern Vormittag fleißig in der Bibliothek gelernt habe – nächste Woche schreibe ich bereits meine erste Klausur – habe ich mich mit zwei lieben Freundinnen und leckerem Essen belohnt. Und hier habe ich einen Food-Tip für euch: Bao’s! Hinter dem Namen verbergen sich chinesische Hefeklöße, die mit allem Beliebigen gefüllt werden können. Ich habe mich für die süßen Varianten ‘Nutella Banana” und “Apfel Tarte” entschieden und auch wenn wir alle erst einmal von dem ungewohnten Aussehen abgeschreckt waren (warum ist der Bao mit Schweinefleisch rosa?!), kann ich sie wirklich weiter empfehlen. Ich bin total glücklich, dass ich mal wieder etwas Neues ausprobiert habe, und das auch noch in so einer wunderschöner Umgebung! Das “Zakka Bistro” in Lyon hat uns mit der großen Fensterfront, der liebevoll beschrifteten Tafelwand und der asiatisch angehauchten Dekoration wirklich sehr gut gefallen. Ich kam mir vor, als würde ich in einem Tumblr-Post sitzen!

Danach wurde der Mädels-Tag noch mit einem Besuch auf dem Bücherflohmarkt und etwas Shopping abgeschlossen. Heute – hach, ich liebe Sonntage! – wurde der Tag aufgrund einer nahenden Erkältung mit ganz viel frischem Ingwer-Honig-Zitronen-Tee vom Bett aus begrüßt. Trotzdem hatte ich beste Laune, denn ich habe eine “neue” Serie angefangen (also eigentlich ist sie schon recht alt und ich kannte sie auch schon, aber jetzt habe ich erst wieder angefangen, sie exzessiv zu schauen). Die Rede ist von “Dexter”, die bestimmt auch viele von euch kennen. Ein Psychopath als Hauptperson, viel Blut und kubanische Musik: ja, das gefällt mir. Nachdem ich heute noch mit einer lieben Freundin im Kino war, werde ich den Sonntag jetzt auch wieder beenden, wie ich ihn angefangen habe: Mit ganz viel Tee, Kerzen und “Dexter”:) Vorher seht ihr noch ein paar Eindrücke von meinem Wochenende. Was habt ihr Schönes gemacht?

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Vorbereitungen für ein Auslandssemster

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Noch vor einem Jahr hätte ich mir niemals vorstellen können, jetzt in Frankreich zu leben, und es war auch in keinster Weise geplant. Selbst heute habe ich noch das Gefühl, dass ich irgendwie da hinein gerutscht bin und muss mich an manchen Tagen kneifen, um mich zu vergewissern, dass ich wirklich hier bin. Doch auch wenn ich mir das alles gar nicht vorstellen konnte und zwischendurch am Papierkram verzweifelt bin, so bin ich mittlerweile wirklich so so so froh, das alles durchgezogen zu haben, denn die Monate hier in Lyon sind einfach eine wunderschöne Zeit und Erfahrung. In den folgenden Zeilen beschreibe ich euch die Schritte, die ich für ein Auslandssemester durchlaufen habe – vielleicht kann ich so dem ein oder anderen ja die Angst vor der Bewerbung nehmen.

Just do it!Februar. Der erste Schritt ist selbstverständlich, sich nach einem Programm oder einer Agentur zu erkundigen, die in Zusammenarbeit mit deiner Universität den Auslandsaufenthalt organisiert. Natürlich kann man auch auf eigene Faust ein Auslandssemester in Angriff nehmen, aber in meinen Augen ist das wegen den ganzen administrativen Aufgaben fast unmöglich. Ich glaube, fast an jeder Uni werden solche Programme angeboten. In meinem Fall handelt es sich um das bekannte Programm ERASMUS. An meiner Uni kann man sich nur einmal im Jahr bewerben, es lohnt sich also, sich so früh wie möglich zu informieren! Wenn man dann die Bewerbungsvorraussetzungen und -Fristen herausgefunden hat, bewirb dich einfach! Wie ich bereits hier beschrieben hatte, sprachen bei mir so viele Gründe gegen das Einreichen einer Bewerbung: “Als Erstsemestler hast du eh keine Chance.” “Du bist mitten in der Klausuremphase, wie willst du denn jetzt noch das ganze Bewerbungsverfahren schaffen?”, und so weiter und so fort. Auch wenn ich kurz überlegt hatte, tatsächlich meine fertig gestellten Bewerbungsunterlagen überhaupt nicht abzugeben, tat ich es doch, und wurde wider aller Erwartungen genommen. Und heute bin ich so so so froh, dass ich mich doch noch dazu entschieden habe!

Die Bewerbung. Dieser Punkt ist so weit ich weiß bei jeder Uni unterschiedlich. In meinem Fall musste ich in einem ersten Schritt ein Motivationsschreiben, einen Lebenslauf und ein Onlinebewerbungsverfahren in der jeweiligen Fremdsprache – in meinem Fall also französisch – abgeben. Auch wenn ihr das natürlich selbst schreiben solltet, schadet es nie, einen Muttersprachler der jeweiligen Sprache drüber schauen zu lassen – Lebensläufe sind im französischen zum Beispiel anders herum aufgebaut als im Deutschen, was ich davor gar nicht wusste.

