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Off to Bali!

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Oh Februar! Nach so vielen wettertechnisch grauen Stunden belohnst du mich in Frankfurt endlich mit ein paar Sonnentagen. Und nicht nur in der Hinsicht scheint sich der Winter zu verziehen: Meine Hausarbeit ist abgegeben, die Klausuren sind geschrieben, und das Wintersemester ist für mich vorbei. Und damit auch erstmal die Stunden am Schreibtisch! Denn morgen fliege ich an einen Ort, an dem ich noch nie war und der (hoffentlich) im intensiven Kontrast zum windigen November bis Februar in Deutschland steht: Nach Bali!

Das erste Mal Langstrecke fliegen, eine ganz andere Kultur und atemberaubende Natur erleben… dieser Urlaub wird auf jeden Fall eine ganz neue Erfahrung für mich sein. Meine Vorfreude zeigt sich in einer ausgeprägten Affinität zu exotischen Früchten und… floralen Mustern! Vor allem Bildern und Kleidern mit Ananas- oder Jungle-Prints bin ich in letzter Zeit völlig verfallen. Hier seht ihr eine Collage, die es geschafft hat, mich auch hier im noch nicht ganz so sommerlichen Deutschland auf den Urlaub einzustellen. Besonders das Kleid würde ich liebend gern sofort mit silbernen Sandalen am Strand ausführen, aber auch die Jeans und die Espadrilles kann ich mir so gut für die ersten Frühlingstage hier in Frankfurt vorstellen. Wie findet ihr die Sachen?

Bis in drei Wochen, Küsschen!

1 Print Hose | 2 Off Shoulder Top | 3 Espadrilles | 4 Kleid mit Jungle Print | 5 Shopper | 6 Jeans mit floralem Print

Porto, you got me – a photo diary

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Die Stadt Porto ist mit 237.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Portugals. Mindestens 1/3 der Häuser stehen leer, sind zu Ruinen verfallen. An bewölkten Tagen liegt Porto wie ein schlafendes Dornröschenschloss vor mir – romantisch, wild, und über und über mit blauen Blumen zugewuchert. Die Stad berührt mich – die Häuserfassaden sind mit blau-weißen Kacheln geschmückt, und die meisten erzählen Geschichten aus der Vergangenheit. Aber ich mag das. Das Wehmütige. Das Unperfekte. Porto ist unperfekt.

An sonnigen Tagen höre ich zuerst die Möwen. Sie kommen als Boten vom Ozean, schießen durch die Gässchen, in denen die Hitze flirrt. Die Brisen vom Meer locken die Massen an den Fluss, an den Duoro. Touristen und Einwohner suhlen sich in der Sonne, das Wasser glitzert, die blauen Kacheln der Ribeira blitzen im Sonnenlicht. Porto ist aufgewacht. Es ist heruntergekommen, pittoresk, tragisch und wunderschön. Und es ist perfekt.

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Off to Porto

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Waffeln und Mitternachtsburger in Trier, Kaiserschmarren und blauer Himmel in Passau, halsbrecherische Achterbahnen und Crêpes im Phantasialand – die letzten Tage der Semesterferien waren mit wunderbaren Ausflügen gefüllt, und ich genieße es, bis auf meinen Nebenjob in einem Büro keine Pflichten zu haben. Bevor das Semester allerdings endgültig wieder losgeht, geht es für mich ein letztes Mal in die Ferne, und zwar nach Portugal! Eine Woche Porto und Lissabon stehen auf dem Programm, und ich freue mich wahnsinnig, ein neues Land, die Kultur und eine neue Sprache kennenzulernen. Das Meer zu sehen! Und ein letztes Mal dieses Jahr die Sonne anzufassen. Außer diesem kleinen Lebenszeichen habe ich eigentlich gar nicht viel zu sagen. Bis auf: Fühlt euch gedrückt! Wir sehen uns in einer Woche wieder!

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Above the clouds. Above everything

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Ich stehe auf dem Dach des Doms, und schaue über die Stadt. 166 steile, kantige Treppen liegen hinter mir. Wie um mich zu belohnen, legt sich die Stadt nun endlich vor mir nieder, und die Alpen werden von der Sonne angestrahlt. Der Domplatz sieht aus wie etwas aus einem Miniaturmuseum, und als ich nach oben schaue, brechen sich die Sonnenstrahlen neben unbestechlichem Blau am weißen Mamor des Doms. Ich muss lachen, weil 107 Meter unter mir winzige Tauben aufflattern und Selfiesticks kaum größer sind als Zahnstocher. Ich fühle mich fast betrunken, frage mich was das ist – die Hitze, die Höhe? -, als ich verstehe. Das ist Leichtigkeit. Ich lasse alles hinter mir. Alles unter mir. Die Welt liegt winzig klein vor mir, aber ich bin hier. Ich bin ganz bei mir.

Straßen, Gebäude, alles wird zu klein, um es auch nur mit der Pinzette zu fassen. Sogar die Menschen. Ängste. Und schließlich mein liebstes Z-Wort: Zweifel. Alles ist zu klein, zu zierlich um es zu fassen. Zerbrechlich. Es fließt mir durch die Finger, während drei Tage später das Rauschen des Flugzeugs meine Ohren erfüllt. Ich spüre nur mich selbst, bin ganz bei mir. Das Pochen unter den Rippen, gehört das zu mir? Losgelöst schwebe ich durch die Wolken, an den Alpen vorbei. Das ist Leichtigkeit. Ich lasse alles hinter mir. Alles unter mir. Die Welt fliegt an mir vorbei, aber ich bin hier. Ich bin ganz bei mir.

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Lieblingsmomente in Mailand #2 – Eiscremeblüten, das Gucci-Café und French Toast

Hier findet ihr Teil 1.

My soul is made of ice cream flowers | Die Eiscreme-Kette “Amorino” ist bekannt dafür, ihr Eis in der Form einer Rose zu verkaufen. Zugegeben, Filialen gibt es auf der ganzen Welt und das Roseneis ist längst kein Geheimtipp mehr. Trotzdem liebe ich es jedes Mal zuzusehen, wie aus Eis Blütenblätter geformt werden und freue mich wie ein kleines Kind darüber.

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Laid-back luxury | Im Luxuskaufhaus Rinascente bleibt mit der richtigen Kreditkarte kein Wunsch offen (und ohne die Richtige kein Auge trocken. Ha. Spaaaß). Ich kann mich jedes Mal trotz unerschwinglicher Preise an der puren Schönheit der Produkte erfreuen. Vor allem in dem Stockwerk für Designerhandtaschen – Prada! Gucci! Chloé! Céline! Hach! PS.: Von der Dachterrasse des Kaufhauses hat man (gratis!) einen tollen Blick über die Stadt.

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The Gucci Café | À propos Gucci – als wir einen Tisch im berühmten Gucci-Café in der Galleria Vittoria Emanuele ergattern konnten, hatten wir einen weiteren Punkt unserer Bucket List abgehakt. Allerdings trifft hier das Sprichwort ‘Es ist nicht alles Gold, was glänzt” mehr als zu. Die Preise sind ziemlich hoch – 8 € für eine heiße Schokolade? Scusi?! – und der Service war grottig. Tja, wer weiß, vielleicht hätten wir ja vorher etwas bei Gucci kaufen müssen, um freundlicher behandelt zu werden:D Der tolle Blick auf die Decke der Galleria entschädigte uns allerdings etwas – und da wir so etwas zum Glück mit Humor nehmen, gehört die Erinnerung trotzdem zu meinen Lieblingsmomenten.

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Eat glitter for breakfast and shine all day | Zu einem Städtetrip gehört immer mindestens ein leckeres Frühstück, findet ihr nicht auch? Südländische Frühstücksangebote fallen oft etwas knapp aus – Croissant mit Marmelade, hallo, wer soll davon satt werden? – und deshalb haben wir in einem amerikanisch angehauchten Café (“California Bakery”) gleich um die Ecke und gleich zwei Mal mit French Toast, Pancakes, Obst und Ahornsirup unser Frühstücksglück gefunden.

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Go where you feel the most alive | Bei italienischen Kanälen hatte ich bislang nur Venedig im Kopf. Umso überraschter war ich, als wir um die Ecke unseres Airbnbs bogen, und sich vor uns zahlreiche Kanäle auftaten. Das Wasser und die darum herum entstandenen Promenaden verleihen dem Viertel etwas Romantisches, und laden außerdem zum Genießen der Sommernächte ein – denn hier spielt sich das Nachtleben Mailands ab.

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Wart ihr schon mal in Mailand? Was waren eure Highlights? 

Lieblingsmomente in Mailand #1 – Eis mit Goldperlen, der Dom und Ladurée

Italien im September – eine traumhafte Vorstellung. Und dann ist da dieses Angebot – ein Ryanair-Flug für 40 Euro – und die Freundin, die Ja sagt. Ja zu Italien, zu Pasta und warmer Abendsonne. Ja zu Mailand. Lest hier von meinen liebsten Momenten von unserem Trip!