The next steps | März – Mai. Was für eine wunderbare Mail – ich war angenommen worden! Für Lyon! Nachdem ich eine Runde weiter war, musste ich nun innerhalb einer Frist von ca. 2,5 Monaten durch ein weiteres Onlinebewerbungsverfahren. Außerdem musste ich mir einen Überblick darüber verschaffen, was ich in dem betreffenden Semester in Deutschland für Kurse belegen würde und mir dazu die äquivalenten Kurse an meiner französischen Uni heraus suchen. Diese Auswahl muss dann von den deutschen als auch den französischen Professoren für in Ordnung befunden werden, und erst dann ist einem der Platz zu 100% sicher. Die Kursauswahl nennt man “Learning Agreement (LA)” und war wirklich der Punkt, der mich wochenlang in den Wahnsinn getrieben hat. Der Grund: Meine französische Uni hatte überhaupt kein aktuelles Vorlesungsverzeichnis im Internet und wenn ich ein paar Kurse finden konnte, waren die ohne Beschreibung. Meine zuständige Professorin konnte aber natürlich keine Kurse akzeptieren, von denen sie nicht wusste, was genau dort behandelt wird, und somit begannen wochenlange Emailkorrespondenzen mit Frankreich und zahlreiche Sprechstunden mit meiner Professorin, in denen ich mich relativ hilflos fühlte. Nach wochenlangen Bemühungen unterschrieb sie dann endlich und ich war erleichtert, den schwierigsten Punkt abgehakt zu haben.

Together we are stronger. Meine Tipps, damit das mit dem LA besser funktioniert und man sich generell nicht so verloren fühlt: Auch wenn man an der schrecklichen Unorganisiertheit der Franzosen nichts ändern kann, so kann man sich wenigstens mit Mitleidenden zusammen tun. Frag deine ERASMUS-Koordinaten nach Namen oder Email-Adressen der Leute, die an dieselbe Uni wollen wie du. Besuche, falls dies angeboten wird, einen Vorbereitungskurs und knüpf dort erste Kontakte. Ich habe dort zum Beispiel Menschen kennen gelernt, mit denen mich jetzt hier in Lyon eine wirklich enge Freundschaft verbindet und mit denen ich auch das LA gemeinsam durchgestanden habe. Zusammen ist man immer stärker!

Ask everything! Außerdem: Scheue dich niemals, alles zu fragen, was du nicht verstehst! Meine ERASMUS-Beauftragten sind in meinem Email-Programm glaube ich immer noch meine wichtigsten Kontakte, da mir alle paar Tage irgendwelche Dinge unterkamen, die ich nicht verstanden habe. Hab keine Angst, zu fragen – es ist schließlich ihr Job, dir zu helfen!

Get Shit done! | Mai – Juli. Nachdem diese administrativen Dinge endlich geschafft sind… genau, kommen noch mehr organisatorische Dinge auf dich zu. Einer der wichtigsten Dinge ist es nun, eine Wohnung zu finden. Das ist je nach Stadt natürlich unterschiedlich, aber generell ist es sehr schwer, etwas Gutes und Preiswertes zu finden. Daher solltest du hierfür genug Zeit einplanen. Auch andere Dinge gilt es zu klären: Wenn ich zu Hause in einer Wohnung/WG wohne, kann ich einen Untermieter finden? Wie viel übernimmt meine Haftpflicht- und Krankenversicherung im Ausland, brauche ich Zusatzversicherungen? Ich musste (schweren Herzens) meinen Nebenjob kündigen, die Zusatzversicherungen abschließen und den Wohnungsdeal festmachen.

Time to say Goodbye | August. Da das französische Semester bereits Anfang September beginnt, war es für mich Ende August Zeit, für 4,5 Monate zu packen und eine Abschiedsfeier mit all meinen Lieben zu genießen.

Almost done |  September. Endlich angekommen. Nach der ersten Nacht in meinem neuen Zuhause ist mir schon mal ein riesiger Stein vom Herz gefallen, denn schließlich war fast alles geschafft. Trotzdem sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass man sich trotzdem noch um einige Dinge kümmern muss. Auspacken, einrichten, sich mit den nächstgelegenen Supermärkten vertraut machen. Ein französisches Bankkonto und einen Handyvertrag einrichten. Sich eventuell um eine Hausratsversicherung und einen Antrag für die französische Wohngeldrückerstattung CAF kümmern. In der Uni seinen Stundenplan zusammen stellen und nicht vergessen, die endgültige Auswahl mit den Koordinatoren von Zuhause abzuklären bzw. das LA zu aktualisieren. Außerdem muss man immer wieder Dokumente an seine Home-Universität schicken. Aber so abschreckend das jetzt auch alles klingt – danach ist es geschafft!

Auch wenn das jetzt alles sehr viel aussieht – lasst euch nicht entmutigen! Vergesst nicht, dass ihr für all das fast ein Dreivierteljahr Zeit habt und – zumindest in der Theorie – immer einen Ansprechpartner. Wie gesagt hatte ich aufgrund nie endendem Papierkram darüber nachgedacht, alles hinzuschmeißen, und jetzt bin ich so froh, doch durchgehalten zu haben. Ich bin jetzt seit 6 Wochen hier und fast fertig mit dem Papierkram – yes!!

Was ich noch einmal betonen möchte: Ich kann euch wirklich ans Herz legen, mit einer Organisation oder einem Programm ins Ausland zu gehen. Der ganze Papierkram ist ja so schon kompliziert genug, da möchte ich nicht wissen, wie es erst wäre, wenn man ganz allein auf sich gestellt wäre. Beim ERASMUS Programm hat man eigentlich sehr gute Chancen, irgendwann im Laufe seines Studiums einen Platz zu bekommen – man darf sogar mehrmals mit ERASMUS ins Ausland, was ich echt cool finde. Die Organisation übernimmt die Universitätsgebühren im Ausland und fördert den Studenten mit ca. 250-350 Euro im Monat, was natürlich eine riesige finanzielle Erleichterung ist.

Ich hoffe dem ein oder anderen einen Überblick über die Vorbereitungen für ein Auslandssemester geben oder ihn motivieren konnte, sich ebenfalls zu bewerben. Auch wenn es viel ist – wenn ich das geschafft habe, schafft ihr das auch!

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How to write good Texts

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“We write to taste life twice – in the moment and in retrospect” Anais Nin

Ich liebe das Schreiben. Egal ob es meine eigenen Gedanken sind, ausgedachte Geschichten oder sogar kalte wissenschaftliche Fakten. Schreiben macht meinen Kopf frei und schenkt mir eine tiefe Ruhe, und wenn die Inspiration erst einmal da ist, könnte ich keine größere Freude empfinden. Tagebuch schreiben ist wie jeden Tag einen Liebesbrief an mein Leben verfassen: Ich zelebriere das Schreiben, denn es beflügelt mich, etwas mit meinen Worten zu erschaffen.

Ich weiß aber, dass es vielen anders geht und natürlich kenne auch ich das Gefühl, dass man so viel zu sagen hat, aber einfach nicht weiß, wie man es in diesem Moment zu Papier bringen soll. Egal was ich schreibe – einen kreativen Text wie eine Kurzgeschichte, Essays für die Uni oder Briefe – mittlerweile befolge ich immer eine bestimmte Struktur, die sich über die Jahre so ergeben hat. Ich bin natürlich kein Profi, und für Jeden funktioniert etwas Anderes, aber das hier sind meine Tips für mehr Struktur und Freude am Schreiben.

A clean environment

  • Generell ist eine saubere ordentliche Umgebung mit frischer Luft immer besser, um sich zu konzentrieren. Auch wenn es schwer fällt: Kein Fernsehen oder Youtube-Videos im Hintergrund laufen lassen und das Handy am besten ganz weit weg legen.
  • Musik am besten nur leise laufen lassen. Es sollte Musik sein, die dich nicht zu sehr ablenkt. Im besten Fall trägt sie zur Stimmung deines Textes bei oder inspiriert dich durch gute Songtexte noch mehr.

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Collect thoughts, not things

  • Jeder, der schon mal einen Aufsatz schreiben musste, kennt diese Krise: Das leere Blatt starrt dich an, und obwohl du weißt, dass du jetzt unbedingt anfangen musst zu schreiben, kannst du es einfach nicht. Alle möglichen Ideen zum Thema: wie weggeblasen.
  • Deshalb: Lasse deine Gedanken im Voraus um das Thema kreisen! Die besten Ideen kommen mir auf Bahnfahrten, beim Spazieren gehen oder kurz vorm Einschlafen. Immer schön jeden Gedankenschnipsel aufschreiben! Meine Notizapp auf dem Handy quillt fast über, und all diese spontanen Eingebungen zu sehen, macht mich glücklich.
  •  Wenn du erste Ideen hast, ist es am Besten, nochmal gezielt zu Brainstormen. In der Schule habe ich es immer gehasst, aber jetzt benutze ich Brainstorming und die dazugehörige Mindmaps öfter als gedacht: für Geburtstagsgeschenke, wichtige Entscheidungen und das Schreiben.
  • Sammle also gezielt Gedanken oder Gefühle, die dir konkret zu deinem Thema einfallen. Du kannst dich auch gern an einem Zitat orientieren. Schreib alles auf, und schau, wo du noch mehr findest. Beim kreativen Schreiben ist das mein liebster Punkt. Formulierungen, schöne Adjektive und Zitate aus der Luft zu sammeln und darüber den Rest der Welt vergessen.

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Organize it

  •  Was ist dein Ziel? Überlege dir ein Fazit und eine Ausgangssituation. Beim kreativen Schreiben kann das natürlich auch erst im Schreibprozess entstehen, aber vor allem bei wissenschaftlichen Texten ist es meiner Meinung nach wichtig, ein klares Ziel zu haben.
  • Ordne deine Notizen. Bei einem Essay nach Thesen strukturieren, bei einer Erörterung logischerweise nach Pro und Contra und beim kreativen Schreiben sortierst du einfach was gut zusammen passt, was einen Spannungsbogen aufbaut etc. Es muss nicht unbedingt chronologisch aufgebaut werden, auch eine Anachronie kann sehr schön sein.
  • Formuliere deine Gedanken aus und fasse deine Notizen zu einzelnen Abschnitten zusammen. Dabei fange ich oft ganz in der Mitte an, denn die Grundordnung ist ja schon da.
  • Verbinde die Abschnitte, feile an Formulierungen, überlege dir einen Titel. Meistens fällt mir in der Brainstormingphase ein Titel ein.

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Extra Tips

  • Immer eine Karaffe mit Leitungswasser und ein Glas auf dem Schreibtisch stehen haben. Ich habe immer das Gefühl, dass mein Gehirn beim Lernen oder Schreiben ganz viel Flüssigkeit braucht!
  • Leichtes Fingerfood wie Weintrauben, Himbeeren, Cocktailtomaten, Nüsse oder Schokolade finde ich toll zum zwischen drin snacken:)

Habt ihr euch auch bestimmte Strukturen angewöhnt, oder schreibt ihr einfach drauf los? Wenn ihr noch weitere Tipps habt, teilt sie gern in den Kommentaren!