Visit the dome | Als wir an unserem ersten Tag um eine Straßenecke bogen, und sich plötzlich dieser riesige weiße Traum einer Kirche vor uns auftat, war ich fast ein wenig sprachlos. Den Dom – die drittgrößte Kirche der Welt! –  muss man einfach in echt gesehen haben.

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The world’s most beautiful shopping center | Die Galleria Vittorio Emanuele ist neben dem Dom mein größtes architektonisches Highlight in Mailand, und gleichzeitig die berühmteste Einkaufspassage von ganz Italien. Der Architekt, der beim Bau der Kuppel 1877 tragischerweise herunter fiel und starb, hat sich mit seinem Meisterwerk aus Mamor und Glas wenigstens ein ewiges Denkmal gesetzt. Ein Denkmal, ohne das Mailand nicht Mailand wäre. Als ob es in der Galleria nicht schon genug Schönheit gäbe – der Boden, die Kuppel, die Wände -, nein, es reihen sich auch noch Luxusgeschäfte aneinander, mit den schönsten aller Schaufenster.

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La vita è bella | Versteckt in einer Seitengasse befindet sich der Magnum-Store – meine Freundin hat ihn entdeckt, ich wäre vorbei gelaufen. Als der Chocolatier das Eis in frische, flüssige Zartbitterschokolade taucht, fühlt es sich ein bisschen so an, als ob ich einem Zauberer gegenüberstehen würde. Ich darf mir aussuchen, womit dekoriert werden soll, und ich wähle Browniestückchen, getrocknete Rosenblätter und Goldperlen aus. Und dieses Eis ist nicht nur schön, es schmeckt auch wahnsinnig gut – es ist vielleicht sogar das beste Eis, das ich je gegessen habe.

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In love with french macarons and italian stores | Filialen der französischen Kette Ladurée, die vor allem für ihre Macarons bekannt ist, gibt es auf der ganzen Welt. Trotzdem verfalle ich jedes Mal dem niedlichen Dekor, der Detailverliebtheit und den Pastellfarben, die einen augenblicklich umgeben, wenn man über die spiegelglatte Türschwelle tritt. Der Laden in Mailand hat mich besonders beeindruckt. Wie gefallen euch die Fotos?

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Dieser herrlich erfrischende Stolz

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Im Reiseführer stand, dass Mailand eine arrogante Stadt ist. Und nach reiflicher Überlegung kann ich dem zustimmen. Mailand ist hochmütig, und dabei zugleich frech. Eine selbstbewusste Stadt, die entdeckt werden will. Sie gibt nicht viel von sich preis, und manchmal schaut sie auf dich herab. Aber bei ihrer Schönheit, bei den Meisterwerken der Architektur, die sie beherbergt, kann sie sich das auch leisten. Und bei ihren Boutiquen! Davon darf ich eigentlich gar nicht erst anfangen. Es ist die Stadt der Mode, und der Duft der Haute Couture liegt überall in der Luft. Und dieses wunderschöne Selbstbewusstsein, dieser herrlich erfrischende Stolz färbt langsam auf mich ab. In Highheels von Prada die Welt erobern, das können die halt, die Italienerinnen. Und weil ich in Mailand bin, kann ich das auch.

Schließlich werden hier Cocktailkleider von Gucci mit Trüffelpasta am Kanal kombiniert, orange leuchtender Campari mit zu lautem Lachen. Hier wird das Leben nicht so schwer genommen, und auch wochentags strömen die Menschen nachts aus ihren Altbauwohnungen. Erst recht wochentags. Essen Pasta um 23 Uhr, und sehen dabei wunderschön aus, weil Diäten eben nicht glücklich machen. La dolce vita! Das Glück festhalten, das können die halt, die Italiener. Und weil ich in Italien bin, kann ich das auch.

Mein Stück dolce vita. Ich sitze im Flugzeug, auf dem Weg nach Deutschland, und halte es fest.

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Off to Milan

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Das letzte Wort der Hausarbeit tippen, und dann den Laptop langsam zuklappen. Den Koffer auch. Den Rest des Sonntagabends dem Prasseln des Regens zuhören, sich mit einem Buch unter der Decke verkriechen, und sich ein Lächeln gestatten. Ein Lächeln der Vorfreude. Ich werde die Stadt lieben – das hab’ ich im Gefühl. Morgen sitze ich dann ein paar Stunden auf der Arbeit, bevor es mit meinem Koffer in die Bahn geht. Und dann ins Auto. Auf die Autobahn. Zum Flughafen. Und dann – endlich! – in den Flieger.