Goodbye Party

IMG_9550 Da ich Deutschland bereits morgen den Rücken zukehren werde (Näheres hier), feierte ich letztes Wochenende eine Abschiedsfeier, um meine Lieben alle noch einmal sehen zu können. Die vielen Emotionen und Freunde machten den Abend zu etwas ganz Besonderem. Daher hier ein kleines “Rezept” für eine gelungene Abschiedsfeier:IMG_9576Feelings. Dankbarkeit für wahnsinnig tolle Freunde und einen wunderbaren Freund. Eine große Prise Vorfreude, vor allem auf Eclairs und Macarons und die neue Stadt. Wehmut bei dem Gedanken an das Zurücklassen, an das Verpassen. Große Erwartungen, die Gier nach neuen Erfahrungen. Angst vor fehlendem Vokabular und gleichzeitig die Vorfreude darauf, die eleganteste Sprache der Welt bald jeden Tag um mich herum zu haben und meine Sprachkenntnisse hoffentlich jeden Tag ein Stück zu verbessern. Und nicht zuletzt natürlich die Absicht, diesen letzten Abend mit Allen in vollen Zügen zu genießen!IMG_9542Location. Aufgrund einem Mangel an genügend Stühlen haben wir alle draußen auf Decken, Kissen und Liegestühlen gesessen und ich fand das sehr gemütlich – vor allem, als es dunkel wurde. Kerzenschein im dunklen Garten, laute Geschichten, die die Luft mit Wiedersehensfreude erfüllten… herrlich.IMG_9567Dekoration. Pinterest ist nicht ganz unschuldig daran, dass ich seit geraumer Zeit ganz vernarrt in sogenannte “Sweet Tables” bin. Dies sind Tische oder Ecken, die zu Feiern oder Anlässen mit einem bestimmen Motto oder Thema aufgebaut werden. Normalerweise befinden sich auch noch Süßigkeiten darauf, aber da wir sowieso fast schon in Nachspeisen ertrunken sind, dachte ich, spare ich mir das. Ich entschied mich für Servietten und Ballons in den Farben Frankreichs, dazu ein paar mädchenhafte Details wie die pinken Strohhalme und ein kleiner Eifelturm. Für die Girlande habe ich einfach nur Servietten über eine Kordel zusammen getackert und aufgehängt. Außerdem habe ich einen Stadtplan an die Wand gehängt, auf dem ich für meine Gäste mit rosa Post-its kennzeichnete, wo meine Wohnung und wo die beiden Uni-Campi liegen.IMG_9540IMG_9511Food.Jeder brachte etwas mit. Je mehr Stimmen den Garten füllten, desto voller wurde das Buffet. Selbstgemachte Guacamole. Gemüse zum Dippen, Nachochips, Hotdogs, Brezeln, Tomate-Mozarella und Nudel- und Grüner Salat, Nachosalat, Obstsalat (Wassermelone, Nektarinen und Weintrauben in einer ausgehöhlten Melone). Brownies mit American Cheesecake und Blaubeeren-Topping, Cookieweintraubencreme, Beerenauflauf, klassische Schokoladenbrownies, Marmorküchlein in Herzform mit bunten Streuseln, und französische Madelaines, direkt aus Frankreich importiert. Alle Gerichte kann ich wirklich sehr empfehlen. So viel Liebe für gutes Essen!IMG_9558IMG_9562Musik. Meine liebsten Gute-Laune-Lieder zurzeit: Intoxicated von Martin Solveig, Blue von Marina and the Diamonds, Eyes shut von Years&Years, Poison von Rita Ora, Sugar von Robin Schulz, We roam von Lena und Goodbye von Feder feat. Lyse.IMG_9539 Ich musste oft Tränen der Rührung unterdrücken, als Einige mit rosanen Geschenktüten oder kleinen Beutelchen ankamen, um mir etwas auf die Reise mitzugeben.

Am nächsten Morgen stand ich im Pyjama mit einer Tasse Zitronentee im Garten in der Sonne, schaute den Ballons beim Tanzen zu und dachte darüber nach, was ich für tolle Freunde habe und wie sehr ich alle vermissen werde. Danke nochmal an alle! <3IMG_9572

Amsterdam – Do’s and Don’ts

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Hello Amsterdam! Vor kurzem habe ich zum ersten Mal die niederländische Hauptstadt besucht und war erst einmal total verblüfft, wie sehr sich alle Klischees bewahrheitet haben, die man zwangsläufig im Kopf hatte: Stände mit Tulpen und Käse, Coffeeshops, der Geruch nach Gras, Hausboote, Holzschuhe und überall Kanäle. Bei unserem Städtetrip hat mir vVeles gefallen oder zum Lachen gebracht, deshalb dachte ich, teile ich meine Erfahrungen mit euch und schreibe auf, was ich wieder so machen würde bzw. was ein Must-Do ist und was nicht.