Ich freue mich wahnsinnig auf die nächste Woche, die ich mit einer lieben Freundin in Mailand verbringen werde. Und merkwürdigerweise auch aufs Fliegen; auf das Gefühl, weit über allem zu schweben. Allein bei dem Gedanken an Italien klopft mein Herz höher.

In den letzten Wochen habe ich gemerkt, wie gut es mir geht. Dass ich ausgeglichen bin. Zufrieden. Dass ich auf dem Kettenkarussell vor Freude kreischen kann und danach so tanzen, als ob niemand zusehen würde. Aber die nächsten Tage werden noch viel mehr als das. Sie werden fantastisch.
Das hab’ ich im Gefühl.

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17 Tage

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In meinen Gedanken war die Wohnung kein Appartement, sondern ein kleines Haus aus Stein mit blauen Fensterläden, dessen Eingangsportal von weißen Rosenstöcken eingerahmt waren. Wir saßen im grünen Garten, rochen die Blüten, lauschten unseren Stimmen und ich sah sogar, wie wir uns mit Mineralwasser und dem puren Glück, zusammen zu sein, betranken.

Und nun stand ich endlich in der Wohnung. Natürlich war es kein Haus aus Stein mit blauen Fensterläden und weißen Rosenstöcken, sondern eine sehr kleine Wohnung am Ende einer sehr engen Treppe, ganz wie in Rom üblich.

Vor dem winzigen Balkon hielt ich inne. Schwarze, verschnörkelte Eisenstöcke waren die einzige Grenze zwischen der Wohnung und dem Himmel. Oder dem freien Fall.

Ich stemmte die Tür auf und trat hinaus. Diesmal überkam mich trotz der Höhe kein Schwindel, sondern das unbändige Gefühl von Freiheit. Wenn überhaupt wurde mir vor Glück schwindelig, als ich in die Tiefe blickte. Und dann in die Weite. Rauchende Schornsteine, hunderte andere winzige Balkone und Stiegen auf den schmalen Dächern traten in mein Blickfeld, und ich reckte meinen Kopf in die schwindelerregende Höhe, und der Junisonne, und dem Wolkendach entgegen.

Das war Rom. Heute ist dieser Moment unglaubliche 55 Tage her. Doch ich zähle die Stunden, bis Italien mich erneut in seine Arme schließen kann. Mailand. Noch 17 Tage.

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Dress – H&M (old) | Shoes – Birkenstock

Praktische Tipps für eine Reise nach Rom

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Hier und hier hatte ich euch bereits meine liebsten Momente und Aktivitäten von meiner kleinen Rom-Reise Ende Juni vorgestellt. Da ich aber immer wieder nach Ratschlägen zu der Anreise, den Preisen etc. gefragt wurde, fasse ich hier noch einmal meine Erfahrungen bezüglich der praktischen Aspekte einer Rom-Reise zusammen.

Die Anreise | Am bequemsten ist selbstverständlich eine Anreise mit dem Flugzeug. Von Deutschlands Großstädten aus werden regelmäßig günstige Flüge angeboten. Wir bezahlten für Frankfurt – Rom mit Lufthansa 130 Euro pro Person – dagegen kann man nichts sagen, finde ich. Was man bei der Reise mit dem Flieger auf keinen Fall unterschätzen sollte, ist die Lage des Flughafens, der sich relativ weit außerhalb befindet. Statt einer Fahrt mit dem Zug ins Zentrum (15 Euro) würde ich eine Fahrt mit dem Bus /Flughafenshuttle empfehlen (5 Euro). Die Fahrt endet am Hauptbahnhof, dauert allerdings mindestens 50 Minuten. Gerade auf dem Weg zum Flughafen für den Rückflug sollte man Warteschlangen vor dem Bus und Stau einplanen, damit man auch wirklich pünktlich seinen Flug erwischt.

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Die Unterkunft | In einer Millionenmetropole wie Rom liegen selbst Preise für heruntergekommene Hostels oft weit über dem Budget von Schülern oder Studenten. Was für mich immer noch die allerschönste Alternative ist: Airbnb. Auch in Rom hatte ich wieder unfassbares Glück mit meiner Unterkunft, und nach drei Tagen mit unserer absolut wunderbaren Gastgeberin fast das Gefühl, eine Freundin gewonnen zu haben. Die Wohnung war klein, aber so charmant und stilvoll eingerichtet, wie ich es noch nie gesehen habe. Außerdem so sauber, dass man vom Fußboden hätte essen können!