Do’s and Don’ts

Do: einer 8 stündigen Busfahrt mit Gossip Girl, Weintrauben und Schokokeksen die Langweile rauben und abends im Hotelzimmer weiter suchten.IMG_8989Do: fasziniert sein von den gardinenlosen Fenstern der Holländer. Der Reiseführer hatte recht: überall riesige Fenster, die uns Fremden erlauben, ganze Häuser von innen zu sehen. Viele sind schöner als jede Wohnzeitschrift. Ich war ganz beschwingt von der cleanen Einrichtungsweise, Designermöbeln, Hängematten vor Panoramafenstern und riesigen Bücherregalen.IMG_8759Do: Die Stadt zu Fuß erkunden. Sie ist so viel kleiner als ich dachte! Man kann wirklich ohne Probleme alles zu Fuß erreichen, die Metro haben wir kaum gebraucht. IMG_8782IMG_9016Do: Eine der zahlreichen Nutella Bäckerein besuchen, die alles anbieten, was das Herz begehrt. Nutella-Eis, Nutella-Muffins, Crêpes… wir waren begeistert! Der Spruch „We do nothing without Nutella“ eines Mitarbeiters sagt ja schon alles, oder?IMG_8973IMG_8794Do: Im Hotelbett voller Vorfreude mit Stadtplan und dem Internet die Ausflüge für die nächsten Tage planen. Und sich immer wieder über Kleinigkeiten freuen, wie zum Beispiel Seifenblasen am Himmel, Herzen aus Blumen oder handgemachte Smoothies.IMG_8880IMG_9023Absolutely Do: Forever 21 (siehe hier).IMG_9284Don’t: Der Floating Flower Market, so haben wir gelesen, sei eine absolute Sehenswürdigkeit: Ein Blumenmarkt, der auf Booten auf dem Wasser schwebt und der natürlich auch tolle Blumen anbietet. Die paar Stände mit Tulpenzwiebeln waren hinten so zugestellt, dass wir erst am Ende gemerkt haben, dass sie sich auf dem Wasser befanden. Für uns war es demnach eher ein Floating Flower Flop.IMG_9236Do: Pommes! Schmecken wirklich richtig gut. Vor allem der fruchtige Ketchup!IMG_8862Do: Über den Albert Cuyp Markt – den größten Markt der Niederlande – schlendern, die Blumenstände bewundern und Smoothies genießen. Und vielleicht nochmal Pommes.IMG_9025IMG_9021IMG_8865Do: Im Hotelbett frühstücken, alles vollkrümeln und diese Morgen ohne Pflichten oder Sorgen genießen.  Pudding aus’m Glas trinken, weil man keine Löffel hat, haha. Und sich immer wieder über die putzigste aller Sprachen freuen: “Dubbel zo lekker” (unten auf der Puddingverpackung)!IMG_8996Don’t: Stadtplan verlieren. Ups!

Do: Durch das Viertel „Jordaan“ schlendern. Die schönsten Häuschen, Grachten und Gassen, versprochen!IMG_9219

Don’t: Churros aus den besagten Nutella-Bäckerin kaufen, da diese dort in den Schaufenstern liegen und steinhart sind. Genauso suspekt waren uns Essens-Shops im Rotlichtviertel. Waffeln neben Dildos? Nein danke 😀IMG_8974Do: Im Hotel Casa 400 übernachten – ein  guter Preis und ein schönes, modernes Hotel, ich kann es also auf jeden Fall weiter empfehlen.11926451_1117475718281477_455404573_nDo: Sich von der entspannten Stimmung der Stadt mitreißen lassen. Als wir dort waren, war die Stimmung noch ausgelassener als sonst, da die Gay Pride Week gefeiert wurde und überall Luftballons und Flaggen in Regenbogenfarben für die Akzeptanz der Homosexualität aushingen.IMG_9070 Do: ein Tretboot für die Kanäle mieten.

Don’t: Ein Tretboot für die Kanäle mieten, wenn man nicht lenken kann.

Don’t: Ein Tretboot für die Kanäle mieten, wenn man nicht lenken kann und ausversehen in die Gay Pride Wasser Parade herein fährt.

Wie ihr gesehen habt, eignet Amsterdam sich perfekt für einen richtig coolen Städtetrip. Es gibt zwar nicht so viele “typische” Sehenswürdigkeiten wie in Paris, London oder Rom aber dafür ist eben auch alles entspannter und nicht so touristenüberlaufen. Welche europäische Stadt besucht ihr eigentlich am Liebsten für einen Citytrip? Ich glaube, ich mochte am liebsten London. Ich wünsche euch eine schöne Woche!

A new Passion

Anzeige – Dieser Beitrag entstand in liebevoller Zusammenarbeit mit Frohraum.

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Wir haben Anfang Juli, und die Hitze nimmt uns in Deutschland den Atem. Wenn ich nicht gerade am Wochenende an wunderbaren Sommerfesten teilnehme, Wassermelonensalate mache oder im Bikini die Sonne anbete, dann drehen sich meine Gedanken zurzeit um ganz andere Dinge – Klausuren! Am Freitag schreibe ich die Erste von 5, und dann ist auch schon das zweite Semester vorbei. Bis dahin erscheint es mir allerdings noch ein ewig langer Weg zu sein… manchmal schwirrt mir so sehr der Kopf, von den ganzen Dingen, die ich schon gelernt haben sollte, dass ich gar nicht mehr weiß, welchen Wochentag wir haben. Und wie das so ist, wenn man eigentlich lernen sollte, entdeckt man plötzlich ganz wunderbare Ablenkungen und neue Leidenschaften!

Denn wenn ich den ganzen Tag gelernt habe, wenn mir irgendwann alles zu viel wird, dann verkrieche ich mich abends in mein Bett. Ich laufe nicht davon, ich sammle nur Kraft. Lasse den Abend ausklingen mit Downton Abbey, Spotify, Jane Austen und ganz viel Pfirsich Tee. Außerdem habe ich das Glück, von meinem Bett aus die Sonne auf und unter gehen zu sehen und morgens um 5 in warmes Licht getaucht zu werden, wenn die ersten Vögel zwitschern (ich mag das total!). Mein Bett ist fast wie ein magischer Ort – nachts vor dem Einschlafen kommen mir die besten Ideen. Kurze Pyjama Hosen an, und die freie Zeit kann erst richtig beginnen.

Mein aktuelles Bett habe ich schon seit ungefähr 6 Jahren. Ich finde es immer noch sehr bequem und groß genug, aber es stört mich, dass es rot ist und keinen richtigen Rahmen hat. Ich würde mir am liebsten ein wunderbar großes, massives, dunkelbraunes Holzbett kaufen, mit klaren Linien und Kanten, wie zum Beispiel eines von diesen hier, und dann meiner Dekorationswut freien Lauf lassen.