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Unsere Gastgeberin Silvana war ein echter Schatz. Nach unserer anstrengenden Anreise begrüßte sie uns mit einem selbstgemachten, eisgekühlten Milchshake, zog los, um uns Karten für die Tram zu besorgen und führte uns auch sofort zur nächsten Station. Sie empfahl uns ihr Lieblingsrestaurant und beglückte uns jeden Morgen mit einem Frühstück aus Croissants, Stückchen, Obst, Müsli, Joghurt, Kuchen und frisch gepresstem Saft. Als wir uns verabschiedeten, sagte sie uns, dass wir die liebsten Gäste seien, die sie je gehabt hätte – worauf wir erwiderten, dass wir uns keine bessere Gastgeberin hätten wünschen können! Danach zog sie uns ganz kitschig in eine Gruppenumarmung. So sollte Airbnb immer sein! Wer wirklich Interesse an einer tollen Unterkunft in Rom hat, dem leite ich selbstverständlich ihre Kontaktdaten gerne weiter.

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Sehenswürdigkeiten | Meine zehn schönsten Must Sees habe ich euch ja bereits verraten. Ein Highlight war auf jeden Fall das Vatikan Musuem – obwohl wir fast nicht hinein gegangen wären! Das lag an den vielen Gerüchten und Ratschlägen, die wir vorher gehört hatten – “Bucht auf jeden Fall ein Ticket im Internet, sonst müsst ihr stundenlang anstehen und zahlt das dreifache!” Wir wollten es trotzdem versuchen und ganz altmodisch an der Kasse vor Ort ein Ticket erstehen. In der Schlange waren wir jedoch von den sogenannten Security Guards so genervt, dass wir am liebsten sofort wieder gegangen wären. Im Sekundentakt wurden wir, wie alle anderen Touristen auf eine unglaublich aufdringliche Art damit bedrängt, dass wir doch bei ihnen Tickets kaufen müssten. “Nur 46 Euro, für Studenten 38! Sonst müsst ihr 4 Stunden warten! Das Büro für die Tickets ist gleich dahinten!” Nachdem wir ablehnten, bekamen wir nicht selten ein “Then fuck you” ins Gesicht geschleudert. Selbstverständlich war das alles nur Betrug.

Insgesamt mussten wir gerade mal 20 Minuten für die Tickets anstehen, die für uns Studenten nur 8 Euro kosteten (ansonsten kostet der Eintritt 16 Euro)! Kein Vergleich also mit den “superbilligen” Tickets der “Security Guards”. Passt also auf, lasst euch nicht bequatschen und kauft nur an offiziellen Kassen!

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Essen und Trinken | … war zu meiner Überraschung preiswerter als in Deutschland! Da steht dem Schlemmen ja nichts mehr im Wege. Trinkgeld wird übrigens auf dem Tisch liegen gelassen und nicht beim Bezahlen erwähnt.

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Allgemein | Ein wahrer Segen der Stadt: Überall in den Straßen findet man Brunnen, aus denen klares und herrlich eiskaltesTrinkwasser kommt. Ihr müsst also nur stets eine Flasche dabei haben und müsst euch während eurer Rom-Reise nie Wasser kaufen. Ich wünschte, so etwas gäbe es auch in Frankfurt!

Für die deutsche Infrastruktur bin ich dagegen sehr dankbar, denn die italienischen Trams und Busse waren absolut unzuverlässig. Mehr noch: Es gab noch nicht einmal Fahrpläne, und so mussten wir uns immer auf gut Glück an eine Station stellen und hoffen, dass bald etwas käme. Zum Teil fahren die letzten Straßenbahnen bereits gegen 23 Uhr (in einer so riesigen Metropole! Das konnte ich erst einfach nicht glauben!) und diese kleinen Wartehäuschen, die wir aus Deutschland kennen, gibt es auch nicht: Man sitzt einfach auf dem Bürgersteig. Fahrkartenautomaten gibt es ebenfalls nicht, die Tickets werden in kleinen Tabakläden gekauft. Aber Achtung: Die schließen ziemlich früh!

Auch im sonstigen Straßenverkehr muss man aufpassen. Der Verkehr ist rasant und an Zebrastreifen wird prinzipiell nicht gehalten. Unsere liebe Airbnb-“Mama” machte uns vor, wie man über die Straße kommt: Den Arm dem nahenden Auto entgegen strecken und einfach laufen. Das wurde bei uns bei mehrspurigen Straßen oft ein Adrenalinkick für zwischendurch.

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Wart ihr schon mal in Rom und habt vielleicht noch weitere Tipps? Schreibt sie gern in die Kommentare!