Deshalb ist in den letzten Nächten Pinterest mein bester Freund geworden, da ich wieder Lust bekommen habe, mein Zimmer umzudekorieren, mit einem neuen Fokus: dem Bett und den Büchern. Ich dachte, ich teile meine Ideen mit euch – vielleicht muss sich ja noch jemand vor dem Lernen drücken.

Einrichtungsideen für mein zukünftiges Schlafzimmer

Eine lavendelblaue Wand. Ich kann mir keine sanftere und beruhigerende Farbe als ein zartes Lavendel vorstellen, das der Wand hinter dem Bett das gewisse Extra gibt und somit den Schlafbereich abgrenzt.

Ausgefallene Dekoration. Meine Favoriten: Individuelle Bilderrahmenwände, Ausgefallene Lampen, wie zum Beispiel in Form eines Mops oder einer Ananas wie in dem Bild weiter oben, praktische und gleichzeitig dekorative Hinweise für Gäste, wie das Bild mit dem W-lan-Passwort, sowie Weltkarten an den Wänden. Scratch Maps – goldene Weltkarten, bei denen man die Länder wegrubbelt, die man schon bereist hat – finde ich so cool, dass ich schon einige Male welche verschenkt habe.

Schöne Teelichter und ein origineller Wecker, gerne vintage, versprühen immer Charme. Außerdem kann man in meinen Augen nie genug Kissen haben!

Bei einer Farbfamilie bleiben und bunte Akzente setzen. Bei einem dunklen Bettgestell empfinde ich weiß immer noch als schönsten Kontrast, aber auch rosane, blaue oder hellgelbe Details wie zum Beispiel in den Bildern oben finde ich herzallerliebst.

Sanftes, indirektes Licht ist sehr wichtig in Schlafzimmern, um sich wohl und geborgen zu fühlen, und nicht wie auf einem Zahnarztstuhl. Außergewöhnliche Lampen oder Lichterketten können so schöne Akzente sein.

Spiele mit verschiedenen Strukturen. Ein Teppich aus Filzkugeln, Kissen mit Rüschen, frische Bettlaken aus weißen Leinen und transparent flatternde Vorhänge.. ich finde es sehr spannend, wenn ein und dieselbe Farbfamilie in verschiedenen Strukturen wieder aufgergriffen werden.

Ein Tisch zum Drüberstellen über das Bett, auf dem der Laptop genauso gut wie das Frühstückstablett hinpassen und das Schreiben, Filme Schauen, Essen im Sitzen erleichtert. So einen habe ich schon oft bei Ikea gesehen und ich freue mich schon, ihn mir endlich zu kaufen.

Bücher gehören für mich zu einem Schlafzimmer, wie der Sandmann zum Kinderprogramm. Am liebsten würde ich meine Schätze ganz besonders gebührend ins rechte Licht rücken – in einem ‘unsichtbaren’ Wandregal (die Bücher scheinen an der Wand zu schweben, das kennt ihr sicher), in einer Bücherwand der besonderen Art wie im obersten mittleren Bild oder als Nachttischersatz. Ich bin sicher, es gibt noch so viel mehr Ideen für richtige Booklover und ich freue mich schon, sie durchzustöbern.

So. Ich hoffe, ich konnte euch etwas von meiner perfekten Fantasie-Schlafzimmer-Welt zeigen und damit ein wenig inspirieren. Nach dieser kleinen Auszeit laufe ich nicht mehr davon. Keine Bettwäsche und Nachttischlampen, sondern grammatischer Wechsel und Erzählperspektiven stehen jetzt auf dem Plan. Wenn ich mit einer positiven Einstellung in die Klausur-Woche gehe, dann wird alles schon werden. Und danach kann ich mich umso intensiver mit den Dingen beschäftigen, die mir richtig Spaß machen und die ich schon wieder so lange aufgeschoben habe. Wünscht mir Glück & träumt was Schönes!

All pictures via Pinterest.

The Night of the Nights

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Ein ganz besonderer Tag erwartet diesen Sommer tausende Abiturienten – die Zeit des Abiballs ist gekommen! Es ist wirklich ein komisches Gefühl, dass meiner bereits ein Jahr zurück liegt. Umso glücklicher bin ich, dass ich dieses Jahr dank meiner Schwester, die ihr auch auf den Fotos seht, wieder auf einem dabei sein darf. Zeit, meine Vorbereitungen von letztem Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen… Folgende Tips sind natürlich auch für Hochzeiten und andere Festlichkeiten im Sommer anwendbar.

The Dress

Die üblichen Verdächtigen wie P&C hatte ich für mich schon recht früh ausgeschlossen – ich wollte lieber im www mein einzigartiges Traumkleid finden. Bis heute ist in diesem Punkt ‘Asos’ mein absoluter Favorit. Der englische Onlinestore hat soviel großartige Auswahl, die Preise sind wirklich bezahlbar und am wichtigsten: die Qualität stimmt. Mein Tipp für Onlinekäufe: was auf den Bildern oft sehr schlicht aussieht, kann an dir gleich viel glamouröser aussehen. Anders herum sehen Kleider mit viel Tüll, Glitzer etc. an den Models toll aus – du damit aber verkleidet. Ich hatte mir von beiden Versionen ein Exemplar bestellt, und wie eben beschrieben, sah ich in dem Kleid mit Tüll und aufwendigen Stickereien aus wie ein Mädchen in einem pinken Prinzessinnenkostum. Auf einem Kindergeburtstag. Und selbst dafür wäre es zu kitschig gewesen.

Das Andere, das im Internet auf mich eher wie ein Sommerkleid gewirkt hatte, war an mir genau richtig: ein bisschen Glitzer, ein bisschen Spitze, und ganz viel pastelliges Rosa. Bereits beim ersten Anprobieren wusste ich, dass ich das richtige Kleid gefunden hatte (und alle, denen ich daraufhin das Foto unter die Nase hielt, bestätigten mich zum Glück darin – die hätten sich auch etwas anhören können, wenn nicht!)

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Nur eines würde ich heute anders machen. Obwohl ich immer noch absolut verliebt in mein Kleid bin, würde ich heute ein Bodenlanges wählen. Ein langes Kleid macht alles einfach noch festlicher, noch besonderer. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass meine Schwester quasi in letzter Minute doch noch ein langes Kleid gefunden hat, das in meinen Augen ganz wunderbar ihren Typ unterstreicht.

Generell gilt bei der Kleiderwahl: Betone deinen Typ! Im Sommer schmeicheln besonders helle Farben wie apricot, rosa, flieder, creme oder bunte Kleider in rot oder kräftigem Blau den meisten Typen. Schwarz finde ich für so einen freudigen Anlass fast schon zu düster!

Jewelry & the right Tan

Mit dem Schmuck und der Clutch solltest du dich immer nach deinem Kleid richten. Hat dieses bereits viele Eyecatcher, wie zum Beispiel Glitzersteine oder einen auffälligen Schnitt, solltest du dich mit Accessoires zurück halten. Generell finde ich an so festlichen Anlässen dezenten, zarten und vor allem hochwertigen Schmuck mit einer Bedeutung am Schönsten. Lasst Mode- oder Statement Schmuck lieber zu Hause!

Besagte schmeichelhafte Farben sehen zu leicht gebräunter Haut selbstverständlich am Schönsten aus. Dafür eignet sich natürliche Sonnenbräune am besten. Ich hatte das Glück, vor dem Ball eine Woche in Bacelona verbringen zu können und brachte deshalb eine wunderbare Sonnenbräune aus der Ferne mit, die meiner Meinung nach perfekt mit dem Rosa meines Kleides harmonierte. Sollte das bei euch – vor allem bei dem diesjährigen Regenwetter – jedoch nicht der Fall sein, macht euch keine Sorge und ganz wichtig: erzwingt nichts. Denn nichts ist schlimmer als Solariumbräune, Sonnenbrand oder Selbstbräunerunfälle! Dann lieber mit einer vornehmen Blässe aufwarten.

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Make Up, Pictures & Shoes

Generell gilt: möchtest du dir eine professionelle Frisur oder ein professionelles Make Up machen lassen, vereinbare vorher immer einen Probetermin! Oft ist dieser sogar kostenlos. Nur so kannst du sehen, ob dir das Ergenis gefällt und es außerdem auf Fotos testen. Ich wünschte, ich hätte diesen Tipp letztes Jahr schon gehabt – denn ich vereinbarte natürlich nur einen Friseurtermin am großen Tag, und war mit dem Ergebnis relativ unglücklich. Ich hatte mir sogar schon überlegt, meine Haare noch mal zu waschen und ganz ‘normal’ zu gehen. Dann konnte ich mit ein paar Spangen aber doch noch alles retten. Wenn du dir dein Make Up selbst machen möchte, ist es selbstverständlich, dass du es vorher einmal ausprobieren solltest. Ich habe mich eigentlich ganz normal normal geschminkt und einfach alles ein bisschen dicker aufgetragen. Dazu der richtige Lippenstift und fertig!

Zu den Schuhen: Lauf deine Schuhe ein! Sei dir sicher, dass du darauf laufen kannst! Und egal, ob diese Antwort mit ja oder nein ausfällt, habe immer(!) Ersatzballerinas dabei! Nur so könnt ihr ohne Schmerzen durch die Nacht und die Aftershowparty tanzen.

Ich würde außerdem eine hochwertige Kamera mitnehmen und ein Familienmitglied darum bitten, während des Abends Fotos zu machen. Die Bilder, die meine Schwester letztes Jahr von meinen Freunden und mir gemacht hat, könnten nicht schöner sein, und wenn ich mir dagegen die Fotos des Fotographen vor dem typischen Schulfoto-Hintergrund ansehe, bin ich heilfroh über diese Entscheidung. Dieses Jahr bin ich dann dran mit Fotos machen! Bitte doch die Person ebenfalls, nicht nur während der gestellten Posen zu knipsen, sondern auch, wenn man nicht merkt, dass man fotografiert wird, bei Gesprächen oder Umarmungen. So entstehen meistens die allerschönsten Bilder.

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Bow Tie or Tie & What’s in my Clutch

Wenn man einen männlichen Partner dabei hat, finde ich es immer sehr süß, wenn dieser seine Krawatte oder Fliege auf dein Kleid abstimmt. Apropos: seit Chuck Bass’ Auftreten in Gossip Girl sind Fliegen ja wohl mega cool! Klassische Krawatten sehen aber ja sowieso immer gut aus.

Für den Notfall und um sich für alles gerüstet zu fühlen, gehören folgende Dinge in die Clutch: Taschentücher, Lippenstift oder Lippenbalsam zum Nachziehen, (falls ihr zu öliger Haut neigt) mattierende Tücher, die Eintrittskarte zum Ball, eine kleine Bürste, Kaugummis, das Smartphone und besagte Ersatzballerinas (die vielleicht nicht mehr rein passen. Aber die kann man ja immer noch unter den Tisch, an dem man sitzt, werfen).

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Im nächsten Post seht ihr das finale Kleid meiner Schwester mit ganz viel Emotionen und Erinnerungen von meinem Abiball – ihr könnt also gespannt sein! Habt ihr dieses Jahr auch Abi gemacht oder ist das bei euch alles schon ein paar Jahre her? Lasst es mich gern in den Kommentaren wissen.

Dress & Heels – Asos / Bracelet – Tiffany & Co / Necklace – Karstadt

Mother’s Day Gift Guide

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Es war erst gestern: Ich komme nach Hause, und sehe auf die Uhr. 19:30 Uhr. Während ich meine Whats App Nachrichten und Mails checke, esse ich schnell etwas, ohne wirklich wahr zu nehmen, was ich da eigentlich zu mir nehme. Dann schlage ich meinen Kalender auf, und fange an. Hausaufgaben. E-mails schreiben, Stoff nachbereiten, Skripte ausdrucken. Stundenlang sitze ich an organisatorischem und bürokratischem Hexenwerk (dessen Grund ich euch hoffentlich bald verraten kann), und das in den letzten Wochen meist bis tief in die Nacht. Staubsauge um 24:00 Uhr mein Zimmer, damit endlich die Staubmäuse der letzten Wochen verschwinden und kann nicht schlafen, weil ich dauernd unter Strom stehe. Aber wenn dann etwas schief geht – wenn der Drucker streikt, oder ich nicht in meine Wunschkurse komme und meinen ganzen Stundenplan umschmeißen muss, oder wenn ich nicht weiter weiß und mir auf einmal nicht mehr sicher bin, ob es überhaupt das ist, was ich will… Dann ist sie da.

Meine Mama. Nimmt mich in den Arm, bestellt uns eine Pizza und schiebt Desperate Housewives in den DVD-Player. Setzt sich zu mir an den PC, um mir bei wichtigen Entscheidungen zu helfen. Hört sich stundenlang meine Pro&Kontra-Listen an, und kann sich sogar noch dafür begeistern.

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Der Muttertag ist daher eine ganz ausgezeichnete Gelegenheit, meiner Mutter für all diese wichtigen Kleinigkeiten zu danken. Ich denk’ an dich. Wir haben da ein kleines Ritual: Jeden Muttertag gibt es Frühstück mit frischen Blumen und duftendem Kaffee ans Bett – und jedes Jahr tut sie so, als wäre sie absolut überrascht und ist total aus dem Häuschen. Ich versuche zudem jedes Mal, wenn sie irgendwann aufgestanden ist und ein Stockwerk tiefer kommt, die gute Laune aufrecht zu erhalten: Ein lichtdurchflutetes und aufgeräumtes Wohnzimmer helfen da sehr, ebenso eine saubere Küche. Kleinigkeiten, die viel ausmachen.

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Gib’ was zurück. Der Duft, den sie sich schon lange gewünscht hat, ein exklusiver Lidschatten von ihrer liebsten Naturkosmetik Firma oder ein besonders schöner Nagellack. Ein eingelassenes Schaumbad und eine Espresso Tasse für die Kaffeetanten unter den Müttern von euch und natürlich eine besonders schöne Karte. Und Blumen! Es gibt so viele Kleinigkeiten, die nicht viel kosten müssen, aber eurer Mutter zeigen, dass ihr euch Gedanken gemacht habt. Es ist unsere Art, uns für unsere schlimmsten Teenager-Phasen zu entschuldigen. Sie zeigen, dass ihr sie kennt, ihr ein Lächeln ins Gesicht zaubern wollt.

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Wenn man allerdings eine Schachtel Milka-Pralinen abliefert und dann wieder in sein Zimmer verschwindet, ist das auch irgendwie schade. Schenk’ ihr deine Zeit. In unserem Alltag – oder zumindest in meinem – gehört Zeit zu den kostbarsten Gütern, die ich besitze. Wohnt man noch zu Hause, sieht man sich natürlich beim Essen, zwischen durch, oder man schaut abends zusammen fernsehen. Aber wann hat man das letzte Mal bewusst etwas unternommen, nur ihr beide? Oder die ganze Familie? Vor allem, wenn man bereits ausgezogen ist, ist das in meinen Augen eine schöne Idee. Ein Essen im kleinen Kreis beim Italiener mit den besten Spaghetti All’arrabbiata oder ein Nachmittag im Lieblings-Café und einem schönen Stück Torte. Ein Ausflug in eine nahe gelegene Stadt bietet sich ebenfalls an. Die meisten von uns sind mittlerweile in einem Alter, in dem wir unser eigenes Geld verdienen und daher auch mal etwas mehr als den selbst gebastelten Bilderrahmen zurück geben können.

Denn jetzt ist die Zeit gekommen, in der uns langsam dämmert, was unsere Mütter bereits alles für uns getan haben – und wie viel Arbeit es vermutlich war, uns dabei zu helfen, der Mensch zu werden, der wir heute sind. Danke für alles, Mama!

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Um dem oben beschriebenen Alltag wieder etwas zu entfliehen, werde ich das verlängerte Wochenende im Allgäu verbringen – natürlich mit meiner Mama und noch zwei weiteren Familienmitgliedern. So reif sich dieser Text jetzt auch angehört haben mag – spätestens, wenn ich das Schloss Neuschwanstein betrete, werde ich mich wieder wie das 5-jährige Mädchen fühlen, das sich in genau diesem Schloss schon so lange wie eine Prinzessin fühlen wollte. Ich wünsche euch allen ein schönes langes Wochenende!